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Rund 5 Jahre nach Bon Scotts Tod hatten sich AC/DC längst zu einer selbstlaufenden Marke entwickelt. Die Stadien der Welt wurden mit den immergleichen Gassenhauern beschallt, die ewig gleichen Melodien waren und blieben altbekannt, und musikalisch trat man komplett auf der Stelle. Beispiel Fly on the wall: Das Gekrächze von Brian Johnson, das bei einigen Stücken zudem noch ziemlich in den Hintergrund gemischt wurde, ist nervig, Angus Young hat zwar durchaus ein Händchen für gute Riffs, die dann aber schnell im Einheitsbrei versumpfen, und zu allem Überfluss ist die gesamte Abmischung des Albums eher matschig geraten. Kurz gesagt ist die Platte schlichtweg langweilig. Nichtssagend. Und wenn das eine DVD gewesen wäre hätte ich die Vorspultaste gesucht ...
AC/DC - Stand up
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
Jack Grimaldi
Maulwurf hat geschrieben: ↑Fr 31. Mär 2023, 16:39
... die ewig gleichen Melodien waren und blieben altbekannt, und musikalisch trat man komplett auf der Stelle.
Genau DAS ist AC/DC! Fans der Band werden sofort quengelig, wenn man sie mal darauf hinweist (schon mehrmals erlebt...ich war übrigens "der Hinweisende" )
Maulwurf hat geschrieben: ↑Fr 31. Mär 2023, 16:39
... die ewig gleichen Melodien waren und blieben altbekannt, und musikalisch trat man komplett auf der Stelle.
Genau DAS ist AC/DC! Fans der Band werden sofort quengelig, wenn man sie mal darauf hinweist (schon mehrmals erlebt...ich war übrigens "der Hinweisende" )
Angus Young hat ja heute Geburtstag und im Radio hörte ich vorhin diesen Song aus ganz frühen Zeiten
der mir dann durchaus gefallen hat. Wahrscheinlich, weil es damals noch nicht die Möglichkeit gab, mit vielen anderen Songs der Band zu vergleichen...
Na gut, dachte ich mir, dann bringen wir es hinter uns und hören, weil Wochenende ist, das nächste Album, Who made who. Der Blick auf die Tracklist hat mich bereits stutzig gemacht. Nanu, dachte ich, ein Live-Album? Ein Sampler? Und während der ersten Klänge von Who made who (dem Song) habe ich herausgefunden, dass dies der Soundtrack zur Stephen King-Verfilmung MAXIMUM OVERDRIVE ist. Also RHEA M... ES BEGANN OHNE WARNUNG. Haha, also das Teil flugs zum Buchstaben M geschoben (-> Soundtracks unter dem Namen des Films), The razors edge auf den Plattenteller gelegt und lauter gemacht.
Welch Überraschung! Ich meine, der Opener, Thunderstruck, ist nach 30 Jahren genauso geil wie damals, und das Gitarrenthema rockt immer noch die Hütte wie anno dunnemals. Fire your guns und Moneytalks sind dann schon eher typischer AC/DC-Stoff, aber vor allem Fire your guns macht mächtig Laune und geht gut nach vorne ab. Und dann kommt der Titeltrack, und plötzlich habe ich gar nicht mehr das Gefühl, einer aus der Zeit gefallenen Hard Rock-Combo zu lauschen, sondern richtig guten Stoff zu hören.
Die zweite Seite ist dann schon wieder AC/DC-typisch: Unteres Midtempo, eine einzige Tonart, Brian Johnsons dummes Gekrächze, aber spannenderweise ist ausgerechnet das letzte Stück, If you dare, ein ziemlicher Kracher vor dem Herrn und lässt den Hörer sehr versöhnlich auf dem Sofa zurück. Und so sehr die Band sich weigert, sich moderneren Einflüssen zu öffnen, so überzeugend kommt The razors edge tatsächlich rüber. Die alten Herren konnten es 1990 wohl doch noch. Und nach dem Album bin ich der festen Überzeugung, dass die Young-Brüder ein paar Stunden Gitarrenunterricht bei Yngwie Malmsteen hatten ...
AC/DC - The razors edge
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
Jack Grimaldi
Auch wieder eine Platte, die ich das zweite Mal in meinem Leben höre. Dieses Mal allerdings ohne den Überraschungseffekt, den The 3rd And The Mortal geliefert hatten. Balls to the wall ist Früh-80er-Hard Rock, klar beeinflusst von der New Wave of British Metal, und in Stil und Aussage deutlich ernster und dunkler als AC/DC. Sonst gibt es nicht viel zu sagen, und auch wenn der Titeltrack ein Ohrwurm ohnesgleichen ist und Metal-Heads in aller Welt seit Erscheinen begleitet, wird ein dritter Durchgang bei mir wahrscheinlich wieder 30 Jahre brauchen ...
Accept - Balls to the wall
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
Jack Grimaldi
ugo-piazza hat geschrieben: ↑Di 28. Mär 2023, 21:51
Maulwurf hat geschrieben: ↑Di 28. Mär 2023, 21:31
Einspruch! Käme allerdings auf die Alben und deren Zustand an ...
Wahrscheinlich nichts, was du nicht schon hättest. Und um die nach Österreichisch-Sibirien zu transferieren, dürfte das Porto wohl der teuerste Posten sein.
Das mit dem Porto ist ein guter Punkt. Aber vielleicht hat ja Sid Interesse ...
Heute mal eine Expedition ins Kellerreich gestartet, es sind tatsächlich "Let there be rock" und "The razor's edge", die ich mir in der ersten Hälfte der 90er mal geholt hatte, und locker seit 2 Jahrzehnten im Tiefschlaf liegen.
Ach ja, der Keller ist trocken und gedämmt, also nicht mit einer Tropfsteinhöhle verwechseln.
And now for something completely different ... Kann man mögen, muss man aber nicht. Damals war es eine Zeitlang recht witzig, inzwischen lässt sich das mal hübsch hören und das war's dann wieder. Aber eine nette Obskurität in der Sammlung ist es allemal ...
Acidhead - Overkill...That's the way I like it (Auf der Maxi ist die Extended Version, aber die knapp eine Minute mehr bietet im Vergleich zur Normalversion nichts Neues)
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
Jack Grimaldi
Maulwurf hat geschrieben: ↑So 2. Apr 2023, 16:01Accept Balls to the wall
LP - 1983
Auch wieder eine Platte, die ich das zweite Mal in meinem Leben höre. Dieses Mal allerdings ohne den Überraschungseffekt, den The 3rd And The Mortal geliefert hatten. Balls to the wall ist Früh-80er-Hard Rock, klar beeinflusst von der New Wave of British Metal, und in Stil und Aussage deutlich ernster und dunkler als AC/DC. Sonst gibt es nicht viel zu sagen, und auch wenn der Titeltrack ein Ohrwurm ohnesgleichen ist und Metal-Heads in aller Welt seit Erscheinen begleitet, wird ein dritter Durchgang bei mir wahrscheinlich wieder 30 Jahre brauchen ...
Accept - Balls to the wall
Meisterliche Texte. Besonders "London Leather Boys" - reim dir oder ich fress dir. Ich habe das Teil wohl auch vor ca. 30 Jahren das letzte Mal gehört und ich muss das Album wirklich nicht noch mal hören.
Laut beiliegendem Folder (Booklet kann man das schon nicht mehr nennen) steht Adam Ant unter anderem auf Ennio Morricone, Sergio Leone und Clint Eastwood. Noch Fragen?
Adam And The Ants - Hoist the Jolly Roger
Und jetzt alle mitsingen: In days of old, when ships were bold
Just like the men who sailed them
And if they showed us disrespect
We′d tie them up and flail them
Often men of low degree
And often men of steel
Would make you walk the plank alone
Or haul you 'round the keel
Hoist the Jolly Roger!
Hoist the Jolly Roger!
Hoist the Jolly Roger!
It′s your money that we want
And your money we shall have!
Of all the pirates on the seas
The worst of them was Blackbeard
So damnable, a fiend from hell
He was the one they most feared
Any man who sailed with him
Was taking quite a chance
He'd hang them from the gallows
Just to see if they could dance (ha-ha!)
Hoist the Jolly Roger!
Hoist the Jolly Roger!
Hoist the Jolly Roger!
It′s your money that we want
And your money we shall have!
Und sonst? Die Stimmung des Glitter Rock, die Energie des Punk, jede Menge Spaß ... Kaum gealtert das Album, und auch wenn ein paar wenige Stücke die Zeiten etwas schlechter überstanden haben, die Power die hier aus den Rillen kommt ist immens.
Adam And The Ants - Kings of the wild frontier
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
Jack Grimaldi
Auch ich hatte am ADAM AND THE ANTS-Alben verflucht viel Freude. Einen Ausfall konnte ich nicht ausmachen. Ob man mit dem gelegentlichen Adam-Jodlern klar kommt, muss man selbst entscheiden. Mich stört es nicht!
Das beigefügte Heft ist super. Jeder lässt ein bisschen was von sich verlauten. Adam Ant und Marco Pirroni favorisieren die PISTOLS mit dem Hinweis auf das Jahr 1976. Das elitäre Denken. Sie waren ja beide von Anfang an - vor 1977 - dabei. Pirroni hat sich ´77 aus den Szene verabschiedet. Die Düsseldorfer Avantgarde betont ja auch gern, das sie über den Dingen standen. Taten sie ja auch, denn sie waren lang vor dem Punk-Uniformierungs-Wahn da, tranken keinen Alkohol und nahmen keine Drogen. Jedenfalls die Meisten - Jürgen Engler, Stefan Schwaab, Peter Hein, Frank Fenstermacher, Che Seibert und und und - nicht.