Vampire Boys - Charlie Vaughn (2011)

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jogiwan
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Vampire Boys - Charlie Vaughn (2011)

Beitrag von jogiwan »

Vampire Boys

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Originaltitel: Vampire Boys

Herstellungsland: USA / 2011

Regie: Charlie Vaughn

Darsteller: Christian Ferrer, Jason Lockhart, Dylan Vox, Jess Allen

Story:

Jasin und seine drei Homos ähm… Homies sind Vampire im modernen Los Angeles, die vor einem gravierenden Problem stehen: Jasin benötigt innerhalb weniger Tage einen Sterblichen, der sich in ihn verliebt um ihn in einen Vampir zu verwandeln und die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Anderenfalls würden alle vier Vampire einem alten Fluch zu Opfer fallen und so drängt vor allem der forsche Logan seinen Boss dazu, endlich eine Entscheidung zu treffen. Als das Landei Caleb in die Stadt kommt, spürt Jasin aber instinktiv eine Verbindung zu der schüchternen Jungfrau und der bisherige Plan wird kurzerhand über Bord geworden. Doch auch wenn Caleb sich natürlich ebenfalls sofort in den süßen Vampirfürsten verguckt, der auch gleich beim ersten Date sein düsteres Geheimnis offenbart bleibt natürlich die Frage, ob Caleb seine Menschlichkeit für Jasin und die Ewigkeit opfern wird…
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jogiwan
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Re: Vampire Boys - Charlie Vaughn (2011)

Beitrag von jogiwan »

Irgendein findiger Produzent hat sich wohl irgendwann gedacht, dass wenn sich „Twilight“ mit all seinen auf eine Teenie-Gothic-Mädchenwelt hinmodifizierten Vampir-Mythen so gut verkaufen lässt, ein lauwarmer Aufguß für das homosexuelle Publikum wohl mindestens genauso gut funktionieren müsste. Und so nimmt man dann auch einfach eine Handvoll waschbrettbebäuchter Vampire, die sich gerne sonnen und Kreuze als Modeschmuck um den Hals tragen und schickt diese ins moderne Los Angeles, auf die Suche nach einer schwuchteligen Homo-Jungfrau um einem uralten Fluch zu entgehen. Das Ergebnis ist dann auch mindestens so doof, wie es sich in der Inhaltsangabe anhört und eignet sich bestenfalls als Genre-Parodie für Leute, die sich mit allem abspeisen lassen, solange man(n) nur etwas nackte Männerhaut zu Gesicht bekommt. Auf der anderen Seite ist „Vampire Boys“ natürlich so doof, dass es schon wieder lustig ist und im Gegensatz zu Stephenie Meyers romantischer Vampirgeschichte mit erzkonservativen Kern, ist die schwule Variante zum Glück weit weniger brav und braucht auch nicht über zwei Stunden um einen Hauch von Nichts zu erzählen. Hier ist nach knapp 60 Minuten schon wieder alles vorbei und wer das Cover der deutschen DVD sieht, weiß ja auch was einen erwartet. Naiv-trashige Direct-to-Video-Unterhaltung der anspruchslosen Sorte mit viel Pathos und Overacting für humorvolle Leutchen, die ab und an auch einen schlechten Film richtig zu schätzen wissen.
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