Dinosaurier in New York - Eugène Lourié (1953)
Moderator: jogiwan
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Dinosaurier in New York - Eugène Lourié (1953)
Dinosaurier in New York
Alternativtitel: Panik in New York
Originaltitel: The Beast from 20.000 Fathoms
Produktion: Jack Dietz; Bernard W. Burton, Hal E. Chester
Regie: Eugène Lourié
Buch: Ray Bradbury (Erzählung), Eugène Lourié u.a.
Musik: David Buttolph
Spezialeffekte: Ray Harryhausen
Darsteller: Paul Hubschmid (als Tom Nesbitt), Paula Raymond (als Lee Hunter), Cecil Kellaway (als Prof. Thurgood Elson), Kenneth Tobey (als Col. Jack Evans), Lee Van Cleef (Scharfschütze)
Inhalt:
Tief im arktischen Eis führen Wissenschaftler einen Atombombentest durch. Die gewaltige Explosion stört den Schlaf eines seit 100 Millionen Jahren im Eis eingefrorenen Rhedosaurus. Sein wahnsinniger Amoklauf hinterlässt eine Spur der Zerstörung, die bis nach New York City reicht. Auf Coney Island kommt es schließlich zum spektakulären Showdown, Mensch gegen Dinosaurier. (DVD Cover)
Alternativtitel: Panik in New York
Originaltitel: The Beast from 20.000 Fathoms
Produktion: Jack Dietz; Bernard W. Burton, Hal E. Chester
Regie: Eugène Lourié
Buch: Ray Bradbury (Erzählung), Eugène Lourié u.a.
Musik: David Buttolph
Spezialeffekte: Ray Harryhausen
Darsteller: Paul Hubschmid (als Tom Nesbitt), Paula Raymond (als Lee Hunter), Cecil Kellaway (als Prof. Thurgood Elson), Kenneth Tobey (als Col. Jack Evans), Lee Van Cleef (Scharfschütze)
Inhalt:
Tief im arktischen Eis führen Wissenschaftler einen Atombombentest durch. Die gewaltige Explosion stört den Schlaf eines seit 100 Millionen Jahren im Eis eingefrorenen Rhedosaurus. Sein wahnsinniger Amoklauf hinterlässt eine Spur der Zerstörung, die bis nach New York City reicht. Auf Coney Island kommt es schließlich zum spektakulären Showdown, Mensch gegen Dinosaurier. (DVD Cover)
- sergio petroni
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Re: Dinosaurier in New York
Der auf Monsterfilme spezialisierte Eugène Lourié (Gorgo, Das Ungehauer von Loch Ness) drehte "Panik in New York"
ein Jahr bevor "Godzilla" entstand. Ein urzeitlicher Saurier wird im ewigen Eis durch eine Atombombenexplosion in seiner
ewigen Ruhe gestört. Anschließend macht er sich zielsicher an der Küste entlang auf nach Süden gen New York.
Auf dem Weg dorthin hinterläßt er eine Spur der Verwüstung, die in New York dann ihren Höhepunkt findet.
Mit 75 Minuten ist "Panik in New York" recht kurz geraten und hat doch ein paar Längen, sprich geschwätzige
Passagen. Die Monsteraction ist recht sparsam eingesetzt, dafür dank Ray Harryhausen jedoch meist wirkungsvoll.
Das auch für damalige Verhältnisse sehr geringe Budget sieht man dem Streifen wohl an, allerdings macht
das die ganze Monstersause noch sympathischer.
Der Schweizer Paul Hubschmid in der Hauptrolle wirkt wie ein Sonnyboy auf Abenteuerurlaub,
und dann taucht da noch ein sehr junger Lee Van Cleef auf....
6,5/10
ein Jahr bevor "Godzilla" entstand. Ein urzeitlicher Saurier wird im ewigen Eis durch eine Atombombenexplosion in seiner
ewigen Ruhe gestört. Anschließend macht er sich zielsicher an der Küste entlang auf nach Süden gen New York.
Auf dem Weg dorthin hinterläßt er eine Spur der Verwüstung, die in New York dann ihren Höhepunkt findet.
Mit 75 Minuten ist "Panik in New York" recht kurz geraten und hat doch ein paar Längen, sprich geschwätzige
Passagen. Die Monsteraction ist recht sparsam eingesetzt, dafür dank Ray Harryhausen jedoch meist wirkungsvoll.
Das auch für damalige Verhältnisse sehr geringe Budget sieht man dem Streifen wohl an, allerdings macht
das die ganze Monstersause noch sympathischer.
Der Schweizer Paul Hubschmid in der Hauptrolle wirkt wie ein Sonnyboy auf Abenteuerurlaub,
und dann taucht da noch ein sehr junger Lee Van Cleef auf....
6,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
- buxtebrawler
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Re: Dinosaurier in New York - Eugène Lourié (1953)
„Dinosaurier in New York“, auch bekannt als „Panik in New York“ von Regisseur Eugene Lourie, war bei seinem Erscheinen sicherlich stark inspiriert von „King Kong und die weiße Frau“, mit dem Hauptunterschied, dass diesmal ein von Spezialeffekte-Altmeister Ray Harryhausen liebevoll in Stop-Motion animierter urzeitlicher Saurier die Stadt plattwalzen darf. Da es Atombombentests waren, die die Kreatur zum Leben erweckten, wird natürlich eine Kritik am militärischen Umgang mit der Atomtechnologie laut, die allerdings dadurch abgeschwächt wird, dass es eben diese Technologie ist, die das Monster letztendlich stoppt. Objektiv betrachtet ist „Dinosaurier in New York“ ein charmanter, aus heutiger Sicht altertümlicher Low-Budget-Kreaturen-Horrorfilm, der gut unterhält. Filmhistorisch hingegen ist der Film hochinteressant, da ihm eine ganze Reihe ähnlicher Filme folgten und die Japaner zum wesentlich düstereren, ernsthafteren „Godzilla“ inspirierte.
„Ich hätte Ihnen gerne etwas angeboten, aber hier in meinem Büro ist leider alles radioaktiv.“
„Ich hätte Ihnen gerne etwas angeboten, aber hier in meinem Büro ist leider alles radioaktiv.“
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Diese Filme sind züchisch krank!