Columbo: Mord in eigener Regie - James Frawley (1978)

Eine Frage hätten wir da noch...

Moderator: jogiwan

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fritzcarraldo
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Columbo: Mord in eigener Regie - James Frawley (1978)

Beitrag von fritzcarraldo »

"Wir machen hier kein Kino."
Columbo: Mord in eigener Regie
unnamed.jpg
unnamed.jpg (16.95 KiB) 608 mal betrachtet
(USA 1978)
Regie: James Frawley
Mit Peter Falk, Trish Van Devere.
Eine TV-Managerin tötet ihren Vorgesetzten und Liebhaber, da sie ihre Karriereziele in Gefahr sieht. Columbo ermittelt.
Ich bemerke langsam, dass ich die typisch eingebauten Columbo-Klischees (Auto, Hund, sonstige Comedy-Schrullen) doch mittlerweile etwas nervig finde.
In den 70er-Folgen wirken diese auch oft sehr aufgesetzt. In dieser wirklich tollen Folge ist es ähnlich. Die Episode ist noch gar nicht so richtig in Gang gesetzt worden, da sehen wir den Inspektor schon beim Physiotherapeuten, der ihm fast, den Nacken ausrenkt. Columbo läuft dann auch zuerst mit einer Halskrause durch die Gegend und es folgen nur leidlich komische Dialoge. Überhaupt will dies dann auch alles nicht so richtig passen. Bis dieses Treiben dann auch einfach aufhört, als ob es den Produzenten dann auch zuviel wurde. Denn der Fall an sich spielt in der oberen Columbo-Liga. Wie der Mord in Szene gesetzt wurde, treibt einem schon den Schweiß auf die Stirn und das TV-Studio-Ambiente, in dem Columbo dann agiert, macht schon was her.
Man muss in dieser ungewöhnlich längeren Folge (94 Min.) einfach den Anfang ausblenden und erhält eine phänomenale Episode mit einer grandiosen Auflösung und einer brillanten Gegenspielerin Trish Van Devere.
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karlAbundzu
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Re: Columbo: Mord in eigener Regie - James Frawley (1978)

Beitrag von karlAbundzu »

Ich vermute, das man die einzelnen Folgen nicht zu dicht hintereinander schauen sollte, damit die Columbo Eigenheiten nicht nervig, sondern heimelig werden. Ich hatte zwar noch nicht die Erfahrung bei Columbo aber ähnlich bei Monk, wo das Spiel und die Inkonsequenz bei dessen Ticks und Krankheiten mir auf den Zeiger gingen und ich einfach längere Pausen zwischen den einzelnen Sessions einlegte.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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fritzcarraldo
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Re: Columbo: Mord in eigener Regie - James Frawley (1978)

Beitrag von fritzcarraldo »

karlAbundzu hat geschrieben: So 18. Jul 2021, 10:57 Ich vermute, das man die einzelnen Folgen nicht zu dicht hintereinander schauen sollte, damit die Columbo Eigenheiten nicht nervig, sondern heimelig werden. Ich hatte zwar noch nicht die Erfahrung bei Columbo aber ähnlich bei Monk, wo das Spiel und die Inkonsequenz bei dessen Ticks und Krankheiten mir auf den Zeiger gingen und ich einfach längere Pausen zwischen den einzelnen Sessions einlegte.
Du meinst also, ich sollte nicht am Stück meine neue Box durchschauen und darüber hinaus noch folgen im TV anschauen, wenn da sowieso was läuft?! :kicher: :-o :mrgreen:
Ja. Kann gut sein.
:lol:
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