Stadt in Angst - John Sturges (1955)

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fritzcarraldo
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Stadt in Angst - John Sturges (1955)

Beitrag von fritzcarraldo »

Stadt in Angst
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USA 1955
(Bad Day at Black Rock)
Regie: John Sturges
Mit
Spencer Tracy, Robert Ryan.
"Im Spätsommer 1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, stoppt zum ersten Mal seit über vier Jahren der Stromlinienzug an der Haltestelle des abgelegenen Dorfes Black Rock im Südwesten der Vereinigten Staaten. Ihm entsteigt ein einarmiger Fremder namens John Macreedy. Seine unerwartete Ankunft erregt sofort die Aufmerksamkeit der misstrauischen Einheimischen. Macreedy steigt im örtlichen Hotel ab.

Die Nervosität und Feindseligkeit der Bewohner nimmt spürbar zu, als Macreedy erklärt, er befinde sich auf der Suche nach einem japanischen Farmer namens Komoko.[....] "
Quelle Wikipedia
"Das ist nicht möglich!"
"Aber notwendig!"

(Interstellar)

"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)

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fritzcarraldo
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Re: Stadt in Angst - John Sturges (1955)

Beitrag von fritzcarraldo »

Ein ganz schlechter Tag...
Stadt in Angst
(Bad Day at Black Rock)
Eine meiner ersten TV-Film-Erinnerungen ist tatsächlich Spencer Tracy in STADT IN ANGST.
Ich war sehr beeindruckt davon, wie cool er sich gibt und auch wie er anfangs sehr zurückhaltend die Bösen dann doch "aufmischt".
Jetzt nach 40 Jahren sah ich dieses Meisterstück von Regie-Legende John Sturges (Gesprengte Ketten) erneut.
Neo-Western. Action-Drama. Krimi. Der Film lässt sich nicht so leicht einordnen.
Von Anfang an ist ziemlich Druck auf dem Kessel. Robert Ryan gibt sich zunächst noch eher zurückhaltend, doch Ernest Borgnine und Lee Marvin sind von Beginn an "on fire". Wie Spencer Tracy alles mögliche über sich ergehen lässt und sich eher über feingeschliffene Dialoge duelliert wird, das ist schon völlig brillant. Und wenn sich dann zum Schluss hin alles entlädt, wird es noch besser.
Das Motiv des einarmigen Helden (bzw. mit Beeinträchtigung) gab es dann später noch öfter in zahlreichen Filmen. Man denke nur an ONE ARMED SWORDSMAN oder ZATOICHI.
STADT IN ANGST wirkt fast wie eine Fingerübung von Sturges, allein schon wegen seiner kurzen Laufzeit von 81 Minuten. Aber meiner Meinung nach ist das alles genauso gewollt, da auf den Punkt hin phänomenal inszeniert. Und Spencer Tracy ist eine ziemliche Wucht als fast schon undurchsichtiger Fremder in einer kleinen Stadt.
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