Columbo: Alter schützt vor Torheit nicht - Richard Quine (1972)

Eine Frage hätten wir da noch...

Moderator: jogiwan

Antworten
Benutzeravatar
fritzcarraldo
Beiträge: 3313
Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:39
Wohnort: Bremen
Kontaktdaten:

Columbo: Alter schützt vor Torheit nicht - Richard Quine (1972)

Beitrag von fritzcarraldo »

Columbo: Alter schützt vor Torheit nicht
columbo_dagger_of_the_mind-343543726-mmed.jpg
columbo_dagger_of_the_mind-343543726-mmed.jpg (32.97 KiB) 212 mal betrachtet
OT: Dagger of the Mind
(USA 1972)
Regie: Richard Quine
Mit Peter Falk, Honor Blackman
Inhalt:
"Theaterproduzent Sir Roger Haversham wird das Opfer einer Intrige. Der britische Schauspieler Nicholas Frame inszeniert eine Affäre zwischen Haversham und seiner eigenen Frau Lillian Stanhope. Nicholas will den Produzent erpressen. Er soll dem Schauspielerehepaar zu einem Comeback verhelfen. Als Haversham den Plan durchschaut, stellt er Lilian zur Rede. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen dem Produzent und Nicholas. Haversham stirbt. Nicholas will den Mord als Unfall darstellen, doch ihm kommt Columbo in die Quere, der ausgerechnet jetzt einen Besuch bei Scotland Yard macht …" Quelle: https://www.moviepilot.de/movies/columb ... heit-nicht
Columbo in England! Da haben sich die Produzenten wohl gedacht, es wäre nicht nur mal ganz schön, Columbo aus L.A. herauszuholen, sondern den Fall auch noch halbwegs Agatha-Christie-mäßig zu gestalten. So spielt das ganze im Theater - Milieu und in typischen Landhäusern. Dabei wird sich für alles sehr viel Zeit gelassen. Die Folge ist ca. 90 Minuten lang. Der Prolog geht ja noch, aber als Columbo in London ankommt, der wegen irgendwas Scotland Yard besucht, wird es das erste mal wirklich langatmig. Der Inspektor fotografiert erstmal halb London bei nervigster Filmmusik. Der Rest ist dann "Atmosphäre" pur, nicht immer gelungen, aber absolut okay. Das "Gotcha" am Schluss wirkt dann wieder etwas überdimensional, wenn sich alle im Wachsfigurenkabinett treffen und der an sich einfache Fall von Columbo ganz groß beendet wird. Wobei Frame und Stanhope nach der Überführung erst einmal in wahnsinnsähnliche Zustände verfallen. Wo in anderen Fällen die Überführten gefasst abgeführt werden, wird hier Zeter und Mordio geschrien und Shakespeare rezitiert. Es bleibt dabei. Diese ganzen etwas überlangen Sonderfälle können nicht ganz so gut punkten.
"Das Leben ist noch verrückter als Scheiße!" (Joe Minaldi -Burt Young- Es war einmal in Amerika)

"J&B straight and a Corona!"
(Patrick Bateman, American Psycho)

https://www.latenight-der-fussball-talk.de
Antworten