Frau Jordan stellt gleich - Fabian Möhrke / Felix Stienz / Erik Haffner / Michael Binz (2019-2021) [Web-Serie]

Moderator: jogiwan

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Dick Cockboner
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Re: Frau Jordan stellt gleich - Fabian Möhrke / Felix Stienz / Erik Haffner / Michael Binz (2019-) [Web-Serie]

Beitrag von Dick Cockboner »

Von der Serie habe ich, abgesehen vom Wissen ihrer Existenz, noch nix mitgekriegt. Katrin Bauerfeind mag ich nicht, Adina Vetter um so mehr...
Ich lass mich mal drauf ein & schau mal rein.
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buxtebrawler
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Re: Frau Jordan stellt gleich - Fabian Möhrke / Felix Stienz / Erik Haffner / Michael Binz (2019-) [Web-Serie]

Beitrag von buxtebrawler »

Dick Cockboner hat geschrieben:
Sa 6. Nov 2021, 17:59
Von der Serie habe ich, abgesehen vom Wissen ihrer Existenz, noch nix mitgekriegt. Katrin Bauerfeind mag ich nicht, Adina Vetter um so mehr...
Ich lass mich mal drauf ein & schau mal rein.
Aus welchen Produktionen kennst du Adina Vetter und wofür schätzt du sie?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Dick Cockboner
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Re: Frau Jordan stellt gleich - Fabian Möhrke / Felix Stienz / Erik Haffner / Michael Binz (2019-) [Web-Serie]

Beitrag von Dick Cockboner »

Am meisten schätze ich ihr wunderbares Antlitz.
Kennen tu ich sie nur (wahrscheinlich genau wie Du) aus Fernsehproduktionen, also Krimis oder Serien (nix besonderes, ich kann nicht mal mit Titeln dienen). Frau Vetter ist wohl auch eher eine Theater-Tante, fliegt leider oft unterm Radar und steht (vermutlich wie bei Frau Jordan auch) in der zweiten Reihe. Schade, denn die ist für größeres gemacht und ich wünsche mir, das sie mal eine "echte" Chance bekommt um sich auch in "großen" Rollen zu beweisen. Ich mag die einfach.
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Re: Frau Jordan stellt gleich - Fabian Möhrke / Felix Stienz / Erik Haffner / Michael Binz (2019-) [Web-Serie]

Beitrag von buxtebrawler »

Dick Cockboner hat geschrieben:
Di 9. Nov 2021, 18:04
Am meisten schätze ich ihr wunderbares Antlitz.
Kennen tu ich sie nur (wahrscheinlich genau wie Du) aus Fernsehproduktionen, also Krimis oder Serien (nix besonderes, ich kann nicht mal mit Titeln dienen). Frau Vetter ist wohl auch eher eine Theater-Tante, fliegt leider oft unterm Radar und steht (vermutlich wie bei Frau Jordan auch) in der zweiten Reihe. Schade, denn die ist für größeres gemacht und ich wünsche mir, das sie mal eine "echte" Chance bekommt um sich auch in "großen" Rollen zu beweisen. Ich mag die einfach.
Verstehe. Vielleicht solltest du dir die Serie dann doch mal gönnen ;)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Re: Frau Jordan stellt gleich - Fabian Möhrke / Felix Stienz / Erik Haffner / Michael Binz (2019-) [Web-Serie]

Beitrag von buxtebrawler »

„Frau Jordan stellt gleich“: Free-TV-Premiere der dritten Staffel
Neue Folgen der Comedyserie mit Katrin Bauerfeind

Die Comedyserie „Frau Jordan stellt gleich“ mit Katrin Bauerfeind wird mit der dritten Staffel auf ProSieben fortgesetzt. Die insgesamt zehn Episoden gehen am 5. Juli dienstags ab 22:35 Uhr in Doppelfolgen erstmals im Free-TV an den Start. Zuvor feierte die neue Staffel bereits im vergangenem Jahr beim hauseigenen Streamingdienst Joyn Plus+ Premiere (fernsehserien.de berichtete).

Quelle und weitere Infos:
:arrow: https://www.fernsehserien.de/news/frau- ... en-staffel
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Re: Frau Jordan stellt gleich - Fabian Möhrke / Felix Stienz / Erik Haffner / Michael Binz (2019-2021) [Web-Serie]

Beitrag von buxtebrawler »

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Frau Jordan stellt gleich [Staffel 3]

„Ich glaube, Frauen sind gerade nicht so das Thema!“

Die dritte Staffel der deutschen SitCom „Frau Jordan stellt gleich“ des Streamingdienstes „Joyn“ der ProSieben/Sat.1-Gruppe nach einem Konzept Ralf Husmanns („Stromberg) wurde am 18. November 2021 veröffentlicht, ihre TV-Ausstrahlung folgte im Juli 2022. Erneut umfasst die Staffel zehn neue aufeinander aufbauende, jeweils rund 25-minütige Episoden. Informationen zu Drehbüchern und Regie liegen mir diesmal keine vor.

„Nicht alles, was ein Mann zu ‘ner Frau sagt, heißt automatisch Sex.“

Eva Jordan (Katrin Bauerfeind, „König von Deutschland“), Gleichstellungsbeauftragte im Stadthaus einer fiktionalen deutschen Kleinstadt, hat hingeschmissen und arbeitet mittlerweile für eine Werbe- und Event-Agentur. Die Leitung des Gleichstellungsbüros hat nun die naive Renate (Mira Partecke, „Golden Twenties“) inne, die sich nur schwer gegen die am Sinn des Büros zweifelnde und kaum Mittel bewilligende Bürgermeisterin Sommerfeld (Adina Vetter, „Blutgletscher“) durchzusetzen weiß. Renates Mitarbeiterin, die aufbrausende Lesbierin Yvonne (Natalia Belitski, „Stillstehen“), ist inzwischen in festen Händen, sogar die Adoption eines Kinds ist eine Option geworden. Ihr Kollege und Immer-mal-wieder-Liebhaber Eva Jordans, der Softie Philipp (Alexander Khuon, „3 Zimmer/Küche/Bad“), wird plötzlich zu Unrecht der sexuellen Belästigung einer Bauamtsmitarbeiterin bezichtigt. Neu im Stadthaus ist der Antidiskriminierungsbeauftragte David Ohlert (Malick Bauer, „Tatort: Funkstille“), der Evas ehemaliges Büro bezogen hat. Als Eva zunehmend von einem Agenturkunden (Ulrich Brandhoff, „Käthe und ich“) bedrängt wird, der sie offenbar für mehr als nur die eine Nacht will, beschließt sie, ins Stadthaus zurückzukehren…

„Flirten, saufen oder Elektroschocks!“

Das ärgerliche Ende der zweiten Staffel wird also rasch als bewusst eingesetzte Provokation erkennbar und entsprechend aufgebrochen, denn natürlich ist die Gleichstellung weiterhin relevant. Alte Konflikte verschärfen sich hier, neue keimen auf, und weiterhin werden zahlreiche aktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen und ebenso humorvoll wie klug verhandelt. Manches Mal schießt jemand deutlich übers Ziel hinaus, auch innerhalb des Gleichstellungsbüros. Klischees werden aufgebaut, um sie genüsslich wieder einzureißen. Die karikierende Herangehensweise der Handlung an ihre Themen spitzt diese vortrefflich zu, zuweilen enthält jede Dialogzeile eine satirische Spitze. Dies geht mit einem offenbar leider auch der kurzen Laufzeit der Episoden geschuldeten sehr hohen Tempo einher, aufgrund dessen manch Phänomen lediglich angerissen wird. Vielmehr dominieren bald Geklüngel und Opportunismus im Stadthaus – eine Art Mikrokosmos großer Politik – das episodenübergreifende Narrativ. Das ist ein bisschen schade, denn „Frau Jordan stellt gleich“ war eigentlich immer dann am besten, wenn konkrete Gleichstellungsaufträge das Fundament einer Episode bildeten.

Dennoch ist es ein Genuss, Eva Jordan dabei zuzusehen, wie sie mit den Waffen einer Frau kämpft, sich und ihre Methoden zu hinterfragen gezwungen wird und dennoch selbstbewusst erneut gegen Bürgermeisterin Sommerfeld in den Ring steigt. Wie diese das Gleichstellungsbüro und den Antidiskriminierungsbeauftragten gegeneinander auszuspielen versucht, geht derweil ein wenig unter, hätte gern deutlicher herausgestellt werden dürfen. Wer sich für aktuelle Debatten um Themen wie Gleichstellung bzw. -berechtigung, (Anti-)Diskriminierung und damit einhergehende Befindlichkeiten, Fettnäpfchen und Widersprüche interessiert und zum Lachen nicht in den Keller geht, dürfte auch mit dieser Staffel seine Freude haben und eventuell sogar den einen oder anderen Denkanstoß mitnehmen. Auch wer gern Politpossen verfolgt, ist hier an der richtigen Adresse, und das Ensemble ist einmal mehr Zucker. Husmann und sein Team scheinen die Gesellschaft recht aufmerksam zu beobachten, beherrschen Situationskomik und Sprachwitz und bringen diese Serie zu einem guten Abschluss, der sich dennoch die theoretische Möglichkeit einer Fortsetzung offenhält.
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