Bizarre Cinema in Hamburg

Länderübergreifendes, allgemeines Forum zum Thema Film

Moderator: jogiwan

Benutzeravatar
ugo-piazza
Beiträge: 9217
Registriert: Sa 26. Dez 2009, 12:40

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von ugo-piazza »

Liebe Freundinnen und Freunde,



was zum verdammten Teufel…?! Mirnixdirnix ist mal eben einfach alles ausgefallen, was wir für das Frühjahr so geplant hatten. Einiges davon werden wir nachholen (z.B. „Geheimring 99“), anderes nicht, weiteres vielleicht. Warten wir mal ab!
Ganz ehrlich: Wir möchten Euch an dieser Stelle nicht langweilen, nicht mit rührseligen Betrachtungen oder bedenklicher Moralinsäuerlichkeit, nicht mit blöden Scherzen oder geschmacklosen Statements und schon gar nicht mit neunmalkluger Sozialkritik oder irgendwelchen beinah strafrechtlich relevanten Unangemessenheiten.
Nein, das alles überlassen wir zum Start dieser 15. Season von bizarreCinema schön unserem ersten Film! Verbucht das bitte als unseren Kommentar zur Krise.

Gebt acht aufeinander, wir freuen uns auf Euch!
Hoffnungsvoll, Euer bizarreCinema-Team



PS.
Übrigens Achtung: Wir starten ab sofort sonntags bereits ab 14 Uhr! Die Verschiebung um eine halbe Stunde nach vorn erleichtert die Programmplanung erheblich. Bitte weitersagen!



PPS. (Hinweise des Metropolis-Kinos)
Tickets für alle Veranstaltungen können Sie online im Vorverkauf erwerben.

Reservierungen nehmen wir zurzeit (coronabedingt) nicht entgegen. Wir haben in unserem 281-Platz-Saal trotz großzügigen Abständen zwischen den einzelnen Besucher*innen ausreichend Platz. Sowohl Parkett als auch Rang sind zu jeder Vorstellung geöffnet. Wenn Sie sicher gehen möchten, dass noch Plätze verfügbar sind, können Sie am selben Tag der Veranstaltung ab 15 Uhr gern anrufen unter 040 342353 und sich vergewissern.





So. 11.10.2020, 14:00

Ebola Syndrom (Yi boh lai beng duk)

HK 1996, Herman Yau Lai-to, 97 Min., digital, OmdU

Mit Anthony Wong Chau-San, Yeung-Ming Wan, Fui-On Shing



Bizarre Cinema meldet sich mit einem Sicko-Kracher der Superlative aus der Krise zurück. Der famose Anthony Wong („Infernal Affairs“, „The Mission“) dreht als perverser Schweinehund völlig am Rad: Nachdem er bei einer Liaison mit der Nachbarin von deren Triaden-Ehemann ertappt wird, schlachtet er die gesamte Sippe ab. Er flüchtet nach Afrika, wo er sich daraufhin als Fleischer verdingt. Bei einer Vergewaltigung wird er mit dem Ebolavirus infiziert, überlebt jedoch und verbreitet fortan als Superspreader das Virus.
Ein berühmt-berüchtigter CATIII-Schocker, der jedem den Magen umdreht. Wir warnen eindringlich vor diesem Film: Schauen Sie ihn nicht an! Er ist abscheulich und nicht zeigbar, erst recht nicht in diesen Zeiten – und genau deswegen bringen wir ihn auf die Leinwand. Wenn Sie „Ebola Syndrom“ durchstehen, schaffen Sie alles!



Text und Einführung: Jochen Oppermann





18.10.2020, 14:00 Uhr

Geheimring 99 (The Big Combo)
USA 1955, Joseph H. Lewis, 85 Min., 35mm, DF
Mit Cornel Wilde, Richard Conte, Jean Wallace

„Archetypischer kann ein Film noir kaum beginnen. Eine blonde Frau flieht aus einer Boxhalle, hastet vorbei an schwarzen Silhouetten, durch düstere Gänge und Flure, verschwindet im Dunkeln und wird von zwei zwielichtigen Verfolgern gestellt. Die Flucht derätherischen Blondine vor den Häschern der Unterwelt ist ein Fest der harten Konturen und Kontraste, der schrägen Linien und expressionistischen Schatten. Joseph H. Lewis‘ The Big Combo aus dem Jahr 1955 ist eine Symphonie der Düsternis. Und so linear der Plot des Noir-Klassikers eingefädelt ist, so souverän gelingt es seinem Regisseur und der Kamera von John Alton, die mangelnde Drehbuchdynamik mit urbanen Seelen- und Schattenlandschaften vergessen zu machen. Womöglich liegt in der Melancholie und Lähmung, die diesen Film erfüllen, im Gefühl, dass von Anfang an alles irgendwie schon vorbei, erledigt, aussichtslos, vergebens ist, sein eigentlicher Reiz.“ (Katja Nicodemus)

Einführung: Eckhard Haschen

Benutzeravatar
ugo-piazza
Beiträge: 9217
Registriert: Sa 26. Dez 2009, 12:40

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von ugo-piazza »

„Was' los, digitaler Oktober, oder was?“ – „Jo, Hauptsache kein Stream.“



Liebe Leute, ganz im Ernst:
Wir sind sehr glücklich über die gemeinsamen Veranstaltungen mit unseren Freund*innen und Kolleg*innen vom cinefest und der Kriminologischen Filmreihe! Gemeinsam bringen wir für Euch echte Klassiker, verborgene Perlen und Geheimtipps auf die Leinwand.



Macht et juut und habt Euch lieb, Euer bizarreCinema-Team



PS.
Wir starten ab sofort sonntags weiterhin ab 14 Uhr, außer am Freitag den 13.!



PPS. (Hinweise des Metropolis-Kinos)
Tickets für alle Veranstaltungen können Sie online im Vorverkauf erwerben.

Reservierungen nehmen wir zurzeit (coronabedingt) nicht entgegen. Wir haben in unserem 281-Platz-Saal trotz großzügigen Abständen zwischen den einzelnen Besucher*innen ausreichend Platz. Sowohl Parkett als auch Rang sind zu jeder Vorstellung geöffnet. Wenn Sie sicher gehen möchten, dass noch Plätze verfügbar sind, können Sie am selben Tag der Veranstaltung ab 15 Uhr gern anrufen unter 040 342353 und sich vergewissern.





So. 01.11.2020, 14:00 Uhr

Der Arzt von St. Pauli
BRD 1968, Rolf Olsen, 101 Min., 35mm, DF
mit Curd Jürgens, Horst Naumann, Fritz Wepper, Christiane Rücker, Heinz Reincke



Endlich wieder ein Kiezkrimi! Voller Hamburg-Hotspots (u.a. Fischmarkt, Planten un Blomen, Restaurant „Hafentreppe“) und „für Erwachsene mit ganz geringen Ansprüchen“ (so der Evangelische Film-Beobachter 1968): Weltstar Curd Jürgens spielt Dr. Jan Diffring, den „Samariter des Armenviertels“ St. Pauli, seine Praxis hater in den berühmten Krameramtshäusern gleich gegenüber dem Michel. Horst Neumann ist sein böser Bruder, der Gynäkologe Dr. Klaus Diffring, der am liebsten schöne, reiche Frauen behandelt – und mit intimen Fotos erpresst. Beide Brüder und einige Patienten (u.a. der junge Fritz Wepper als Seemann undErotikstar Christiane Rücker als dessen Braut) geraten in eine heftige Geschichte mit Gangstern und einigen Toten (den Leichenbeschauer spielt Regisseur Rolf Olsen höchstselbst). Dazu Theaterstar Friedrich Schütter, Dieter Borsche als „Pfarrer Feddersen“ und derunvermeidliche Heinz Reincke, fertig ist ein weiteres Stück Pauliploitation – klischeehaft, spekulativ, unglaubwürdig und gerade darum so unterhaltsam.
PS: Der Film wird in einer originalen 35mm-Kinokopie aus dem Erstaufführungsjahr vorgeführt



Text und Einführung: Peter Clasen







Freitagsabend-Special

Fr. 13.11.2020, 22:30 Uhr

Friday the 13th

USA 1980, Sean S. Cunningham, 95 Min., DCP (restaurierte Version), OF

Mit Adrienne King, Betsy Palmer



Welcome to the Slasher-Dome: Kriminologische Filmreihe meets bizarreCinema!

Unheimliche Morde geschehen im Camp Crystal Lake. Die Ereignisse scheinen mit dem lange zurückliegenden, tragischen Tod eines Jungen im Zusammenhang zu stehen, der von den Anderen ausgegrenzt wurde.

Neben John Carpenters Halloween (1978) gilt Sean Cunninghams originelle Hommage an Psycho als Klassiker des sogenannten Slasher- oder Teen-Horrors. Erzählt werden häufig schmerzliche Reflexionen über die Grausamkeit von und an Kindern nicht selten eingebettet in einen realen Kontext.

Peter Clasen von bizarreCinema sowie Franz Indra und Stefan Preis von der Kriminologischen Filmreihe widmen sich am Freitag, dem 13., Michael Myers, Freddy Krueger, Jason Vorhees und den übrigen »Heroes« des Sub-Genres.



Text, Einführung und Moderation: Franz Indra, Stefan Preis und Peter Clasen






So. 15.11.2020, 14:00 Uhr

Besessen – Das Loch in der Wand (Bezeten – Het gat in de muur/Obsessions)

D/NL 1969, Pim de la Parra, 90 Min., digital, engl. OV

Mit Dieter Geissler, Alexandra Stewart



bizarreCinema zu Gast beim cinefest:

Hinter einem Gemälde in seiner Wohnung entdeckt der Medizinstudent Nils Janssen ein verstecktes Loch, durch das er unheimliches Treiben in der Nachbarwohnung beobachtet: Frauen werden unter Drogen gesetzt, missbraucht und verschwinden scheinbar spurlos. Aus Faszination wird Verstörung, doch ungeachtet der Warnung seiner Freundin, die als Journalistin einem Mordfall nachgeht, kann sich Nils nicht von dem Geschehen losreißen und bricht schließlich sogar in die Wohnung ein.

Um der deutsch-niederländischen Co-Produktion trotz schmalem Budget internationales Format zu verleihen, entlockte man nicht nur Hollywood-Größe Bernard Herrmann einen Soundtrack, sondern gewann auch Martin Scorsese für die Mitarbeit am Drehbuch. Besessen orientiert sich unverkennbar an Hitchcocks Rear Window, gut gewürzt mit etwas europäischer Zügellosigkeit und amsterdamer Sixties-Flair.

Wir zeigen Bezeten in Kooperation mit CineGraph - Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V. im Rahmen des cinefest – Internationales Festival des deutschen Filmerbes (https://cinefest.de/)



Text und Einführung: Jeroen van Kempen







So. 29. 11. 2020, 14 Uhr Uhr

Sword of God (Krew Boga)

Polen/Belgien 2018, Bartosz Konopka, 100 Min., DCP, OmU

Mit Jan Bijvoet, Jeroen Perceval, Krzysztof Pieczynski, Jacek Koman,



Oh, ihr Ungläubigen, die ihr noch immer dem fleckigen Zelluloid huldigt und euch der digitalen Projektion verweigert! Kehret um und bekennt euch zum einzig wahren Kino der bizarren Pixel! Wenn nicht, gibt’s was auf die Finger — so wie in dieser Mär von dem Ritter und dem stummen Einsiedler, die auf einer abgelegenen Insel einem Heidenvolk die Vorzüge des Christentums nahebringen. Und wenn ihr glaubt, das sei doch kein Bizarre Cinema, so höret, was brutstatt.de dazu zu sagen hat: „Per Aspera ad Astra mit der Brechstange: Der polnische Historienstreifen Sword of God – Der letzte Kreuzzug schmeißt seine Protagonisten und damit seine Zuschauer:innen brachial in den Dreck, um sie zu höherer Erkenntnis zu zwingen. Das ist ebenso wuchtig wie eindrucksvoll und keine Bildwelt, die sich leicht abtun ließe.“



Text und Einführung: Hans-Arthur Marsiske

Benutzeravatar
ugo-piazza
Beiträge: 9217
Registriert: Sa 26. Dez 2009, 12:40

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von ugo-piazza »

Liebe Freundinnen und Freunde,

um es kurz zu machen:
bizarreCinema musste mittlerweile mehrfach geplante und angekündigte Termine absagen, so auch das tiptop Dezemberprogramm inklusive traditionellem und wunderschönem XXX-Mess Weihnachtsspecial.
Wir werden daher die für die Zeit von Januar bis März nichts planen und diesen Zeitraum dann natürlich auch nicht bespielen.
Wir bitten um Euer Verständnis: Wir möchten einfach nicht etwas organisieren, das dann nicht stattfinden kann (Enttäuschungen vermeiden, Kräfte schonen, wem sag ich das...).

Wir vermissen Kino!
Wir vermissen es, gemeinsam mit Euch die bizarreCinema Projektionen zu gestalten!
Auf der Leinwand kann es nicht brachial, dunkel, gefährlich, haarsträubend, wahnsinnig und chaotisch genug zugehen, in unseren Herzen sind und bleiben wir echte Optimisten!
Weiter geht es im Herbst 2021 zur nächsten Season! Vielleicht schaffen wir vorher ein Sommerspecial... Drücken wir die Daumen.

Passt! Auf! Euch! Und! Eure! Lieben! Auf!

Schöne Feiertage und Fuck2020
Euer bizarreCinema Team

Benutzeravatar
ugo-piazza
Beiträge: 9217
Registriert: Sa 26. Dez 2009, 12:40

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von ugo-piazza »

Ab Morgen hat das Metropolis wieder geöffnet, natürlich mit Maskenpflicht und auch ein aktueller negativer Test ist zunächst erforderlich.

Bis Ende des Monats wird im Archiv gegraben, es gibt u.a. Hitchcocks "Zum schweigen verurteilt" aka "Ich beichte", Billy Wilders "Irma la douce", "Misfits" mit der Monroe, "Kinder des Olymp" und D. A. Pennebakers "Ziggy Stardust and the Spiders from Mars".

Im Juli/August gibt es eine Reihe über besondere Synchronfassungen, dabei im Juli u.a. "Citizen Kane", "Shining", "Die Ritter der Kokosnuss" und "Willkommen bei den Sch'tis"

Und im Juli startet auch eine große Retrospektive zu Hedy Lamarr.

Benutzeravatar
Arkadin
Beiträge: 9955
Registriert: Do 15. Apr 2010, 21:31
Wohnort: Bremen
Kontaktdaten:

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von Arkadin »

ugo-piazza hat geschrieben:
Do 17. Jun 2021, 23:05
Ab Morgen hat das Metropolis wieder geöffnet, natürlich mit Maskenpflicht und auch ein aktueller negativer Test ist zunächst erforderlich.
Da in Bremen die Kinos erst wieder im Juli öffnen und man noch nicht weiß, was einen erwartet: Wie sieht das denn in Hamburg aus? Heißt da Maskenpflicht Maske tragen bis zum Platz (wie beim letzten Mal) oder muss man die während der gesamten Vorstellung aufbehalten?
Früher war mehr Lametta
***************************************************************************************
Filmforum Bremen
Weird Xperience

Benutzeravatar
ugo-piazza
Beiträge: 9217
Registriert: Sa 26. Dez 2009, 12:40

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von ugo-piazza »

Arkadin hat geschrieben:
Do 17. Jun 2021, 23:20
ugo-piazza hat geschrieben:
Do 17. Jun 2021, 23:05
Ab Morgen hat das Metropolis wieder geöffnet, natürlich mit Maskenpflicht und auch ein aktueller negativer Test ist zunächst erforderlich.
Da in Bremen die Kinos erst wieder im Juli öffnen und man noch nicht weiß, was einen erwartet: Wie sieht das denn in Hamburg aus? Heißt da Maskenpflicht Maske tragen bis zum Platz (wie beim letzten Mal) oder muss man die während der gesamten Vorstellung aufbehalten?
Aktuell gilt die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung.
Ab dem 18. Juni können Sie uns wieder besuchen. Der Kinobesuch erfolgt weiterhin unter Beachtung der bekannten Hygienemaßnahmen. Zur Zeit ist der Mund-Nasen-Schutz auch während der Filmvorführung im Saal zu tragen. Aktuell ist beim Einlass zudem die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR-Test 48 h / Antigen-Schnelltest 24 h alt) oder der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung erforderlich.
https://www.metropoliskino.de/index.php?id=83

Benutzeravatar
buxtebrawler
Forum Admin
Beiträge: 31143
Registriert: Mo 14. Dez 2009, 23:13
Wohnort: Wo der Hund mit dem Schwanz bellt.
Kontaktdaten:

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von buxtebrawler »

Schön, dass es langsam in den Kinos wieder weitergeht!
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!
Suche (dt. Sync): Dr. Jekyll und Mr. Hyde ('31) / The Last Song (Permanent Record)

Benutzeravatar
Arkadin
Beiträge: 9955
Registriert: Do 15. Apr 2010, 21:31
Wohnort: Bremen
Kontaktdaten:

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von Arkadin »

ugo-piazza hat geschrieben:
Do 17. Jun 2021, 23:33
Aktuell gilt die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung.
Ab dem 18. Juni können Sie uns wieder besuchen. Der Kinobesuch erfolgt weiterhin unter Beachtung der bekannten Hygienemaßnahmen. Zur Zeit ist der Mund-Nasen-Schutz auch während der Filmvorführung im Saal zu tragen. Aktuell ist beim Einlass zudem die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR-Test 48 h / Antigen-Schnelltest 24 h alt) oder der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung erforderlich.
https://www.metropoliskino.de/index.php?id=83
Okay. Ist zwar in meinen Augen etwas unverständlich, wenn man einerseits daran denkt, wie das letztes Jahr war und andererseits (und das finde ich den wichtigeren Punkt) man eh nur mit negativen Test bzw. vollständiger Impfung in den Saal gelassen wird. Aber gut, da will sich das Kino wohl im vornherein gegen jeglichen Ärger absichern. Kann man auch verstehen.
Früher war mehr Lametta
***************************************************************************************
Filmforum Bremen
Weird Xperience

Benutzeravatar
ugo-piazza
Beiträge: 9217
Registriert: Sa 26. Dez 2009, 12:40

Re: Bizarre Cinema in Hamburg

Beitrag von ugo-piazza »

Arkadin hat geschrieben:
Fr 18. Jun 2021, 13:14
ugo-piazza hat geschrieben:
Do 17. Jun 2021, 23:33
Aktuell gilt die Maskenpflicht während der gesamten Vorstellung.
Ab dem 18. Juni können Sie uns wieder besuchen. Der Kinobesuch erfolgt weiterhin unter Beachtung der bekannten Hygienemaßnahmen. Zur Zeit ist der Mund-Nasen-Schutz auch während der Filmvorführung im Saal zu tragen. Aktuell ist beim Einlass zudem die Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR-Test 48 h / Antigen-Schnelltest 24 h alt) oder der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung erforderlich.
https://www.metropoliskino.de/index.php?id=83
Okay. Ist zwar in meinen Augen etwas unverständlich, wenn man einerseits daran denkt, wie das letztes Jahr war und andererseits (und das finde ich den wichtigeren Punkt) man eh nur mit negativen Test bzw. vollständiger Impfung in den Saal gelassen wird. Aber gut, da will sich das Kino wohl im vornherein gegen jeglichen Ärger absichern. Kann man auch verstehen.
Ich hatte gar nicht darüber nachgedacht, dass eine durchgehende Maskenpflicht bestehen könnte, eben weil im letzten Jahr die Regelung galt, dass die Masken am Platz abgenommen werden können.

Ich hab mich nun schlau gemacht, die Maskenpflicht ist vorgeschrieben, um wieder öffnen zu können.

Für den Betrieb von Theatern, Opern, Konzerthäusern, Konzertsälen, Musiktheatern, Filmtheatern (Kinos), Planetarien und Literaturhäusern gelten die folgenden Vorgaben:

die allgemeinen Hygienevorgaben nach § 5 sind einzuhalten,
ein Schutzkonzept ist nach Maßgabe von § 6 zu erstellen,
es sind Kontaktdaten nach Maßgabe von § 7 zu erheben,
für anwesende Personen gilt in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske nach § 8 mit der Maßgabe, dass die Masken während der Durchführung von Darbietungen, Ansprachen oder Vorträgen durch die vortragenden oder darbietenden Personen sowie während des nach Satz 3 zulässigen Verzehrs abgelegt werden dürfen,
die Sitzplätze sind so anzuordnen, dass das Abstandsgebot nach Maßgabe des § 3 Absatz 2 eingehalten werden kann,
der Einlass darf nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-​Testnachweises nach § 10h gewährt werden,
zwischen dem Publikum und Bühnen, auf denen Darbietungen stattfinden, ist ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu gewährleisten.

https://www.hamburg.de/verordnung/

Antworten