ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Bava, Argento, Martino & Co.: Schwarze Handschuhe, Skalpelle & Thrills

Moderator: jogiwan

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Onkel Joe
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von Onkel Joe »

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Das war ein sehr schönes Event und haben das beste aus dieser Situation gemacht. Ich möchte mich bei allen bedanken die dabei gewesen sind, ganz besonders bei allen Leuten aus dem Forum. Bei den Menschen vom Kino, da ganz besonders bei Herbert Born. Die Schauburg hat sich von ihrer besten Seite gezeigt! Ich weiß schon jetzt das ich die nächsten Tage das ganze sehr vermissen werde aber.. nach dem Forentreffen, ist ja bekanntlich immer vor dem Forentreffen!
Bleibt gesund... bis nächstes Jahr.
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McBrewer
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von McBrewer »

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Was soll man über eine Veranstaltung sagen, auf die man sich schon sehr lange gefreut hat, aber unter besonderen Bedingungen stand & leider sehr viele liebe Menschen Situationsbedingt nicht teilnehmen konnten...?
Das beste daraus machen, positive davon hervorheben: die perfekte logistische Entfernung Kino - Bahnhof - Hotel, Kulinarisches um die Ecke, kurzer Karlsruher Stadtbummel zwischen barocken Gebäuden, Satanischen Versen, Islamischen-Anti-AFD Demos & herzhaften Crêpes.
Und natürlich das tolle SCHAUBURG Kinotheater, großer gemütlicher Kinosaal, 4 Filme zum niederknien & OHNE (!!!) Ausreißer, tolle Einführungen bzw. Performance von Arkadin, Salvatore (für die grandiose SUSPIRIA Tanzeinlage gebührt mein allergrößter Respekt!), dem Magdebürger & dem Bretzelburger :verbeug:
So Reiht sich auch dieses 2020er Deliria Treffen in die lange Ahnenreihe der Highlights ein, trotzdem hoffen, das nächstes Jahr wieder alle interessierten Forianer_innen daran teilnehmen können
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IMG_6726.JPG (203.16 KiB) 305 mal betrachtet
PS: den obligatorischen Bilderlink versende ich auch demnächst an alle relevanten Teilnehmer, wer (aus versehen) keinen bekommen sollte, soll sich bitte dann noch einmal bei mir melden
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purgatorio
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von purgatorio »

McBrewer hat geschrieben:
Mo 19. Okt 2020, 19:44
PS: den obligatorischen Bilderlink versende ich auch demnächst an alle relevanten Teilnehmer, wer (aus versehen) keinen bekommen sollte, soll sich bitte dann noch einmal bei mir melden
Bild IMG_6729.JPG - zwei weise alte Männer :opa: toll getroffen :mrgreen:

...und die Einlage von Christoph werde ich wohl den Rest meines Lebens abfeiern :verbeug: :thup: :prost:
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht

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Onkel Joe
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von Onkel Joe »

purgatorio hat geschrieben:
Di 20. Okt 2020, 17:31
...und die Einlage von Christoph werde ich wohl den Rest meines Lebens abfeiern :verbeug: :thup: :prost:
Das werden wir alle auf ewig in unseren Herzen tragen.
:prost:
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buxtebrawler
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von buxtebrawler »

purgatorio hat geschrieben:
Di 20. Okt 2020, 17:31
Bild IMG_6729.JPG - zwei weise alte Männer :opa: toll getroffen :mrgreen:
Zwei Herren in ihren besten Jahren! :nixda:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Salvatore Baccaro
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von Salvatore Baccaro »

Etwas verspätet, dafür umso herzlicher komme nun auch ich dazu, meine Sichtungseindrücke von letztem Wochenende nebst zehn Dingen, die ich sonst noch so gelernt habe, der Öffentlichkeit vorzustellen:

7 UOMINI D’ORO (Marco Vicario, 1965)
Heist Movies, das ist neben der Commedia sexy all’italiana noch so ein Genre, mit dem ich vielleicht niemals warm werden werde. Mehr oder minder skurrilen Gangsterfiguren dabei zuzuschauen, wie sie den Coup ihres Lebens planen, dabei durch das Zusammenspiel ihrer individuellen Stärken zunächst erfolgreich sind, ihnen dann aber die eigene Gier und der Wunsch, ihre Partner um ihren rechtmäßigen Anteil zu betrügen, mehrere Beine stellen bis die Beute am Ende doch wieder verloren ist, - eigentlich reizt mich an dieser generischen Formel herzlich wenig. Wo ich auch hinschaue, wird 7 UOMINI D’ORO als Meisterwerk des Genres und überhaupt ein Film gelobt, der dieses spezifische Sixties-Feeling einkapsle wie Bernstein. Was ich indessen gesehen habe: Sechs hochbegabte Kriminelle, ein Professor und seine Geliebte, die von Szene zu Szene eine immer extravagantere Garderobe, eine immer Pop-Art-Museums-würdigere Brille zur Schau trägt, heimsen sich auf äußerst kreative Weise das Gold der Schweizer Nationalbank ein, und sitzen neunzig Minuten später doch mit leeren Taschen auf dem Trockenen. Die Musik fand ich unangenehm fröhlich; die Darsteller sind eindimensionale Schablonen; die Handlung folgt routiniert ausgetretenen Pfaden, - wenn ich dem Film auch zugutehalten muss, dass er zumindest keine Zeit für eine langwierige Exposition verschwendet, sondern gleich in medias res einsteigt. Puh, aber trotzdem: Weder ästhetisch noch inszenatorisch noch plottechnisch haben diese sieben Männer mir sonderlich meinen Kinosessel vergoldet. Großartig – (und für einen italienischen Film Anno 1965 überraschend!) – allerdings die drei, vier antiklerikalen Spitzen: Lüsterne Priesteranwärter; Geistliche, die sich wie im Rausch auf Goldbarren stürzen, denn das sei ja bloß für die Gemeinde, nicht für den eigenen Beutel. Haha, genau mein Humor. Trotzdem ziehe ich den sieben Goldjungen weiterhin I SETTI MAGNIFICI GLADIATORI oder SETTE BASCHI ROSSI vor. (Und in diesen heiligen Hallen werde ich mir mit einer Kritik wie dieser bestimmt keine Freunde machen, hehe.)

SUSPIRIA (Dario Argento, 1977)
Dreißigmal habe ich diesen Film bestimmt schon gesehen, davon inzwischen fünfmal im Kino. Inzwischen ist es so, wie wenn man eine seiner liebsten Platten auflegt: Man weiß, wann welcher Song in den anderen übergeht; man kennt die kompositorischen Schwächen und die produktionstechnischen Stärken; man summt bei den besten Stellen unweigerlich mit. Die Schwächen wären das übereilte Finale, das ein bisschen etwas von Geisterbahnfahrten hat oder mancher Splattereffekt, an dem der Zahn der Zeit ein bisschen was an Wirkmächtigkeit weggenagt hat, (Stichwort: Hundeschnauze.) Die Stärken überbieten all das aber natürlich mit Farben, die noch den letzten Rest kohärenter Narration verschlingen, die Musik, die noch den letzten Funken Logik überschallt, die Kamera, die Kulissen, in denen die Darstellerinnen sich recken müssen, um überhaupt an die Türknäufe zu kommen. Style over Substance ist in diesem Fall beileibe kein Schimpfwort, sondern ein Kompliment: In seiner Hochzeit ist Argento ein Meister der kleinen Form. Im Grunde besteht SUSPIRIA aus einer Ansammlung sinnlich-somatischer Vignetten, von denen jede meisterhaft inszeniert ist, und die zusammenaddiert eher den Eindruck einer Collage statt einer runden Dramaturgie ergeben. Eine Szene evoziert bei mir dabei immer eine Gänsehaut: Wenn Suzy und ihre Mitstudentinnen wegen des akuten Ungezieferbefalls der oberen Tanzakademiestockwerke in der Großen Halle nächtigen müssen, und sie nachts ein Keuchen aus der Hölle weckt. Ob sie das gehört habe?, fragt Suzy ihre Busenfreundin Sandra, worauf die ihr auseinandersetzt, das könne nur die Direktorin sei. Schon einmal habe sie dieses Keuchen wie von einem sehr alten, sehr kranken Menschen gehört. Und am nächsten Morgen sei eine der Schülerinnen verschwunden gewesen. Beschlossen wird die Szene mit einem Zoom auf die Silhouette eines liegenden Körpers, die sich hinter Suzy und Sandra an den roten Sichtvorhängen abzeichnet: Die Haut an meinen Armen ist nicht mehr von der einer Ente zu unterscheiden. Ein Film wie ein uneingelöstes Versprechen: So hätte die Filmgeschichte vielleicht aussehen können, wäre man nicht bereits in der Kinofrühzeit auf die im Nachhinein ziemlich blöde Idee gekommen, sich abhängig zu machen von wortgebundenen Kunstformen wie vor allem Literatur und Theater.

UNE CORDE, UN COLT... (Robert Hossein, 1969)
Als ob Nico in ihrer Marble-Index-Phase ein Album mit Country-Standards aufgenommen hätte. Als ob Emil Cioran zwischen all seinen nihilistischen Aphorismen einen Westerngroschenroman geschrieben hätte. Als ob sich Albert Camus als Setting für seinen „Fremden“ nicht den Strand Algeriens, sondern die Prärie des Wilden Westerns gewählt hätte. Pessimistischer hätte Robert Hosseins erster und einziger Western gar nicht ausfallen dürfen: Die Blutfehde zweier verfeindeter Familien erzählt Hossein nicht etwa mit großer theatralischer Geste, als würden wir durch die Blutströme einer Shakespeare-Bühne waten, sondern unterkühlt, fragmentarisch, ohne ein einziges Mal mit dem Mundwinkel zu zucken. Fatalismus wäre noch ein weiterer Begriff, den man über den ungebremst in den Abgrund rasenden Plot schreiben könnte, in dem jede der Figuren scheinbar sehenden Auges ihrem schwarzen Schicksal entgegeneilt. Selbst die gekürzte, ummontierte und mit Musik aus Giulio Questis erstem und einzigen Western unterlegte deutsche Synchronfassung kann nichts an meinem Eindruck ändern, dass ich selten einen Italo-Western gesehen habe, der ähnlich effektiv seine Schockwirkung weniger aus oberflächlichen Sadismen speist, sondern aus einer deprimierenden Grundstimmung, die gar keine expliziten Schauwerte braucht, um einem den Tag zu vergällen.

The Cassandra Crossing (George Pan Cosmatos, 1976)

Hochbudgetierter Trash, sagt Sergio Petroni nach der Vorstellung. Das kann unterschrieben werden: Was Produzent Carlo Ponti doch nicht alles an Stars herangekarrt hat! Martin Sheen mit einer Frisur zum Erschrecken, O.J. Simpson als Undercover Cop im Priesterzwirn, Burt Lancaster als Militär, der bereit ist, jedes Opfer zu bringen, um die Laborverfehlungen der US-Regierung zu vertuschen, Lou Castel als langsam körperlich verfallender Lungenpestkranker, Ava Gardener in bester Stimmung, nachdem sie die Bar des Zugbistros geplündert hat – und natürlich allen voran Pontis Ehefrau Sophia Loren nebst Held des Tages Richard Harris. Zusammengetrommelt wird dieser Cast, - den man noch um eine Alida Valli ergänzen könnte, die gefühlt 10 Sekunden Screentime besitzt, und unter ihrer Perücke kaum zu erkennen ist, sowie einen Lee Strasberg, von dem ich angesichts seines Overactings als Holocaust-Überlebender niemals denken würde, dass er eine der einflussreichsten Schauspielschulen begründet haben soll, - an Bord eines Europaexpress, in dem besagte Lungenpest ausbricht: Je mehr Leute sich infizieren desto kruder wird die Handlung, die damit enden soll, dass der komplette Zug von einer maroden Brücke über der titelgebenden Cassandra-Schlucht, (wo zu allem Überfluss früher mal ein KZ existiert haben soll), ins Vererben stürzt. Hochbudgetierter Trash, indeed. Wenn auch die eine oder andere Sequenz mit (unfreiwilligem) Corona-Bezug heutzutage möglicherweise noch mehr gruseln lässt als in den späten 70ern.

Zehn Dinge, die ich gerlent habe:

1. Ein Pseudonym des leibhaftigen Satans ist: "Der bärtige Junker Hinkebein."

2. Manches Gemälde Francois Bouchers kann tatsächlich, besehen auf einer Ausstellung in der Karlsruher Kunsthalle, ungemein stimulierend wirken.

3. Manche deutsche Filmproduzenten der 60er haben keine Kosten und Mühen gescheut, um lizenzierte Ware aus dem Ausland nachträglich zu verschlimmbessern.

4. Hamburger lassen sich in wahre Entzückungsschreie versetzen, wenn man sie nach Einbruch der Dunkelheit hinauf aufs Heidelberger Schloss führt.

5. Christoph Waltz hat den "Alten" erschossen.

6. In Karlsruher Kinos herrscht striktes Handyverbot, - selbst wenn man es bloß zückt, um kurz nach der Uhr zu schauen.

7. Für eine bestimmte Zigarettenmarke des Penny-Markts nimmt der Tabak-Connaisseur kilometerweiter Fußmärsche auf sich.

8. Fetisch Karlsruher Brauerei ist die Romulus und Remus säugende Kapitolinische Wölfin.

9. Es gibt industriell hergestellte Eier, die fließbandartig in endlos langen Streifen direkt auf Hotelfrühstücksbüffets befördert werden.

10. Ich kenne seit Jahren jemanden, der Andreas Bethmanns Heizung zerstört hat.

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buxtebrawler
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von buxtebrawler »

Salvatore Baccaro hat geschrieben:
So 25. Okt 2020, 23:01
6. In Karlsruher Kinos herrscht striktes Handyverbot, - selbst wenn man es bloß zückt, um kurz nach der Uhr zu schauen.
Was war da los? :-?
Salvatore Baccaro hat geschrieben:
So 25. Okt 2020, 23:01
9. Es gibt industriell hergestellte Eier, die fließbandartig in endlos langen Streifen direkt auf Hotelfrühstücksbüffets befördert werden.
:D

Ich werde mich in Kürze auch noch etwas ausführlicher äußern, aber wie so oft nach Forentreffen komme ich erst mal zu nix... :(
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
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Salvatore Baccaro
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von Salvatore Baccaro »

buxtebrawler hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 14:28
Was war da los? :-?
Dies soll der holde Canisius berichten, dessen Handy auf der Anklagebank saß!

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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von Canisius »

Salvatore Baccaro hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 20:53
buxtebrawler hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 14:28
Was war da los? :-?
Dies soll der holde Canisius berichten, dessen Handy auf der Anklagebank saß!
Haha, ich (ein bekennender Mobilfunkmuffel) wurde als notorischer Handyfummler gebrandmarkt. :nick: Hatte während Cassandra Crossing für einen kurzen Augenblick 2 Whatsapp Nachrichten gelesen. Da hat sich eine Frau, die ein paar Meter neben mir gesessen hat, innerhalb von 5 Sekunden 2 Mal beschwert. Habe das Telefon daraufhin weggepackt und sie gefragt, ob es ihr gut geht. Auf die Antwort warte ich bis heute. :wart: Die Eheleute McBrewer haben das live miterlebt und sich prächtig amüsiert.
Nach dem Film ging das Drama noch vor der Tür weiter, als sich der Begleiter der Frau plötzlich aus dem Nichts zwischen mich und Graciella Granata drängelte und versuchte mir eine Art Standpauke zu halten. Dass mein Verhalten eine absolute Unverschämtheit wäre, er komplett aus dem Film gerissen worden wäre und überhaupt. Als ihm klar wurde, dass wir an diesem schönen Samstagabend in Karlsruhe inhaltlich nicht mehr zusammenkommen würden, ist er kopfschüttelnd abgedampft.
„Ist es denn schade um diesen Strohhalm, Du Hampelmann?“

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buxtebrawler
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Re: ELFTES OFFIZIELLES FORENTREFFEN: DELIRIA ÖVER KARLSRUHE

Beitrag von buxtebrawler »

Canisius hat geschrieben:
Di 27. Okt 2020, 20:01
Haha, ich (ein bekennender Mobilfunkmuffel) wurde als notorischer Handyfummler gebrandmarkt. :nick: Hatte während Cassandra Crossing für einen kurzen Augenblick 2 Whatsapp Nachrichten gelesen. Da hat sich eine Frau, die ein paar Meter neben mir gesessen hat, innerhalb von 5 Sekunden 2 Mal beschwert. Habe das Telefon daraufhin weggepackt und sie gefragt, ob es ihr gut geht. Auf die Antwort warte ich bis heute. :wart: Die Eheleute McBrewer haben das live miterlebt und sich prächtig amüsiert.
Nach dem Film ging das Drama noch vor der Tür weiter, als sich der Begleiter der Frau plötzlich aus dem Nichts zwischen mich und Graciella Granata drängelte und versuchte mir eine Art Standpauke zu halten. Dass mein Verhalten eine absolute Unverschämtheit wäre, er komplett aus dem Film gerissen worden wäre und überhaupt. Als ihm klar wurde, dass wir an diesem schönen Samstagabend in Karlsruhe inhaltlich nicht mehr zusammenkommen würden, ist er kopfschüttelnd abgedampft.
Haha, Cineastenschreck Canisius on the loose :lol:
Natürlich ist Nachrichtenlesen während des Films per Kinoknigge verpönt, sich darüber künstlich zu echauffieren - bei ja mindestens zwei Sitzen Abstand! - macht doch aber alles nur noch schlimmer... :doof:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
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