Das schaurige Haus - Daniel Prochaska (2020)

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jogiwan
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Das schaurige Haus - Daniel Prochaska (2020)

Beitrag von jogiwan »

Das schaurige Haus

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Originaltitel: Das schaurige Haus

Alternativtitel: The Scary House

Herstellungsland: Österreich / 2020

Regie: Daniel Prochaska

Darsteller: Leon Orlandianyi, Benno Rosskopf, Julia Koschitz, Marii Weichsler, Lars Bitterlich

Story:

Hendrick ist sechzehn und gerade mit seiner Mutter Sabine und seinem kleinen Bruder Eddi von der Großstadt nach Bad Eisenkappl in ein altes Haus gezogen. In dem kärntnerisch-slowenischen Grenzort sagen sich aber nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, auch die einheimische Jugend ist eher schlecht auf sogenannte ScheiPis (Abk. für „Scheiß Piefkes“) zu sprechen. Schon wenig später beginnt sich Eddi jedoch seltsam zu verhalten und Hendrick erfährt, dass in dem Haus vor über vierzig Jahren eine Mutter ihre beiden Kinder und sich selbst vergiftet haben soll. Seitdem wird das Haus gemieden und als Hendrick beschließt der Sache auf den Grund zu gehen, begegnet er nicht nur den Geistern der Vergangenheit, sondern auch der hübschen Ida, die ihn seine Abneigung gegen Bad Eisenkappl nochmals überdenken lässt…
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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jogiwan
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Re: Das schaurige Haus - Daniel Prochaska (2020)

Beitrag von jogiwan »

Sympathischer, kurzweiliger aber auch nicht sonderlich aufregender Grusel-Streifen aus österreichischer Produktion, der auch eher ein junges bis jugendliches Zielpublikum vor Augen hat. „Das schaurige Haus“ sieht aber gut aus, ist toll gespielt und schon beim Vorspann wird klar, dass hier „Stranger Things“ Pate stand. Dabei ist der Streifen handlungstechnisch gar nicht mal so retro, aber verströmt ein derartiges Feeling und vermischt Mystery, mit Culture-Clash und etwas Coming-of-Age zu einer leicht zugänglichen und bekömmlichen Mischung, die auch nie zu gruselig ausgefallen ist. Dazu kommen österreichische Befindlichkeiten, ein ungelöstes Verbrechen und ein paar Geister aus der Vergangenheit. Eigentlich hätte der Streifen ja auch letztes Jahr in die Kinos kommen sollen und ist jetzt Pandemie-bedingt auf Netflix gelandet. So hat der Streifen aber schon jetzt mehr Bewertungen auf der IMDB als eine durchschnittliche, österreichische Produktion und auch gleich einen viel größeren Markt. Also nicht unbedingt ein Nachteil für Regisseur Daniel Prochaska, den man sonst eher von ORF-produzierten Komödien kennt. So bleibt ein netter Streifen für Familien mit Horror-affinen Nachwuchs, der ältere Erdenbürger jedoch nicht sonderlich beeindrucken dürfte und sich dennoch gut gucken lässt.
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