Trapped Alive - Leszek Burzynski (1988)

Moderator: jogiwan

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sergio petroni
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Trapped Alive - Leszek Burzynski (1988)

Beitrag von sergio petroni »

TRAPPED ALIVE
trapped.jpg
trapped.jpg (6.68 KiB) 123 mal betrachtet
Herstellungsland-/jahr: USA 1988

Regie: Leszek Burzynski

Darsteller: Jay Leggett, Cameron Mitchell, Sullivan Hester, Laura Kallison, Mark Witsken, Michael Nash, Alex Kubik,
Elizabeth Kent, Randy Powell, Paul Dean, Randy Baenen, Michael Pierce, ...

Story: Mitten in der Weihnachtsnacht nimmt eine Bande von entflohenen Sträflingen zwei junge Frauen als Geisel. Aufgrund eines Autounfalls sucht man in einer stillgelegten Mine Unterschlupf, wo ein kannibalistischer Mutant sein Unwesen treibt...
(quelle: ofdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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sergio petroni
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Re: Trapped Alive - Leszek Burzynski (1988)

Beitrag von sergio petroni »

Irgendwo in Wisconsin, schneereiche Weihnachtszeit. Aus einer Haftanstalt brechen drei Insassen
aus. Zeitgleich wollen die Freundinnen Robin und Monica zu einer Party fahren und treffen
auf die Flüchtenden. Von nun an wird die Flucht mit den zwei Frauen als Geiseln zu fünft
fortgesetzt.
Ihr Weg führt sie zur "Forever Mine", einer stillgelegten Mine. Dumm nur, daß der Wagen samt Insassen
in einen Steigschacht stürzt, und alle nun miteinander auf Gedeih und Verderb in der Mine eingeschlossen
sind. Alsbald stellen sie fest, daß jemand in den verlassenen Minenschächten sein Unwesen treibt.
Offenbar auf Suche nach Nahrung, dezimiert dieser jemand die Fünfer-Schicksalsgemeinschaft.

Hier haben wir es mit einem jener Spätslashern zu tun, die direkt für den Videomarkt gedreht wurden.
Vom Regisseur hat man danach ebensowenig gehört wie von den Darstellern. Einzig Cameron Mitchell
ist als Mitwirkender ein bekanntes gesicht; er gibt den Vater eines der entführten Mädchen, der immer
wieder mit besorgter Mine vor seinem Telefon sitzt und auf Nachricht wartet.
Die Story ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Sinn macht eigentlich gar nichts.
Der Minenzausel wurde bei einem Unglück verschüttet und hält sich seitdem irgendwie
unter Tage am Leben. Seine Tochter Rachel wohnt sogar noch im Haus über der Mine
und hält das Andenken an ihren Vater hoch. Als der Polizist Mike auf der Suche nach den
Geflüchteten Rachel aufsucht, wird erstmal spontan der Fleischeslust gefrönt.
Nein, Sinn macht hier wie gesagt wirklich gar nichts. Dazu gibt es kaum Effekte.
Die Settings sind okay, wenngleich erkennbar billig.
Zum einmal angucken für Slasher-Komplettisten gerade so geeignet.
Ansonsten gilt trotz der schönen Arrow-VÖ leider eher "Finger Weg".
4/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Blap
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Re: Trapped Alive - Leszek Burzynski (1988)

Beitrag von Blap »

Ja, reichlich bekloppt. Ich mag das Filmchen.
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