Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino (1975)

Bava, Argento, Martino & Co.: Schwarze Handschuhe, Skalpelle & Thrills

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Onkel Joe
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Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino (1975)

Beitrag von Onkel Joe »

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Morte sospetta di una minorenne aka Suspected Death of a Minor

Originaltitel: Morte sospetta di una minorenne

Herstellungsland: Italien / 1975

Regie: Sergio Martino

Darsteller: Claudio Cassinelli, Mel Ferrer, Lia Tanzi, Gianfranco Barra, Patrizia Castaldi, Adolfo Caruso, Aldo Massaro, Jenny Tamburi und Pino Caruso.

Story:

Eine junge Dame wird von einem fiesen Sonnenbrillentäger brutal abgeschlachtet. Kurz vorher tanzte sie eine Runde mit dem leicht verschrobenen Paolo Germi (Claudio Cassinelli), der sich auf die Fährte des Killers begibt. Bei seinen Nachforschungen trifft Germi auf den kleinen Nachwuchslangfinger Giannino (Adolfo Caruso), den er kurzerhand als Helferlein verpflichtet. Der Jüngling wundert sich bald über seinen neuen Bekannten, denn plötzlich geht es nicht mehr nur darum den Nutten im Park die Handtaschen zu klauen. Nein, plötzlich gibt es Tote, wüste Verfolgungsjagden und Säcke voller Geld. Die wahre Identität von Germi ist nicht schwer zu erraten, doch für den schlichten Giannino trotzdem eine Überraschung. Der Mord an der Hobbynutte ist jedoch nur ein kleines Puzzleteil in einem erschreckenden Gesamtbild, in dem der reiche Bösewicht Gaudenzio Pesce (Massimo Girotti) eine gewichtige Rolle spielt. Die recht "speziellen" Methoden des engagierten Germi, treiben seinem Vorgesetzten (Mel Ferrer) die Schweißperlen auf die faltige Stirn. Pesce ist ein einflussreiches Mitglied der obersten Gesellschaftssicht, was einerseits Germis Chef noch mehr Qualen bereitet, den Ermittler aber andererseits zur Höchstleistung auflaufen lässt...

Text von "El Blapo":
Diesen wundervollen Film inszenierte Sergio Martino 1975. Mit prächtigen Gialli wie "Lo strano vizio della Signora Wardh" (Der Killer von Wien, 1971), "La coda dello scorpione" (Der Schwanz des Skorpions, 1971) und "Tutti i colori del buio" (Die Farben der Nacht, 1972), sowie Beiträgen zum Polizeifilm wie z.B. "Milano trema: la polizia vuole giustizia" (1973), erschuf Martino strahlende Highlights des italienischen Genrekinos. Es wäre müßig und zu ausufernd hier nun alle entsprechenden Titel aufzulisten, Informationsquellen bietet das Internet im Überfluss. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Sergio Martino auch nach seinen Beiträgen zu diesen Genres, etliche Filmperlen zu anderen Spielarten des Italokinos beitrug. "Morte sospetta..." kann man zwar problemlos dem Polizeifilm zuordnen, doch das Werk sprengt den üblichen Rahmen des Genres. Da wären zunächst die deutlichen Giallo-Elemente zu nennen. Die Optik und Vorgehensweise des Mörders, die Inszenierung seiner Taten, würden auch jedem Giallo perfekt zu Gesicht stehen, der Score erinnert ebenso immer wieder an dieses Genre. Ferner ist die zugefügte Prise Humor weder zu übersehen, noch zu überhören, glücklicherweise driftet der Streifen aber nicht in dümmlichen Klamauk ab. Wie ein roter Faden zieht sich das "Brillenproblem" der Hauptfigur durch den Film, jeder Optiker hätte sicher seine Freude an einem solch ergiebigen Kunden. Dann wäre da noch der fahrende Untersatz des Helden. Eine Ente, die sich nach und nach in ihre Bestandteile auflöst. Da darf Helferlein Giannino auch kurzerhand die Türen abreissen und den Verfolgern entgegenschleudern. Doch nicht nur die Zutaten aus anderen Genres machen "Morte sospetta..." zu einem ganz besonderen Erlebnis. Claudio Cassinelli spielt hier ganz gross auf. Wie seine ultraharten Kollegen aus anderen Filmen, kann sein Paolo Germi zwar auch verdammt ungemütlich werden, doch seine Darstellung geht weit über den Horizont -des genretypischen- einsilbigen Haudrauf-Bullen hinaus. Immer wenn ich Claudio Cassinelli sehe, erfreue ich mich an seinen exquisiten schauspielerischen Qualitäten. Doch genauso beschleicht mich regelmäßig eine gewisse Schwermütigkeit, denn Cassinelli verstarb bereits 1987 bei einem tragischen Unfall. Leider wurde dieser äussert talentierte Darsteller nur 47 jung, möge er in Frieden ruhen. Die übrigen Mitwirkenden liefern durch die Bank gute Leistungen ab, doch der Film ist ganz klar auf Platzhirsch Cassinelli zugeschnitten. Mel Ferrer taucht ab und an als gestresster Chef auf und ringt um Fassung, Adolfo Caruso kommt als sympathischer Dummbatz daher, Massimo Girotti gibt den Widerling mit Stil. Die Kamera fängt das Geschehen vorzüglich ein, der teils an Goblin erinnernde Score verdient ein dickes Lob.

"Morte sospetta..." bedient die Vorgaben des Polizeifilmgenres, fügt aber -auf sehr gelungene Art und Weise- Ingredienzien anderer Richtungen hinzu. Nicht zuletzt spielt der Film immer wieder mit den Klischees, damit natürlich auch mit der Erwartungshaltung des Zuschauers. Ich bin sehr, sehr angetan von diesem wundervollen Film! Die DVD aus der "Italian Genre Cinema Collection" von Sazuma ist ein echter Volltreffer (Glücklicherweise wird diese Reihe von dem kleinen Label Camera Obscura fortgeführt)! Die gebotene Bildqualität ist erstklassig, da nie eine deutsche Synchronisation existierte, hat man den italienischen Originalton durch deutsche, englische und niederländische Untertitel ergänzt (Was mir deutlich lieber ist als eine neu angefertigte Synchro, die in den meisten Fällen überhaupt nicht zum Film passt). Im Bonusmaterial findet man ein knapp halbstündiges Interview mit Regisseur Sergio Martino, sowie ein paar nette Kleinigkeiten. Die DVD kommt in einem dicken Digipak samt Schuber daher, das Cover wurde sehr ansprechend gestaltet. Ein kleines Booklet mit Anmerkungen des altgedienten Christian Keßler rundet das phantastische Gesamtbild stimmig ab.

Ein grandioser Film, präsentiert in perfekter Aufmachung! Noch sind Restbestände erhältlich, ich rate zum sofortigen Kauf! Dieser Schatz ist unbezahlbar, glücklicherweise momentan (noch) für kleines Geld erhältlich. Also: KAUFEN! (Sonst wird nachher wieder geheult, weil die Scheibe nur noch zu Bordellpreisen erhältlich ist... ...und die Blagen keine Weihnachtsgeschenke bekommen, weil Papi die gesamte Kohle für eine DVD rausgehauen hat!)

Sehr gut bis überragend = 8,5/10

Lieblingszitat:

"Dann bleibt Italien die Wiege des Rechts! ...und das Recht scheißt sie voll!
Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!

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ugo-piazza
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Re: Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino

Beitrag von ugo-piazza »

Schöner Film. 8-)

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Onkel Joe
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Re: Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino

Beitrag von Onkel Joe »

ugo-piazza hat geschrieben:Schöner Film. 8-)
Kurz und bündig deine Bewertung Ugo :lol: .
Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!

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ugo-piazza
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Re: Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino

Beitrag von ugo-piazza »

Onkel Joe hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:Schöner Film. 8-)
Kurz und bündig deine Bewertung Ugo :lol: .
Bin halt nordisch by nature! 8-)

dr. freudstein
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Re: Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino

Beitrag von dr. freudstein »

Wieso trägt der onkel für Das Blap das Review ein und wo bleibt seines?

Startet zunächst sehr gialloartig, bei der Verfolgungsjagd wirds dann comedy/slapsticklastig und dann wirds ein reiner Poliziotto, wo es manchmal recht derber zugeht. Ziemlich eigenartiger Mix, aber unterhält bestens. Der Kommissar hat seine ganz eigenen Methoden, um den Mord an einer Minderjährigen aufzuklären, frei nach Selbstjustiz Manier. Er gehört ja auch dem Club KDUDES "Kümmer dich um deinen eigenen Scheiss" an. Heisses Thema Kindersex, die Verbrecher gehen über Leichen, der Kommissar auch. Dann geht er noch auf einen Handel ein und kann sich endlich eine neue Brille kaufen. Die Karren in Italien sind eher bescheiden, was die Qualität und Größe angeht. Sehr brisanter Film von Sergio Martino, den es leider nur in Org. Sprache mit deutschen UT's gibt. Aber sehenswert und er vereint wie schon erwähnt mehrere Genres in einem, vor allem im erstem Drittel.

7,5/10

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Prisma
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Re: Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino (1975)

Beitrag von Prisma »


SUSPECTED DEATH OF A MINOR

● MORTE SOSPETTA DI UNA MINORENNE / SUSPECTED DEATH OF A MINOR (I|1975)
mit Claudio Cassinelli, Mel Ferrer, Lia Tanzi, Gianfranco Barra, Patrizia Castaldi sowie Jenny Tamburi und Massimo Girotti
eine Produktion der Dania Film
ein Film von Sergio Martino


Bild
»Aber Mama, ich weiß doch was Nutten sind!«
Paolo Germi (Claudio Cassinelli) flirtet in einem Tanzlokal mit einer jungen Prostituierten namens Marisa (Patrizia Castaldi), die kurz darauf bestialisch in ihrer Wohnung ermordet wird. Paolo ermittelt auf eigene Faust und bedient sich dabei sehr grenzwertiger Methoden. Doch was hat er mit der Mordgeschichte zu tun und in wessen Interesse handelt er? Gibt es einen Auftraggeber im Hintergrund? Er schließt ein Bündnis mit dem kleinen Taschendieb Giannino (Adolfo Caruso), der ihm von nun an beim Erpressen, Stehlen und dem Gefügig machen von anderen behilflich ist. Schon bald bemerken die beiden, dass sie in ein gefährliches Hornissennest gestochen haben und sie landen in einem Strudel aus Prostitution, Entführung, Mädchenhandel, Erpressung und schließlich auch Mord. Bevor Paolo sein wahres Gesicht zeigen kann, schlägt der brutale Auftragskiller erneut zu...

Sergio Martinos Film mit etlichen Giallo-Färbungen, erinnert in mancherlei Hinsicht an "Der Tod trägt schwarzes Leder", in dem Claudio Cassinelli ebenfalls die männliche Hauptrolle spielte, wobei "Morte sospetta di una minorenne" Massimo Dallamanos Beitrag nach meinem Geschmack um etliche Längen schlägt. Der Einstieg ist furios und überrascht bereits nach wenigen Minuten mit einer härteren Gangart, die sich nicht nur im Bilde, sondern auch im Verhalten oder der Ausdrucksweise der Akteure wiederspiegelt. Der Plot ist sehr klar und spanend aufgebaut, viele Wendungen und teilweise verblüffende Überraschungen lassen einen unbekannten Mörder nicht sehr schmerzhaft vermissen. Das Augenmerk liegt daher eher auf der Arbeit von Paolo und vor allem auf dessen zweifelhaften Aktionen und den zum Teil kaum mehr tragbaren Methoden und die Regie wird sehr nachvollziehbar veranschaulichen, wie gefährlich Alleingänge, und wie steinig die Wege zum Ziel sein können. Gut, im Grunde genommen war auch diese Geschichte schon einige Male dagewesen, und stellt keine spektakuläre Neu-Erfindung dar, dennoch überzeugt dieser ausgezeichnet fotografierte Film mit einer angenehmen Portion Eigenständigkeit und einem angebahnten Realitätstransfer. Der Killer vereint Skrupellosigkeit und Brutalität in einer verstörenden Mischung, die passend dazu dargestellten Morde wirken tatsächlich bestialisch und schockierend. Lange Zeit ist man sich als Zuschauer nicht genau im Klaren darüber, wie die von der Polizei mühsam zusammengesuchten Mosaik-Steinchen im Endeffekt zusammen passen werden, aber man folgt den Geschehnissen aufmerksam und freut sich über einige Twists. Hervorragend wirken für das Gesamtgeschehen der feine Sarkasmus und der prägnante Humor, so dass der Charakter des Films bei aller Ernsthaftigkeit durchaus geistreich wirkt.

Hauptdarsteller Claudio Cassinelli liefert eine beeindruckende one-man-Show und es bereitet im Verlauf immer mehr Vergnügen ihm bei seiner unwirschen Taktik zuzusehen. Mit Gegnern oder Schachfiguren in seinem eigenen Spiel geht er keineswegs zimperlich um und man könnte beinahe sagen, dass er ein sympathischer Bastard ist. Aber der Zweck heiligt alle Mittel und Paolo zeigt sich auch von seiner anderen Seite. 1985 verunglückte Claudio Cassinelli während der Dreharbeiten zu Sergio Martinos Film 'Fists of Steel' tödlich, als ein beteiligter Helikopter plötzlich ins Set stürzte, in dem er sich befand. Ein schlimmes Ende für diesen überaus gerne gesehenen, sympathischen und begabten Schauspieler. Hier kann man es nicht anders sagen, dass er das Szenario uneingeschränkt dominiert, aber das im absolut positiven Sinne. Des Weiteren sind noch Mel Ferrer und vor allem ein blendend aufgelegter Massimo Girotti zu erwähnen, die restlichen Darsteller funktionieren ebenfalls recht beachtlich. Auch das ermittelnde Polizei-Duo, das sich nur mit herkömmlichen Methoden über Wasser halten kann, macht mit Witz und Humor enormen Spaß. Als einem von ihnen die Tasche gestohlen wird (natürlich von Paolos rechter Hand Giannino), muss er sich von einer schlampigen Prostituierten, die alles beobachtet hat spöttisch zurufen lassen: »In dieser Gegend gibt es kaum ehrliche Leute. Nur Diebe und Nutten!« Überhaupt wimmelt es in dieser Gegend nur so von käuflichen Damen und folglich bekommt man auch hin und wieder einige Auslagen geboten, was hier allerdings wirklich keine zügellosen Formen annimmt. Die Score von Luciano Michelini ist ein flexibler Genuss und deckt das Gesamtgeschehen facettenreich ab, für Action und Spannung sorgen zum Beispiel auch Verfolgungsjagden und Schlägereien, von allem bekommt man etwas geboten. Eine solide und runde Angelegenheit, die mit einer enormen Tempo-Steigerung im letzten Drittel und einem gelungenen Showdown überzeugen kann. "Morte sospetta di una minorenne" ist sehr unterhaltsam und aufwendig gestaltet worden und ja, so sieht doch ein kleiner Volltreffer aus!

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sergio petroni
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Registriert: Sa 2. Feb 2013, 20:31
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Re: Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino (1975)

Beitrag von sergio petroni »

Für mich hat dieser Genremix bestens funktioniert.
Hinzu kommt der geniale ohrwurmverdächtige Score.
Den kann ich mir immer wieder mal geben.
8/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“

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jogiwan
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Re: Morte Sospetta di una Minorenne - Sergio Martino (1975)

Beitrag von jogiwan »

Schon ein etwas seltsamer und sicherlich auch ungewöhnlicher Genre-Mix, den uns Sergio Martino hier mit seiner Mischung aus Poliziesco, Drama und Komödie kredenzt. Schon die Auswahl der (Neben-)Darsteller macht klar, dass hier nicht die Eleganz und Schönheit seiner Giallo verfolgt wird, sondern die Richtung in die Untiefen des italienischen Proletariats geht, dass von den Eskapaden der Superreichen hier verschlungen wird. Dazwischen ein Ermittler mit unorthodoxen Methoden, der einer großen Sache auf der Spur ist und dabei ebenfalls sehr seltsame Befindlichkeiten an den Tag legt. Ganz so überzeugt hat mich der Streifen jetzt aber nicht, weil die teils Slapstick-artigen Momente doch irgendwie nicht so recht zur eher düsteren Kriminalgeschichte passen wollen und am Ende dann auch die eingangs präsentierte Leichtigkeit völlig aus den Augen verloren wird. Zwar ist ein schlechterer Martino aus der Schaffensphase immer noch ein guter Film, aber seine zuvor entstandenen Giallo sind mir dann einfach näher, als dieser funktionale, aber meines Erachtens auch nicht übermäßig überzeugende Versuch Komödie und Polizeithriller zusammenzubringen.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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