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Darsteller: Naomi Watts, Simon Baker, David Dorfman, Elizabeth Perkins, Gary Cole, Sissy Spacek u.a.
Story:
Sechs Monate nach den Ereignissen des ersten Films haben sich Rachel Keller (Naomi Watts) und ihr kleiner Sohn Aidan (David Dorfman) in der kleinen Küstenstadt Astoria in Oregon versteckt, stets in der Angst, der Fluch des Videobandes könnte sie wieder einholen. Rachel arbeitet inzwischen bei der Lokalzeitung und freundet sich mit ihrem Kollegen David Rourke (Simon Baker) an, doch dann kommt zum Todesfall eines Teenagers, den Rachel schon bald Samaras Ring-Fluch zurechnet. Offensichtlich existiert in Astoria eine Kopie. Just als sie Maßnahmen dagegen ergreifen will, wird Aidan Opfer eines Angriffs und kommt in die Klinik, wo ausgerechnet Rachel als Täterin verdächtigt wird. Höchste Zeit für sie, möglichst schnell noch mehr über das geheimnisvolle Geistermädchen herauszubekommen, bevor Aidan ihr ganz zum Opfer fällt...
Du hast recht, aber ich bin bei 8/10, weil mir der Kram ganz gut gefällt.
Trotzdem, der erste Teil des Ami - Rings ist oberklasse (im Kino mit ner schnuckeligen Deern gesehen...kuschel)
Und ich war auch leicht enttäuscht bei der (2.) Sichtung des Ring 2 (US). Aber ich gab trotzdem 8/10, obwohl mir doch einiges fehlte. Ring - Bonus sozusagen
Zählt die US-Version von „Ring“ für mich zum besten, weil furchterregendsten Horrorbeitrag des Jahrzehnts, bin ich an die Fortsetzung aus dem Jahre 2005 ohne große Erwartungen herangegangen – was mich letztlich vor einer Enttäuschung bewahrt hat. Im Falle dieser Fortsetzung ist mir das japanische Original unbekannt, weshalb ich zwischen Original und Remake keine Vergleiche ziehen kann. Regie führte Hideo Nakata, der auch für die Originale verantwortlich zeichnet, das Drehbuch hingegen stammt von Ehren Kruger.
Von vornherein wird dem Zuschauer klar, dass Samara hier auf fahrlässige Art und Weise entmystifiziert wird. Dadurch hält sich der Horror verglichen mit dem Vorgänger in Grenzen, da auch die Schockmomente z. B. durch zu langes Draufhalten auf die entstellten Gesichter der Opfer abgeschwächt werden. Darüber hinaus bediente man sich gleich mehrerer Horrorklischees und -motive, die den Zuschauer unweigerlich an andere Genrevertreter erinnern, wodurch „Ring 2“ deutlich an Originalität – einer der Stärken des ersten Teils – einbüßt. Spätestens beim Auftauchen vereinzelter, aber deutlich als solche erkennbarer CGI-Effekte ist’s mit dem Grusel dann auch ganz vorbei, da sind selbst Stop-Motion-Künste aus den 30ern noch effektiver. Die eigentliche Geschichte, in der – getreu familienfreundlicher Ami-Klischee – Mutterliebe als Allheilmittel gepriesen wird, ignoriert ärgerlicherweise den Plottwist des Vorgängers, in dem eben diese alles nur noch schlimmer machte. Generell sollte man nicht jede Szene auf ihren Logikgehalt hin sezieren...
Andererseits stimmt über weite Strecken aber trotz allem die Atmosphäre, zumindest verglichen mit den zahlreichen Genre-Schnellschüssen des ausgehenden Jahrzehnts. Der Unterhaltungsfaktor geht ok, gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht. An den schauspielerischen Leistungen gibt es auch wenig zu mäkeln, so dass „Ring 2“, würde es sich eben nicht um eine Fortsetzung des großartigen „Ring“ handeln, durchaus als überdurchschnittlicher Horrorfilm durchgehen könnte. Wie so viele Fortsetzungen eines innovativen Stoffes verblasst aber auch „Ring 2“ gegenüber der vorausgegangen Meisterleistung – was zwar schade ist, aber auch nicht anders zu erwarten war.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Ich fand die Story des zweiten Teils schon sehr schwach. Sicherlich ist Teil 1 einer der besten und vor allem effektivsten Horrorfilme der letzten dreissig Jahre, aber der Nachfolger ist schon ziemlich öde und abgesehen von der Hirsch-Szene auch ziemlich fad und vorhersehbar... Hält sich der amerikansiche Teil 2 eigentlich auch größtenteils an den zweiten Teil des Orginal aus Japan?
Nein, der japanische Teil ist viel mystischer und setzt praktisch die Geschichte des ersten Teils fort.
Die Leiche von Samara wird im Brunnen gefunden, der über 30 Jahre lang verschlossen war, die Leiche selbst aber bei der Autopsie ergibt, daß die Frau erst seit einem Jahr tot ist.