
Originaltitel: Joker
Herstellungsland: USA / 2019
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz, Shea Whigham
Story:
(folgt)
[BBvideo][/BBvideo]
Moderator: jogiwan
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Diese Filme sind züchisch krank!
Als Batman Alt Fan habe ich ja tatsächlich Angst, dass er überhaupt eine bekommt: In den Comics gab es viel angedeutetes, immer wieder mal geändertes, aber nie einduetiges, wie hier im Film, für mich hatte das auch immer eine Art Faszination beim Joker, alle anderen Charaktere bekammen alle paar Jahre eine neue Origin, der Joker hatte eigentlich nie eine klare.buxtebrawler hat geschrieben:Ich bin sehr gespannt und freue mich auf den Film - wenn ich auch etwas bedauere, dass der Joker hier die x-te neue Entstehungsgeschichte bekommt.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
quelle: https://orf.at/stories/3140028/orf.at hat geschrieben: Das 08/15-Prinzip
Man nehme körniges, knallbuntes Pseudo-Technicolor, fahre mit der Kamera regelrecht rein in die Gesichter der Protagonisten, dazu groovige 70er- und 80er-Jahre-Songs, das Iggy-Pop-mäßige Getänzel von Phoenix und Blut, das literweise herumspritzt: Eine Prise Tarantino, ein Quäntchen „Natural Born Killers“, ein wenig Lars von Trier – und schon lässt sich Stangenware produzieren, die unter Garantie funktioniert. Eine ganze Reihe von Serien auf Streamingdiensten läuft seit ein paar Jahren nach diesem Prinzip.
Es muss ja niemand das Rad neu erfinden – es lassen sich so durchaus unterhaltsame Stunden im Kino verbringen, das gilt auch für den neuen „Joker“. Beim Drehbuch hätte es aber schon ein bisschen mehr sein dürfen. Die Rechnung „Schwere Kindheit macht den Massenmörder“ ist allzu billig, und in diesem Fall regelrecht ambitionslos erzählt. Auf der Habenseite: die Clown-Comedian-Story, sie rettet den Film. Blutorgien und coole Musik – das kann heute jeder.
Habe den Film gestern gesehen und war - basierend auf unserem Gespräch in Hamburg - auch etwas vorsichtig. Aber keine Panik: Hier wird nichts erklärt, hier wird nichts künstlich zusammengefügt. Lediglich Schlaglichter versuchen ein Bild zu formen, fallen aber auch regelmäßig wieder in sich zusammen. Guter, sehr guter Film. Etwas viel wie TAXI DRIVER, aber definitiv schwer unterhaltsam - auf unangenehme Art. Phoenix liefert eine schauspielerische Glanzleistung mit Mut zur Hässlichkeit. Patzer gibt es nicht viele. In sich stimmig (zwischendruch dachte ich mir: Früher hat man einen solchen Film gedreht, wenn man für die Produktion kein Geld hatte, heute brauchst du unglaublich viel Kohle, um einen solchen Film zu drehenkarlAbundzu hat geschrieben:Als Batman Alt Fan habe ich ja tatsächlich Angst, dass er überhaupt eine bekommt: In den Comics gab es viel angedeutetes, immer wieder mal geändertes, aber nie einduetiges, wie hier im Film, für mich hatte das auch immer eine Art Faszination beim Joker, alle anderen Charaktere bekammen alle paar Jahre eine neue Origin, der Joker hatte eigentlich nie eine klare.buxtebrawler hat geschrieben:Ich bin sehr gespannt und freue mich auf den Film - wenn ich auch etwas bedauere, dass der Joker hier die x-te neue Entstehungsgeschichte bekommt.
Also für mich ein wenig ooc, aber ich schaue den Film auch unabhängig von irgendeiner Einordnung ins DC Universum (hoffentlich...)
Ich habe gelesen das der Joker 50 Millionen gekostet hat und nun trotz R Rating in den USA in der zweiten Woche kurz vor 200 Millionen einspielergebniss steht.purgatorio hat geschrieben: Früher hat man einen solchen Film gedreht, wenn man für die Produktion kein Geld hatte, heute brauchst du unglaublich viel Kohle, um einen solchen Film zu drehen). Ich lasse noch wirken