Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Moderator: jogiwan

purgatorio
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Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von purgatorio »

PESTHAUCH DES DSCHUNGELS

Bild

Deutscher Titel: Pesthauch des Dschungels
Alternativtitel: Death in the Garden / The Diamond Hunters / Evil Eden / Der Tod in diesem Garten
Originaltitel: La Mort en ce jardin

Regie: Luis Buñuel
Produktionsland: Frankreich, Mexiko (1956)

Darsteller: Simone Signoret, Charles Vanel, Georges Marchal, Michel Piccoli, Tito Junco, Raúl Ramírez, Luis Aceves Castañeda, Jorge Martínez de Hoyos, Alberto Pedret, Marc Lambert, Francisco Reiguera, José Muñoz...

Story:
Eine wild zusammengewürfelte Truppe von Arbeitern in den Diamantenminen im lateinamerikanischen Dschungel rebelliert gegen die neue Militärregierung in einem nahegelegenen Dorf. Diese will die Arbeiter enteignen und das Diamantengeschäft an sich reißen.

Unabsichtlich stößt der Abenteurer Chark (Georges Marchal) in die hochexplosive Situation, der offenbar ziellos durch das Niemandsland zieht. Die Hure Djin (Simone Signoret) verrät ihn an den örtlichen General, der ihm seine Ersparnisse abnimmt und sich offenbar durch einen Vorwand des befürchteten Unruhestifters entledigen will. Währenddessen entlädt sich die Spannung zwischen Arbeitern und Militär in einer Revolution, die mit brachialer Waffengewalt niedergeschlagen wird. Chark nutzt die Chance zur Flucht und sprengt dabei ein Waffenlager in die Luft.

Draußen machen wahllose Exekutionen und Kopfjagden auch aus den unbescholtenen Anwesenden Geächtete, weshalb einige unter der aufgezwungenen Führung durch Chark tief in den Dschungel auf dem Weg nach Brasilien flüchten. Der Gefahr durch die Verfolger und den Nahrungsmangel im unwegsamen Gelände entwachsen bald der Wahnsinn und entsprechende Spannungen im ungleichen Team. Die Gruppe aus Chark, Djin, dem verwundeten Castin mit seiner stummen Tochter María und Pater Lizardi (Michel Piccoli) sieht sich mehr und mehr der bangen Frage gegenüber, wer als Erster die Nerven verliert und zur tödlichen Gefahr wird…
(via ofdb)
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purgatorio
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von purgatorio »

PESTHAUCH DES DSCHUNGELS (LA MORT EN CE JARDIN, Frankreich, Mexiko 1956, Regie: Luis Buñuel)

Ein toller Abenteuerfilm über Mut, Verzweiflung und Wahnsinn, über das Wesen der Menschen, über Gier und Neid und nicht zuletzt – typisch Buñuel – mit einem Hauch Religionskritik. Klassische Zutaten, gute Schauspieler und eine beeindruckende Ausstattung formen ein angenehm kurzweiliges Unterhaltungskino mit Tiefgang und surrealen Momenten. Ansprechend inszeniert und unterhaltsam dargeboten. Den am Originaltitel orientierten Alternativtitel DER TOD IM GARTEN halte ich allerdings für wesentlich passender! 8/10
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buxtebrawler
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von buxtebrawler »

purgatorio hat geschrieben:Den am Originaltitel orientierten Alternativtitel DER TOD IM GARTEN halte ich allerdings für wesentlich passender!
Ohne den Film jemals gesehen zu haben, ist "Pesthauch des Dschungels" aber einer meiner Lieblingsfilmtitel - klingt total krass :D

Offensichtlich gefiel der auch der Subkultur in den '80ern und so trägt auch ein Punk-Sampler u.a. mit den frühen Ärzten (hier als "Die ulkigen Pulkigen" und "Die geilen Greise") den Titel:

R-2328924-1411382746-1971.jpeg.jpg
R-2328924-1411382746-1971.jpeg.jpg (184.65 KiB) 543 mal betrachtet
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Onkel Joe
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von Onkel Joe »

"Pesthauch des Dschungels".....gedreht beim Freudstein und seinem Untermieter in der Bude oder wie?!
:kicher:
Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!
purgatorio
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von purgatorio »

buxtebrawler hat geschrieben:
purgatorio hat geschrieben:Den am Originaltitel orientierten Alternativtitel DER TOD IM GARTEN halte ich allerdings für wesentlich passender!
Ohne den Film jemals gesehen zu haben, ist "Pesthauch des Dschungels" aber einer meiner Lieblingsfilmtitel - klingt total krass :D

Offensichtlich gefiel der auch der Subkultur in den '80ern und so trägt auch ein Punk-Sampler u.a. mit den frühen Ärzten (hier als "Die ulkigen Pulkigen" und "Die geilen Greise") den Titel:

Bild
:o aber ja, genau solche Erwartungen, wie sie auf dem Cover sind, weckt der Titel. Das halte ich in diesem Fall für sehr unpassend. Keine Frage, PESTHAUCH DES TODES ist ein geiler Titel (und schon so alt!), verfehlt hier aber vollständig das Ziel :|
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karlAbundzu
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von karlAbundzu »

In einen unbenannten südamrikanischen Land finden Diamantsucher, Abenteurer und leichte Frauen zusammen. Zwischen Aufstand, Koruuption und Egoismus findet sich eine Gruppe auf der Flucht wieder, alle mit eigener Agenda.
Bunuel macht das toll: In dem Abenteuersetting, im Dschungel (obwohl die FL´lucht erst nach einer Stunde losgeht), trotz der Schauwerte wird hier das Augenmerk auf die Entwicklung und vielschichtigekeit der Charaktere gelegt. Keiner ist hier nur gut oder schlecht, trotzdem werden Sympathien klar verteilt.
Die Interpreten sprechen von Darstellung der psychichischen Lage in Franco-Spanien, da kenne ich mich leider zu wenig aus.
Ich hoffte ein wenig, dass ich hier die ungekürzte Fassung sehen werde, aber leider ist es wie in jeder deutschen Fassung bei der surrealen Szene geschnitten und wirklich schlecht geschnitten.
Gefällt!!!!


PS: Nicht nur der Düster-Fun-Punk-Sampler wurde so genannt, auch die leicht kultige Punkband Die Lennons haben in ihrem Hit(für mich jedenfalls ;) ) Nackt Unter Kannibalen (sic) den Titel zitiert:
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von buxtebrawler »

karlAbundzu hat geschrieben: Di 28. Sep 2021, 16:44 PS: Nicht nur der Düster-Fun-Punk-Sampler wurde so genannt, auch die leicht kultige Punkband Die Lennons haben in ihrem Hit(für mich jedenfalls ;) ) Nackt Unter Kannibalen (sic) den Titel zitiert:
Klasse, kannte ich noch gar nicht! :thup:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von CamperVan.Helsing »

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Maulwurf
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von Maulwurf »

ugo-piazza hat geschrieben: Di 14. Feb 2023, 21:14 Kommt von Pidax auf DVD https://www.pidax-film.de/IN-KUeRZE-VER ... :2598.html
Prinzipiell eine gute Nachricht, wenn es nicht gerde Pidax wäre. Denn die fehlenden Minuten der deutschen Fassung wären schon eine feine Sache, die ich bei Pidax allerdings nicht erwarte :-|
Wikipedia hat geschrieben:Allerdings wurde eine dreiminütige Sequenz von Traum- und Schockbildern in Deutschland zensiert. Davon blieben nur wenige Sekunden übrig, wie etwa, eine getötete Schlange, die von wimmelnden Ameisen aufgefressen wird und plötzlicher Schnitt zu Bildern von Paris bei Nacht mit hupenden Autos und Großstadtgeräuschen. Doch das Bild verwandelt sich in eine Postkarte, die Castin, der nach Frankreich zurückkehren will, schließlich zerreißt.
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
Jack Grimaldi
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Maulwurf
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Re: Pesthauch des Dschungels - Luis Buñuel (1956)

Beitrag von Maulwurf »

 
Pesthauch des Dschungels
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Pesthauch des Dschungels.jpg
Pesthauch des Dschungels.jpg (111.22 KiB) 146 mal betrachtet
OFDB

Die Diamantensucher im Dschungel werden vom Hauptmann des nahegelegenen Ortes mal eben enteignet. Als sie sich wehren, klassifiziert man sie seitens der Obrigkeit als Rebellen und schießt sie nieder. Der Herumtreiber Shark, der mit dieser Rebellion eigentlich nichts am Hut hat, sucht ein Bett und landet bei der Hure Djin, die zwar mit ihm schläft, ihn aber anschließend an die Soldaten verrät und sich mit dem Hauptmann das Geld Sharks teilt. Dieser Hauptmann hat noch einen Sidekick, nämlich den Fährenbetreiber Chenko, der die Huren in den Ort bringt, und dafür reichlich abkassiert. Und dann ist da noch Pater Lizardi, der einen auf guter Pfarrer und lieber Gott macht, aber wenn es ums Geld geht ist er hinter der Sore her wie der Teufel hinter der Seele.
Als Shark aus dem Gefängnis flüchten kann nimmt er die ganze Sippschaft in Geiselhaft, um aus dem Ort lebend herauszukommen. Ein gefährliches Unterfangen, mit Chenko im Schlepptau, der nichts unversucht lassen wird alle an die Soldaten zu verraten. Und mit dem Dschungel außenrum, der die dünne Schicht Zivilisation in Nullkommanichts abschält und die blanke Bestie zum Vorschein kommen lässt.

Was für eine verkommene Gesellschaft hier beschrieben wird! Bunuel malt das Bild einer herabgekommenen und materialistischen Menschheit, deren Mitglieder sich gegenseitig zerfleischen um an die Besitztümer der jeweils anderen zu kommen. Keinem kann vertraut werden, alle sind zutiefst korrumpiert und verdorben, und der einzige aufrechte Charakter, der alte Castin, dessen Traum es ist ein Restaurant in Marseille zu eröffnen, verliert ob dieser Schäbigkeit irgendwann folgerichtig den Verstand. Nur seine Tochter schwebt unberührbar und scheinbar fleckenlos über dem Morast. Sie ist taub und heißt (natürlich) Maria, und sie ist der einzige aufrechte Mensch in dieser miesen Welt. Alle anderen sind durch die Bank opportunistische Schweine.

Wobei es sehr spannend ist zuzusehen, wie Buñuel die Charakterisierungen der Figuren dreht und wendet wie es ihm gerade passt, und am Ende dabei ein realistisches Bild des menschlichen Mikrokosmos entsteht. Shark beginnt als Unsympath, der seine Finger am Maria legt, sich um die Nöte der Diamantensucher einen Dreck schert, mit dem Sympathieträger Castin fast eine Schlägerei beginnt, und bei einer Hure übernachtet. Sein Schicksal vom Hurenbett über das Gefängnis bis hin zur Flucht ist ein bitteres, aber der Zuschauer hat keinerlei Mitleid mit dem überzeugten Egoisten. Erst auf dem Schiff wandelt Shark sich langsam zum „Helden“, und auf der Flucht im Dschungel fliegen ihm die Herzen der Zuschauer nur so zu, ist er doch derjenige, die Gruppe retten kann und deswegen von uns geliebt wird. Nur zu schnell vergessen wir, dass Shark eigentlich ein eiskalter Hund ist, der nur seinen eigenen Vorteil sieht. Was im Dschungel bedeutet nicht alleine zu sein, um die Strapazen und die Arbeit besser verteilen zu können.

Bei Djin ist es noch schwieriger. Sie sieht gut aus, und sie hat die zarte Seele einer Metzgerin. Sie verkauft ihre Bettgenossen um an deren Geld zu kommen, und sie spielt mit dem armen Castin, der sich irgendetwas rund um den Begriff Liebe einbildet, nur um auch an dessen Geld zu kommen. Djin wird im Laufe der Flucht ebenfalls sympathischer, aber gegen Ende zeigt sie ihr wahres Gesicht, wenn sie in schicker Kleidung und mit Schmuck behängt tanzt. Das ist das was sie interessiert, kein verschissenes Fischrestaurant und keine Liebesromanze. Gutes Aussehen, Schmuck und Geld, das ist es was Djin im Herzen(?) ausmacht. Was zur Frage nach dem Menschenbild eines Luis Buñuel führt.

Spätestens der zutiefst materialistische Pater Lizardi untermalt den Verdacht, dass Buñuel seine menschliche Umwelt verachtet hat. Das salbadernde Geschwätz dieses Halunken, seine vordergründig soziale und mitfühlende Art, die sich in jedem Augenblick umdrehen kann in einen Menschen, der nichts anderes im Sinn hat als seinen eigenen Reichtum zu mehren und dafür bereit ist über Leichen zu gehen, diese Charakterisierung ist kein Schlag ins Gesicht der katholischen Kirche, sondern vielmehr eine stinkende Ausdünstung der hinteren Körperseite. Was muss Buñuel wohl für Erfahrungen mit Priestern gemacht haben …?

Und so streifen wir als Zuschauer mit einer Gruppe Ausgestoßener durch einen lebensfeindlichen Dschungel, verfolgt von Soldaten die sich durch ihr Schießgewehr definieren. Wir sehen zu wie das kostbare Abendessen, eine tote Riesenschlange, in Sekundenschnelle von Ameisen gefressen wird, und wie das Menschliche in der Kreatur durch solche Erfahrungen immer mehr verschwindet. Ins Hintertreffen gerät zugunsten eines grundlegenden Darwinismus, und sogar der verschwindet im Elend irgendwann. Nur der Selbsterhaltungstrieb ist noch da. Das, was als Strudelwurm ganz tief im Menschen schlummert. Doch wehe man lässt diesen rudimentär-menschlichen Kreaturen Essen, Kleidung und Schmuck zukommen, dann kann man staunen wie sich diese geknechtete und relativ solidarische Schicksalsgemeinschaft im Handumdrehen zu einer Bande sich selbst zerfleischender Halbirrer wird …

Von PESTHAUCH DES DSCHUNGELS ließe sich eine direkte Linie ziehen zu einem Film wie, sagen wir, MENSCHENFEIND. Die misanthropischen und zutiefst pessimistischen Menschenbilder der jeweiligen Regisseure sind gar nicht weit voneinander entfernt, und deprimieren den nicht-cinephilen Zuschauer auf intensive Art und Weise. Trotzdem funktioniert PESTHAUCH DES DSCHUNGELS als fast reiner Abenteuerfilm genauso gut wie als bittere Karikatur des menschlichen Lebens. Der Abenteurer, die Hure mit Herz, der alte Mann mit der tauben Tochter, der genügend Geld gespart hat um nach Hause zu kommen, die gemeinen Soldaten – Die Menagerie eines klassischen Abenteuerfilms ist komplett vorhanden, und die Erzählung mit Rebellion, Gefängnis und Flucht funktioniert auch nach den überkommenen Handlungsmustern. Nur dass immer dieser Hang zu B. Traven durchschimmert, dessen Schilderung rudimentären Lebens im Dschungel sehr sehr ähnlich klingt. Somit ist PESTHAUCH als extremer Glücksfall eines Films anzusehen: Ein spannender Abenteuerfilm mit böse-kritischem Blick, erstklassiger Umsetzung und starken Schauspielern.

7/10
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Jack Grimaldi
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