Die Axt - Frederick R. Friedel (1977)

Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Die Axt - Frederick R. Friedel (1977)

Beitrag von jogiwan »

Die Axt

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Originaltitel: Lisa, Lisa

Alternativtitel: California Axe Massacre / California Axe / The Axt Murders

Herstellungsland: USA / 1977

Regie: Frederick R. Friedel

Darsteller: Leslie Lee, Jack Canon, Ray Green, Frederick R. Friedel, Douglas Powers

Story:

Nachdem sie einen Gangsterkollegen und dessen Partner ermordet bzw. in den Tod getrieben haben, planen Steele, Lomax und Billy eine Zeit lang zu verschwinden, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Dazu fahren die drei Gangster aufs Land und landen ausgerechnet bei einem abgelegenen Farmhaus, welches von einer jungen Frau namens Lisa und ihrem apathischen Großvater bewohnt wird. Während es auch innerhalb der Gruppe zu Spannungen kommt, beginnen zwei der drei Gangster auch Lisa zu terrorisieren, während sich Billy auf die Seite der jungen Frau schlägt. Diese ist auch nicht das wehrlose Opfer, wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheint, sondern weiß sich durchaus zu wehren und schreckt dabei auch nicht vor dem Gebrauch der titelgebenden Axt zurück.
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jogiwan
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Re: Die Axt - Frederick R. Friedel (1977)

Beitrag von jogiwan »

Dem Ami-Horror „Die Axt“ eilt ja nicht unbedingt ein guter Ruf voraus und mit großem Ruhm hat sich hier wohl auch niemand bekleckert, auch wenn das Szenario eigentlich durchaus interessant gestaltet ist. Die „Home Invasion“ Geschichte geht ja durchaus klar und der dreckige und heruntergekommene Look des Streifens passt auch gut zum abgründigen Charakter der ganzen Geschichte. Diese wird zwar manchmal etwas zu stark durch das Overacting von zwei der drei Gangster getrübt, aber dafür fand ich die Hauptdarstellerin sehr gut. „Die Axt“ ist irgendwie auch ein dreckiges, kleines Filmchen aus den Siebzigern, dem man auch durchaus eine zweite Chance geben kann. Löst man sich erst einmal von der Erwartungshaltung, die bestimmte Cover- und Titel-Varianten erzeugen, ist „Die Axt“ ein durchaus spezielles Psychogramm verrannter Seelen, das auch morbide und verstörend um die Ecke biegt. Ein Massaker sucht man auch eher vergeblich und Friedel kreiert seine unbehagliche Stimmung aus der mangelnden Einschätzbarkeit seiner weiblichen Figur, hinter deren engelsgleichen Erscheinung wohl das absolute Grauen lauert. Da hat man schon Schlächteres gesehen!

Die US-Blu von Severin ist übrigens codefree und hat auch die deutsche (!) Tonspur an Bord:

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sergio petroni
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Re: Die Axt - Frederick R. Friedel (1977)

Beitrag von sergio petroni »

Danke für den Tipp mit der Tonspur.
Vielleicht hat „Axe“ nach Jahren doch eine dritte Chance verdient.....
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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sid.vicious
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Re: Die Axt - Frederick R. Friedel (1977)

Beitrag von sid.vicious »

Den habe ich dreimal auf VHS geschaut und irgendwie konnte er nie zünden, obwohl der - wie Jogiwan zurecht schreibt - "dreckige und heruntergekommene Look" durchaus in mein Beuteschema fällt.
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