The Grudge - Nicolas Pesce (2020)
Moderator: jogiwan
The Grudge - Nicolas Pesce (2020)
The Grudge
Originaltitel: The Grudge
Herstellungsland: USA / 2020
Regie: Nicolas Pesce
Darsteller:innen: Andreas Riseborough, Betty Gilpin, John Cho, William Sandler, Jacki Weaver
Story:
Nach dem Krebstod ihres Mannes zieht Detective Muldoon mit ihrem Sohn in einen verschlafenen Ort, der durch die mysteriösen Ereignisse in einem Haus erschüttert wird. Dort haben sich über die Jahre seltsame Morde zugetragen und es scheint, dass jeder, der mit dem Haus in Berührung kommt, wenig später auf seltsame Weise ums Leben kommt oder wahnsinnig wird. Während Muldoon die Sache eher nüchtern angehen möchte und die Ermittlungen zu dem ungeklärten Fall wieder aufnehmen möchte, ist ihr Kollege ablehnend. Doch Muldoon ermittelt weiter und kommt langsam den Zusammenhängen auf die Spur, die in einem ähnlichen Haus in Tokyo ihren Ursprung nahmen.
Originaltitel: The Grudge
Herstellungsland: USA / 2020
Regie: Nicolas Pesce
Darsteller:innen: Andreas Riseborough, Betty Gilpin, John Cho, William Sandler, Jacki Weaver
Story:
Nach dem Krebstod ihres Mannes zieht Detective Muldoon mit ihrem Sohn in einen verschlafenen Ort, der durch die mysteriösen Ereignisse in einem Haus erschüttert wird. Dort haben sich über die Jahre seltsame Morde zugetragen und es scheint, dass jeder, der mit dem Haus in Berührung kommt, wenig später auf seltsame Weise ums Leben kommt oder wahnsinnig wird. Während Muldoon die Sache eher nüchtern angehen möchte und die Ermittlungen zu dem ungeklärten Fall wieder aufnehmen möchte, ist ihr Kollege ablehnend. Doch Muldoon ermittelt weiter und kommt langsam den Zusammenhängen auf die Spur, die in einem ähnlichen Haus in Tokyo ihren Ursprung nahmen.
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Re: The Grudge - Nicolas Pesce (2020)
Noch ein verspätetes und irgendwie an mir völlig vorbeigegangenes „The Grudge“-Sequel, dass die Elemente des J-Horror-Films als Vorlage nimmt und diese in einem wesentlich dramatischen Kontext neu verbratet. Hier stehen nicht der Grusel und Horror im Vordergrund, sondern die unterschiedlichen Charaktere, die von tragischen Ereignissen heimgesucht werden, die aber zu Beginn ja gar nicht so übernatürlich sind. Die Demenz oder Krebstod des Partners, die Behinderung eines Kindes und andere Dinge, mit denen die Protagonisten zu kämpfen haben und die durch die übernatürlichen Ereignisse um einem aus Japan importierten Fluch verstärkt werden. „The Grudge“ wirkt auch erwachsen mit seinen Figuren und dennoch ist der Film leider vor allem eines: ziemlich langatmig und kommt auch nicht vom Fleck. Die Szenen mit dem Rachegeist kennt man bereits und dass diese in einem neuen Kontext eingebettet werden, ändert auch nichts daran, dass der Drops aber sowas von schon gelutscht ist. Ich mag ja das japanische Original-Remake aus dem Jahr 2003 (es gab ja schon einen Film davor) sehr gerne und fand auch das amerikanische Remake durchaus okay, aber der Streifen von Nicolas Pesce ist zwar gut gespielt und sieht auch super aus, aber die ganze Sause mehr in Richtung „True Detective“ zu rücken, tut dem Thema einfach nicht sonderlich gut. Herausgekommen ist ein Film, bei dem Drama, Grusel und auch die unterschiedlichen Handlungsebenen nicht zusammenfinden wollen und der schlicht und ergreifend so nicht funktioniert.
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Re: The Grudge - Nicolas Pesce (2020)
Andrea Riseborough! Habe ich gerade in "Possessor" gesehen und im nachhinein festgestellt, dass das ja "Mandy" ist.
Creepyness-Faktor hat die gute Frau ja. Und zwar gewaltigen. Toll!
Früher war mehr Lametta
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Re: The Grudge - Nicolas Pesce (2020)
Ich finde Frau Risborough auch extrem super. Sie und die Tatsache, dass ich Pesces "The Eyes of My Mother" auch sehr gut fand, waren auch der ausschlaggebende Grund, das ich dem Streifen trotz desaströser Kritiken eine Chance gab. Leider ist der Film zwar darstellerisch top, aber ansonsten leider weder Fisch noch Fleisch.
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