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Re: Die Sadisten des Satans - Al Adamson

Verfasst: So 8. Jan 2012, 16:10
von dr. freudstein
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und ein Dialogpart des Leaders dient auch als Intro der BECK's PISTOLS LP und ist grandios

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Re: Die Sadisten des Satans - Al Adamson

Verfasst: So 8. Jan 2012, 17:08
von dr. freudstein
Also, die Story ist ja oft doch immer dieselbe. Ein paar Biker ziehen durchs Land, treffen auf Stinos und wollen mit denen eine Party feiern. Die Stinos wollen nicht mitfeiern, kriegen einen auf die Mütze und schon werden sie durch die Hügel gejagt.
Klar, die Biker sind Rüpel, stumpf und Frauen sind für die nur Fleisch zum Anfassen und zum Löcherstopfen. So sieht die Gesellschaft eben die Biker und so wollen die Filmfreunde das auch haben. Insofern beschwer ich mich da gar nicht. untot könnte da eh nicht mitspielen, wie albern sieht das denn aus, sie auf einem Mini Racer inmitten von schweren Maschinen :lol: (für sie wäre der Mini Racer eine schwere Maschine). Lol.
Dann hab ich auch endlich das Intro der BECK's PISTOLS LP im Orignal hier gehört. Der Ton ist wechselhaft und mit eingefügten Org. Synchroparts. Nun, fand ich anfangs sehr geil den Film, aber dann in den Hügeln wurds lahm. Anstatt einer gnadenlosen Hatz gibts hier dann Lagerfeuerromantik, aber auch das hab ich in anderen Filmen schon gesehen. Richtig Action und Brutalitäten kommen hier nicht vor, aber es gab auch schon langweiligere Filme.
Der Titel verspricht da ein wenig zu viel, aber ich mochte den Film trotzdem.

dennoch nur
6/10

Re: Die Sadisten des Satans - Al Adamson

Verfasst: Mo 9. Jan 2012, 16:12
von untot
:o Wer über kleingewachsene Untote Witze macht, der schrumpft zur Strafe.... :opa: :P

Re: Die Sadisten des Satans - Al Adamson

Verfasst: Mi 3. Jul 2019, 16:43
von Arkadin
Gilt wohl als bester Al-Adamson-Film. Low-Budget-Biker-Action mit einem fiesem Russ Tamblyn. Hatte ich einst beim Forentreffen in Wien im Müller gefunden und jetzt endlich mal geguckt. Ich bin positiv überrascht. Zwar regiert nicht der absolute Wahnsinn (wie ich hoffte), aber der Film hat einigermaßen Zug, strotzt vor gemeinen Ideen und vereint in sich das Beste, was man an amerikanischen B-Exploitation-Ware Ende der 60er/Anfang der 70er mag. Inklusive abgefahrene Klamotten/Make-Up, eigenwillige Schnitte, Wackelkamera und Ohrwurm-Musik. Tamblyn scheint die ganze Zeit zu denken "Wie bin ich hier nur hingeraten?" und entscheidet sich dann, einfach mal Gas zu geben. Wenn man an dem Punkt seiner einst vielversprechenden Karriere ist, in der man in einem Al-Adamson-Film mitspielt, ist ja eh schon alles egal. Doch, sehr unterhaltsam.