Death Valley - David Kebo & Rudi Liden (2004)

Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Death Valley - David Kebo & Rudi Liden (2004)

Beitrag von jogiwan »

Death Valley

Bild

Originaltitel: Mojave

Alternativtitel: Death Valley - Die Jagd hat begonnen

Herstellungsland: USA / 2004

Regie: David Kebo & Rudi Liden

Darsteller: Eric Christian Olsen, Dash Mihok, Rider Strong, Vince Vieluf

Story:

Die vier Freunde Josh, Daniel, Anthony und Brick aus Los Angeles fahren in die Wüste zu einem Rave um dort den Geburtstag von Josh zu feiern, der mittlerweile einen langweiligen Bürojob hat und ebenfalls froh ist, aus der Stadt rauszukommen. Damit das Ganze für alle ein unvergessliches Wochenende wird, hat Brick etwas Meskalin im Gepäck und alle vier haben während der Veranstaltung einen hübschen Trip und lernen dabei auch die hübsche Amber kennen. Der Trip ist aber rasch zu Ende, als man am nächsten Tag die Heimreise antreten möchte und die Freunde feststellen müssten, dass ihr Auto aufgebrochen wurde. Rasch stellt sich heraus, das Einheimische nicht nur Handy und Gepäck, sondern auch die Batterie des Autos gestohlen haben und vermutlich Kohle zu erpressen. Bei der Übergabe kommt es jedoch zu turbulenten Szenen und wenig später gibt es zwei Schwerverletzte und eine Horde gewaltbereite Einheimische auf Motorrädern, die sich in der unendlich weiten Wüste hinter den Städtern und ihrer neuen Freundin hermachen.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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jogiwan
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Re: Death Valley - David Kebo & Rudi Liden (2004)

Beitrag von jogiwan »

„Death Valley“ ist auch einer dieser vielen Grabbeltischfunde, von denen man sich eigentlich nicht so viel erwartet und der sich aber bei näherer Betrachtung als durchaus solide Mischung aus Backwood-Slasher, Thriller und Survival-Drama entpuppt. Die Konfrontation von Stadtmenschen gegen Landeier ist ja ohnehin ein beliebtes Szenario und die schier unendliche Mojave-Wüste bietet sich als abgelegene Location für derartige Filme ja ohnehin förmlich an. Nach einer kurzen Vorstellung der Charaktere und dem Mini-„Burning-Man“-Rave in der Wüste kippen auch rasch die Ereignisse und die durchaus sympathischen Städter befinden sich auf einmal mitten im Schlamassel, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. „Death Valley“ ist dabei durchaus flott und dramatisch erzählt und auch der Bodycount ist überraschend hoch, auch wenn hier ausufernde Brutalitäten ausbleiben. Irgendwie hat mich der 2004 entstandene Streifen von seinem Konzept her stark an „Green Room“ erinnert und weder Gut noch Böse wissen so recht, wie sie mit der Situation umgehen sollen, die in weiterer Folge auch immer weiter eskaliert. Zwar erreicht das kleine B-Movie dabei natürlich nicht die Intensität von Jeremy Saulniers Werk, ist aber auf dem richtigen Weg und hat mich als kleine Genre-Produktion aus der Indie-Ecke auch durchaus überzeugt.
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sergio petroni
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Re: Death Valley - David Kebo & Rudi Liden (2004)

Beitrag von sergio petroni »

Der liegt hier auch noch ungesehen 'rum. Also: Ran an's Werk...
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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sergio petroni
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Re: Death Valley - David Kebo & Rudi Liden (2004)

Beitrag von sergio petroni »

Vier Freunde wollen das Wochenende mit Feiern verbringen. Dafür suchen sie sich einen Rave
aus, der völlig abgelegen in der Wüste stattfindet. Nach der ausgiebigen Partynacht müssen unsere
vier Stadtmenschen feststellen, daß ihr Auto nicht mehr anspringt. Dumm nur, daß alle
anderen Rave-Teilnehmer schon weg sind. Die Wüste wird nur noch von ein paar
ortsansässigen Rabauken bevölkert, die auf Ärger aus sind. Nach und nach schaukelt
sich die Auseinandersetzung hoch, bis es am Ende heißt: Ihr oder Wir!

Kleiner Backwood-Thriller, der in der zweiten Hälfte gut in Fahrt kommt.
Dash Mihok, der den Anführer der Bösewichter gibt, liefert eine haften bleibende
schmierig-schniefende Performance ab. Ansonsten spielt der britisch-tschechische
Darsteller hauptsächlich in kleinen Rollen bzw. Serien mit.
Das Eyecandy gibt Genevieve Padalecki, von der man gerne mehr sehen würde,
deren Filmografie aber nicht sehr umfangreich ist.
Fastfood der etwas besseren Art.
5,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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