Geschichten aus der Gruft [TV-Serie] (1989 - 1996)
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Re: Geschichten aus der Gruft [TV-Serie] (1989 - 1996)
S5E11: Öl ist ein besonderer Saft
US-Erstausstrahlung: 24.11.1993
Deutsche Erstausstrahlung: 31.03.1996
„Dieses Zeug macht alle verrückt...“
Das Betrügerpaar Jerry (Lou Diamond Phillips, „La Bamba“) und Gina (Priscilla Presley, „Die nackte Kanone“) inszeniert eine Abzocke um einen angeblichen Ölfund. Ihre Opfer: Vier Investoren aus den US-Südstaaten. Doch diese schlagen zurück – und der Betrug nimmt einen tödlichen Verlauf…
„Du bist eine ganz blöde Kuh!“
US-TV-Serienregisseur Paul Abascal stellt der eigentlichen Handlung einen bizarren Prolog voran: Ein Betrüger-Trio gräbt seinen vermeintlichen toten Partner auf einem Friedhof aus. Der dritte im Bunde wird kurzerhand erschossen, das verbliebene Pärchen macht sich auf den Weg nach Las Vegas. Mit sexistischen, zurückgebliebenen Hillbillys in einem Diner macht Gina kurzen Prozess und wäscht ihnen gehörig den Kopf. Dennoch gewinnt man sie als die nächsten Betrugsopfer. Doch die sehr sexy von Presley gemimte Gina und Jerry geraten in Streit miteinander, die Hillbillys wehren sich und schließlich jagt eine Intrige die nächste, bis zu einer finalen Wendung und einem explosiven Ende. Die relativ komplex konstruierte Handlung nimmt kaum Rücksicht auf etwaigen Realismus, sondern gibt sich lieber ganz dem Wahnsinn hin. Das ist mehr Crime als Horror, hat John Kassir, der dem Cryptkeeper im US-Original seine Stimme leiht, für einen Gastauftritt in seinen Reihen und versteht es, gut zu unterhalten und dabei menschliche Gier zu karikieren – wenngleich mir etwas weniger überkonstruierte Geschichten mit etwas glaubwürdigeren Figuren dann doch lieber sind.
7/10
US-Erstausstrahlung: 24.11.1993
Deutsche Erstausstrahlung: 31.03.1996
„Dieses Zeug macht alle verrückt...“
Das Betrügerpaar Jerry (Lou Diamond Phillips, „La Bamba“) und Gina (Priscilla Presley, „Die nackte Kanone“) inszeniert eine Abzocke um einen angeblichen Ölfund. Ihre Opfer: Vier Investoren aus den US-Südstaaten. Doch diese schlagen zurück – und der Betrug nimmt einen tödlichen Verlauf…
„Du bist eine ganz blöde Kuh!“
US-TV-Serienregisseur Paul Abascal stellt der eigentlichen Handlung einen bizarren Prolog voran: Ein Betrüger-Trio gräbt seinen vermeintlichen toten Partner auf einem Friedhof aus. Der dritte im Bunde wird kurzerhand erschossen, das verbliebene Pärchen macht sich auf den Weg nach Las Vegas. Mit sexistischen, zurückgebliebenen Hillbillys in einem Diner macht Gina kurzen Prozess und wäscht ihnen gehörig den Kopf. Dennoch gewinnt man sie als die nächsten Betrugsopfer. Doch die sehr sexy von Presley gemimte Gina und Jerry geraten in Streit miteinander, die Hillbillys wehren sich und schließlich jagt eine Intrige die nächste, bis zu einer finalen Wendung und einem explosiven Ende. Die relativ komplex konstruierte Handlung nimmt kaum Rücksicht auf etwaigen Realismus, sondern gibt sich lieber ganz dem Wahnsinn hin. Das ist mehr Crime als Horror, hat John Kassir, der dem Cryptkeeper im US-Original seine Stimme leiht, für einen Gastauftritt in seinen Reihen und versteht es, gut zu unterhalten und dabei menschliche Gier zu karikieren – wenngleich mir etwas weniger überkonstruierte Geschichten mit etwas glaubwürdigeren Figuren dann doch lieber sind.
7/10
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Diese Filme sind züchisch krank!
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Re: Geschichten aus der Gruft [TV-Serie] (1989 - 1996)
S5E12: Die böse Seite
US-Erstausstrahlung: 01.12.1993
Deutsche Erstausstrahlung: 11.08.1996
„Das wird spannender als 'ne Abenteuerreise...“
Roger Lassens (Clancy Brown, „Blue Steel“) Chemiekonzern arbeitet an der Markteinführung des neuartigen, ewigen Konservierungsmittels Xenthion-B, sieht sich jedoch mit einer Mordserie in den eigenen Reihen konfrontiert, was dieses Vorhaben gefährdet. Vor sechs Jahren hatte Roger zusammen mit seinem besten Freund Alex (Jon Tenney, „Tombstone“) eine Geschäftsreise in den brasilianischen Dschungel unternommen, wo er Alex kaltblütig opferte, um an den Grundstoff für Xenthion-B zu gelangen…
„Jeder Mensch hat eine böse Seite.“
Der „Highlander“-Drehbuchautor und spätere „God’s Army“-Regisseur Gregory Widen eröffnet seine Episode im Leichenschauhaus, wo der Leichnam eines mit einer Chemikalie getöteten Mannes liegt. Die vor sechs Jahren ihren Lauf genommenen Ereignisse werden in Form von Rückblenden rekapituliert, die auch Experimente an Eingeborenen offenbaren. In der Gegenwart bekommt man es mit Voodoo und einem Bullen, der etwas in Erfahrung zu bringen versucht, zu tun. Eine deftige Moral-Pointe im schönsten „Geschichten aus der Gruft“-Stil.
„Die böse Seite“ ist eine recht grafische Mad-Scientist/Voodoo-Episode mit guter Maskenarbeit und dreht sich neben seinen offensichtlichen Schauwerten um die Dualität von Menschen, aber auch von Forschung, neuen Entwicklungen und der Chemie an sich. Wenn ich „nur“ 7/10 Punkten vergebe, erscheint mir das bei näherer Überlegung vielleicht sogar ein bisschen streng.
US-Erstausstrahlung: 01.12.1993
Deutsche Erstausstrahlung: 11.08.1996
„Das wird spannender als 'ne Abenteuerreise...“
Roger Lassens (Clancy Brown, „Blue Steel“) Chemiekonzern arbeitet an der Markteinführung des neuartigen, ewigen Konservierungsmittels Xenthion-B, sieht sich jedoch mit einer Mordserie in den eigenen Reihen konfrontiert, was dieses Vorhaben gefährdet. Vor sechs Jahren hatte Roger zusammen mit seinem besten Freund Alex (Jon Tenney, „Tombstone“) eine Geschäftsreise in den brasilianischen Dschungel unternommen, wo er Alex kaltblütig opferte, um an den Grundstoff für Xenthion-B zu gelangen…
„Jeder Mensch hat eine böse Seite.“
Der „Highlander“-Drehbuchautor und spätere „God’s Army“-Regisseur Gregory Widen eröffnet seine Episode im Leichenschauhaus, wo der Leichnam eines mit einer Chemikalie getöteten Mannes liegt. Die vor sechs Jahren ihren Lauf genommenen Ereignisse werden in Form von Rückblenden rekapituliert, die auch Experimente an Eingeborenen offenbaren. In der Gegenwart bekommt man es mit Voodoo und einem Bullen, der etwas in Erfahrung zu bringen versucht, zu tun.
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„Die böse Seite“ ist eine recht grafische Mad-Scientist/Voodoo-Episode mit guter Maskenarbeit und dreht sich neben seinen offensichtlichen Schauwerten um die Dualität von Menschen, aber auch von Forschung, neuen Entwicklungen und der Chemie an sich. Wenn ich „nur“ 7/10 Punkten vergebe, erscheint mir das bei näherer Überlegung vielleicht sogar ein bisschen streng.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Diese Filme sind züchisch krank!