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Darsteller: Bolo Yeung, Maryam d'Abo, William Zabka, Michael Bernardo
Story:
Die beiden Shootfighter Shingo und Lee standen sich schon als junge Kämpfer gegenüber. Nachdem der brutale Lee einen Gegner im Kampf getötet hatte, wurde dieser von allen Shootfighter-Tunieren in HongKong ausgeschlossen. Jetzt, 20 Jahre später besitzt Lee sein eigenes Tunier, bei dem es nur eine Regel gibt: Es gibt keine! Zwei von Shingos Schülern geraten in die Fänge des mörderischen Spiels... (quelle: ofdb.de)
Shootfighter: Fight to the Death(USA 1992, Originaltitel: Shootfighter: Fight to the Death)
Mr. Lee (Martin Kove) ist ein fieser Drecksack, veranstaltet Kampfsportgemetzel bei denen bis zum Tod des Gegners gekämpft wird. Er hat noch eine Rechnung mit Shingo (Bolo Yeung) offen, doch dieser lässt sich nicht so ohne weiteres nach Mexiko locken, wo Lee seine perversen Turniere veranstaltet. Lee ist ein gewitztes Bürschchen und schafft es Shingos Schüler Ruben und Nick in seine Machenschaften zu verstricken, wird Shingo nun endlich zum finalen Kampf gegen seinen Erzfeind antreten...???
"Shootfighter: Fight to the Death" ist ein Film ohne tieferen Sinn und Verstand. Deftige Kloppereien stehen ganz klar im Mittelpunkt. Die Kämpfe sind recht rustikal ausgeführt, es wird selbstverständlich geblutet und gestorben. In der letzten halben Stunde nimmt der Streifen dann richtig Fahrt auf, es gibt fast nur Fratzengeballer zu sehen, gewissermaßen bis die Schwarte kracht. Die schauspielerischen Leistungen reichen von "brauchbar" bis "unterirdisch", leider kommt der Bolo Yeung -welcher der eigentliche Star des Machwerkes ist- nur ab und an zum Zuge, dafür gibt es dann aber ordentlich Haue. Bolo ist mal wieder cooler als ein Eisblock, wenn der Wandschrank zulangt klappern die Kauleisten.
Für kurzweilige Unterhaltung wird gesorgt. Wer gerne Filme mit reichlich Fratzengeballer sieht, der darf sich diese Scheibe ohne Bedenken in die Sammlung stellen. Die deutsche DVD von Cine Club zeigt den Film in brauchbarer Qualität, im Bonusmenü gibt es ein paar Trailer und Kurzbios zu sehen. Keine Pflicht, aber durchaus sehenswert!