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Ist mutmaßlich am 19.12.2018 bei Warner als Blu-ray/DVD-Kombination im wattierten Mediabook sowie am 31.12.2018 im herkömmlichen Mediabook erschienen, jeweils limitiert auf 1.000 Exemplare:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Obwohl Freddys Überreste am Ende des dritten Teils in geweihter Erde begraben wurde, gibt sein Geist keine Ruhe und verfolgt die letzten überlebenden Kids aus der Elm Street weiter in ihren Träumen. Zuerst sind es Kincaid und Joey die daran glauben und als auch Kristen in höchster Gefahr ist, holt sich die junge Frau mit ihrer Gabe andere Leute in ihre Träume zu holen, ausgerechnet ihre schüchterne und introvertierte Freundin Alice zu Hilfe, die zwar Kristen nicht helfen kann, aber so samt Freundeskreis selbst in den Fokus von Freddy Krüger gerät. So dauert es auch nicht bis weitere Jugendliche auf mysteriöse Weise sterben, während Alice verzweifelt versucht, dem mörderischen Träumen ein Ende zu bereiten.
Allgemein heißt es ja gerne, dass es mit der „Nightmare“-Reihe ab dem dritten Teil munter nach unten geht - ein Umstand, den ich nicht unbedingt bestätigen kann, da ich auch den vierten Teil durchaus gelungen finde. Das mag zwar sicher auch etwas der Videotheken-Nostalgie geschuldet sein, aber auch so gibt es hier eigentlich alles, was man sich in einem derartigen Teil erwartet und bringt dieses mit viele Effekte auf den Schirm. Die Geschichte schließt an die Vorgänge des dritten Teils an und bietet auch neue Figuren und vor allem die Traumszenen sind meines Erachtens recht passabel gestaltet. Die bewährte Mischung aus Horror, Traum und „Coming-of-Age“ wurde auch hier beibehalten und wird auf halbwegs kreative Weise kombiniert. Über weite Strecken wirkt der Streifen im Vergleich zu seinen Vorgängern zwar eher etwas harmlos, aber am Ende drehen die Effektkünstler so richtig auf und die Sache mit der Kakerlake ist auch heutzutage noch ein kleiner Magenumdreher. Insgesamt betrachtet finde ich Teil 4 subjektiv durchaus gelungen und ich persönlich sehe Renny Harlins Streifen auf dem Level von Teil 2 und 3, auch wenn sich erste inhaltliche Ermüdungserscheinungen ebenfalls nicht verleugnen lassen und ein neue Impulse sicherlich auch nicht geschadet hätten. Im vierten Teil hingegen verlässt man sich eher auf Altbewährtes, was ja auch nicht zwangsläufig schlecht sein muss.