Mehrere Studenten mieten sich im einsam gelegenen Strandhaus der Familie Engels ein.
Mutter Engels (Yvonne de Carlo) ist nicht sehr gesprächig, ihr Sohn Mason managt dafür die
ganzen Formalien mit den jungen Leuten. Diese stellen jedoch alsbald fest, daß die
Familiengeschichte der Engels ein dunkles Geheimnis birgt. Nach und nach schlägt das sommerliche
Strandidyll in blanken Horror um und das Leben der Studenten gerät durch eine unfaßbare Bedrohung
ernsthaft in Gefahr.
Was haben wir denn hier? Einen Slasher aus dem Jahre 1979, der ursprünglich von Denny Harris
im Jahre 1977 abgedreht wurde. Der Werbefilmer investierte wohl seine ganze Kohle,
um im Filmmarkt Fuß zu fassen. Das Ergebnis war offenbar so furchtbar, daß Harris sich
hilfesuchend an Ken und Jim Wheat wandte und diesen seine Produkt vermachte.
Die Wheats drehten daraufhin ca. 90 % neues Material, teilweise mit den alten
Darstellern, teilweise holten sie sich altbekannte, einigermaßen zugkräftige
Namen in's Boot (Cameron Mitchell, Yvonne De Carlo, Barbara Steele). Mitchell
war zum Beispiel nur zwei Drehtage am Set.
So kommt es nicht von ungefähr, daß der vorliegende Film nicht gerade wie aus einem Guß wirkt.
In Sachen Story war das gebotene damals schon nicht mehr der neueste Schrei.
Auch in Sachen Exploitation gibt sich der Streifen recht zurückhaltend.
Erheiternd fand ich hingegen, daß die heute aktuelle Jeansmode mit Löchern an Knien
und sonstigen Stellen wohl damals auch gerade in Mode war.
Insgesamt leider verzichtbar.
4/10