Spuk in Bly Manor [Serie] - M. Flanagan, C. Foy u.a. (2020)

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Spuk in Bly Manor [Serie] - M. Flanagan, C. Foy u.a. (2020)

Beitrag von jogiwan »

Spuk in Bly Manor
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Originaltitel: The Haunting of Bly Manor

Herstellungsland: USA / 2020

Regie: Mike Flanagan, Ciarán Foy, Yolanda Ramke u.a.

Darsteller: Andrew Neil McKenzie, Victoria Pedretti, Tahirah Sharif, Benjamin Ainsworth, Benjamin Evan Ainsworth

Story:

Die junge Amerikanerin Dani ist vor einiger Zeit nach London gekommen und bekommt nach einem eher unkonventionellen Vorstellungsgespräch einen Job als Au-Pair-Mädchen auf dem abgelegenen Landsitz Bly Manor, wo sie zwei Kinder erziehen und unterrichten soll. Doch der wunderschöne Ort verwandelt sich abends in ein gruseliges Haus, in dem die Geister offensichtlich keine Ruhe finden und auch die lebenden Bewohner so ihre Geheimnisse haben.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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jogiwan
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Re: Spuk in Bly Manor [Serie] - M. Flanagan, C. Foy u.a. (2020)

Beitrag von jogiwan »

Mike Flanagans „House on Haunted Hill“ war ja sicherlich eine der großen Serien-Überraschungen der letzten Zeit und die Serie überzeugte mit ihrer ausgewogenen Mischung aus Grusel, Drama und Familienaufstellung. „Spuk in Bly Manor“ ist quasi der Nachfolger, bei dessen Entwicklung man sklavisch der Erfolgsformel folgt und in Punkto Set-Design, konfliktbeladenen Figuren, Erzählweise inklusive Darsteller-Ensemble bekommt man quasi dasselbe noch einmal vorgesetzt. Leider wirkt „Spuk in Bly Manor“ trotz des gleichen Teams aber immer wie ein müder Abklatsch, ist dabei ziemlich langweilig und ab der vierten Folge zieht sich das auch alles wie ein Schweizer Raclette-Käse. Eigentlich schade, da eigentlich alles gut aussieht und gut gespielt ist, aber der Funke wollte bei mir jedenfalls nicht so richtig überspringen. Zu bemüht dramatisch, zu dick aufgetragen und schwülstig wirken die Ereignisse um das amerikanische Au-Pair auf einem abgelegenen Landsitz in England, dass in düstere Geheimnisse hineingezogen wird. Die Handlungsstränge wollen ebenfalls nicht so wirklich zueinanderfinden und selbst das nicht sonderlich originelle Ende wirkt seltsam zerfahren und in die Länge gezogen. Bis auf ein paar Jump-Scares ist das auch so gar nicht gruselig und mit jeder weiteren Rückblende, die ohne Ende auf den Zuschauer einprasselt, verliert man auch zunehmend das Interesse an der ganzen Sache. Schade.
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