976-Evil - Durchwahl zur Hölle - Robert Englund (1988)

Moderator: jogiwan

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jogiwan
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976-Evil - Durchwahl zur Hölle - Robert Englund (1988)

Beitrag von jogiwan »

976-Evil - Durchwahl zur Hölle

Bild

Originaltitel: 976-EVIL

Herstellungsland: USA / 1988

Regie: Robert Englund

Darsteller: Patrick O'Bryan, Stephen Geoffreys, Robert Picardo, Sandy Dennis, Jim Metzler

Story:

Hoax ist ein Außenseiter, der aufgrund seines spießigen Aussehens in der Schule von seinen Mitschülern gehänselt und gemobbt wird. Seine streng religiöse Mutter ist keine Hilfe und auch sein großes Vorbild, der rebellische Cousin Spike hilft ihm auch eher widerwillig aus dem gröbsten Schlamassel, während er sich lieber um Motorräder und Frauen kümmert. Als Hoax wie einigen anderen Personen in seinem Umfeld eines Tages eher zufällig eine Werbung für eine ominöse Horoskop-Hotline in die Hände fällt, ist das jedoch der Beginn einer tragischen Reihe von Ereignissen. Die Nummer entpuppt sich nämlich als direkte Verbindung in die Hölle und Hoax verwandelt sich mit jedem Anruf mehr und mehr in einem Dämon, der mit neuen Kräften auch endlich an seinen zahlreichen Peinigern Rache nehmen kann.
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jogiwan
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Re: 976-Evil - Durchwahl zur Hölle - Robert Englund (1988)

Beitrag von jogiwan »

Mit „976-Evil – Durchwahl zur Hölle“ hat Robert „Freddy“ Englund im Jahr 1988 einen überraschend enttäuschenden Teenie-Okkult-Horrorfilm abgeliefert, der mich über weite Strecken leider so gar nicht überzeugen konnte. Die Geschichte über die Hotline zur Hölle und einem jugendlichen Mobbing-Opfer auf Rachefeldzug wird eigentlich total verschenkt und wirkt zudem so unbeholfen und lieblos erzählt, dass man nur noch verwundert den Kopf schütteln kann. Die Klischee-beladene Mischung aus schwarzhumorigen Horror und Teenie-Drama zündet ja so überhaupt nicht und außerdem konnte sich Englund augenscheinlich auch nicht entscheiden, welche Figur er in den Fokus seines umständlich erzählten Streifens rücken wollte. So springt er scheinbar willkürlich zwischen seinen Charakteren hin- und her, sodass am Ende die Charakterisierung aller Figuren auf der Strecke bleibt und man auch überhaupt nicht mit den Figuren mitfiebern mag. Die positiven Stimmen zu dem Teil resultieren dann wohl eher an den teils recht hübschen und blutigen Special-Effects im Finale und der Tatsache, dass Herr Englund ja in unseren Kreisen als Sympathieträger gilt. Sein Regie-Debüt hat er meines Erachtens hingegen aber ganz ordentlich verkackt.
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buxtebrawler
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Re: 976-Evil - Durchwahl zur Hölle - Robert Englund (1988)

Beitrag von buxtebrawler »

Ich meine, den in grauer Vorzeit mal im Privatfernsehen gesehen und für ebenfalls ziemlich mau befunden zu haben. Würde ich mir beizeiten trotzdem noch mal ansehen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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sergio petroni
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Re: 976-Evil - Durchwahl zur Hölle - Robert Englund (1988)

Beitrag von sergio petroni »

Da geht es mir ähnlich wie dem bux, nur war es bei mir die wohl gekürzte VHS.
Der muß glaube ich (auch ungekürzt) nicht nochmal sein.
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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