Fanny Hill - Russ Meyer & Albert Zugsmith (1964)

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jogiwan
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Fanny Hill - Russ Meyer & Albert Zugsmith (1964)

Beitrag von jogiwan »

Fanny Hill

Bild

Originaltitel: Fanny Hill

Alternativtitel: Russ Meyer's Fanny Hill

Herstellungsland: USA, Deutschland / 1964

Regie: Russ Meyer & Albert Zugsmith

Darsteller: Letícia Román, Miriam Hopkins, Ulli Lommel, Walter Giller, Alexander D'Arcy

Story:

Das junge und hoffnungslos naive Landei Fanny kommt im 18. Jahrhundert in das sündige London um dort nach Arbeit zu suchen. Dort landet die hübsche Blondine auch rasch im Etablissement von Mrs. Brown, in der sich eine Vielzahl von jungen Damen um das Wohl der männlichen Oberschicht kümmert. Doch Fanny ist viel zu gutgläubig um die Realität um sie herum zu erkennen und die listige Mrs. Brown ist ebenfalls nie um eine haarsträubende Geschichte verlegen, wenn es Ausflüchte und Rechtfertigungen geht, warum sich männliche Kundschaft so seltsam verhält. Als jedoch immer mehr Männer der jungen Fanny an die Wäsche wollen und sich diese ausgerechnet in einen jungen Seemann verliebt, droht der Puff aufzufliegen und Mrs. Brown muss zu drastischeren Mitteln greifen um Fanny und ihren Laden zu beschützen.
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jogiwan
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Re: Fanny Hill - Russ Meyer & Albert Zugsmith (1964)

Beitrag von jogiwan »

Die bekannte Geschichte des englischen Freudenmädchens Fanny Hill in der gleichnamigen deutsch-amerikanischen Koproduktion ist leider eine ziemlich lahme Angelegenheit, in der weder Witz noch Erotik überzeugen können. Laut IMDB wollte Russ Meyer die ganze Sache ernsthafter inszenieren, während Co-Regisseur die ganze Sause eher in Richtung Slaptstick drücken wollte und herausgekommen ist letzten Ende ein eher unlustiger Film ohne Höhepunkte, der das naive Landei Fanny von einer skurrilen Situation in die nächste schickt. Dabei ist das Schema immer das Gleiche und während die Männer die hübsche Blondine ins Bett bekommen möchte, wähnt sich diese aufgrund ihrer Gutgläubigkeit in einer anderen Situation. Was vielleicht beim ersten Mal noch witzig ist, wird spätestens in der x-ten Wiederholung eher mühsam und auch das Fistelstimmchen von Fr. Roman entpuppt sich auf Dauer mehr als nervig. Natürlich gibt es dann auch noch eine obligatorische Love-Story mit einem sehr jungen Ulli Lommel, doch auch das kommt nie so richtig in Fahrt und irgendwann ist der Film dann auch gottseidank zu Ende. Arkschi hat in einem anderen Fred schon gemeint, dass man diese Auftragsarbeit Meyer auslassen kann und da hat er vermutlich recht. Bislang hatte jeder von mir gesichtete Meyer-Film seine Momente oder war auf die ein- oder andere Weise interessant, spannend und unterhaltsam. „Fanny Hill“ ist irgendwie nichts von alledem, weder "fanny" noch sexy, sondern einfach nur eine völlig lahme, langweilige und biedere Sechziger-Kostüm-Klamotte für Leutchen mit zu viel Freizeit.
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