Sweet Home - Kiyoshi Kurosawa (1989)

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jogiwan
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Sweet Home - Kiyoshi Kurosawa (1989)

Beitrag von jogiwan »

Sweet Home
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Originaltitel: Suwîto hômu

Herstellungsland: Japan / 1989

Regie: Kiyoshi Kurosawa

Darsteller: Jûzô Itami, Nobuko Miyamoto, Nokko, Shingo Yamashiro, Tsutomu Yamazaki

Story:

Der Produzent Kazuo plant eine Dokumentation über den Künstler Mamiya, der in seinem abgelegenen Herrenhaus gerüchteweise Fresken von unschätzbarem Wert gestaltet hat. Doch das Haus ist seit Jahren unbewohnt und für die Öffentlichkeit gesperrt, da es dort durch einen rachsüchtigen Geist nicht mit rechten Dingen zugehen soll. Das das kümmert den Produzenten wenig und mit etwas Überzeugung bekommt er von den örtlichen Behörden auch den Schlüssel und reist mit seinem kleinen Team an um das Haus zu begutachten. Zuerst ist auch alles gut und das Team findet die Fresken und beginnt darüber die Dokumentation zu drehen, doch schon wenig später bricht das Grauen über das Fernseh-Team herein und das Grauen nimmt seinen Lauf.
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jogiwan
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Re: Sweet Home - Kiyoshi Kurosawa (1989)

Beitrag von jogiwan »

„Sweet Home“ aus dem Jahre 1989 ist wohl deswegen bekannt, weil gleichzeitig ein Computer-Rollenspiel auf den Markt gebracht wurde und Film und Game sich gegenseitig ergänzen sollten. Irgendwann folgte dann aus dem Umfeld wohl auch Resident-Evil, der sich ja recht großer Bekanntheit erfreut und „Survival-Horror-Rollenspiele“ populär machte. Als großer Fan von Kurosawa und seinen Werken merkt man hier aber noch recht wenig von seinen sperrigen Werken die noch folgen sollten, sondern der Streifen entpuppt sich als solider und passabler Spukhaus-Horror, der vor allem durch seine doch recht herben Effekte punkten kann. Optisch und Effekttechnisch erinnert mich „Sweet Home“ ja fast an „Evil Dead Trap“ und nach einem eher verhaltenen Start kommt der Streifen in der zweiten Hälfte auch gut in die Gänge. Themen wie der Konflikt zwischen Tradition und Moderne und ein modernes Geschlechterbild prägen aber bereits „Sweet Home“ und passen dann doch wieder recht gut ins Schema des Regisseurs. Insgesamt lässt sich das Werk dann auch gut schauen, selbst wenn man mit Computerspielen nichts am Hut hat. Wer nichts gegen diesen Achtziger-DTV-Look und herben Splatter hat, wird hier jedenfalls auch ohne Joystick ganz gut bedient.
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