Re: Planet der Affen - Franklin J. Schaffner
Verfasst: Do 28. Aug 2014, 21:04
Nach heutigen Maßstäben recht antiquiert inszeniert (abgesehen vom grandiosen Make-up) und mit Logiklöchern wird auch nicht gespart, allerdings ist die Story überaus originell, was man wiederum heutzutage mit der Lupe suchen muss.
Hier wird in Nebensätzen Kritik an Rassismus (innerhalb der Affen-Community) geübt, religiöser Fanatismus stigmatisiert und fehlende Meinungsfreiheit angeprangert.
Es wird sogar diskutiert, ob der Mensch, als vermeintliches Tier im Film, überhaupt Rechte haben dürfe. Eine Diskussion, die erst spät begann und bei uns mit - Tiere nicht als "Sache" im rechtlichen Sinne anzusehen - noch nicht zufriedenstellend abgeschlossen ist. Insofern war er seiner Zeit zT weit voraus.
Positiv fällt außerdem auf, dass die Charaktere durchaus ambivalent gestaltet sind und auch der vermeintliche Held und der "Gute" sich im Endeffekt nicht wirklich als ein solcher herausstellt.
Auch wenn das Ende nicht völlig überraschend kommt, ist es schlichtweg grandios und ich wage zu behaupten, dass jedem, der dieses gesehen hat, ein kalter Schauer über den Rücken lief. Ein Ende, das man definitiv nicht mehr vergisst.
Der Film passt zum Ausklang der 60er Jahre und der im Zuge des Vietnamkriegs aufkeimenden Kritik an Krieg und Menschenrechtsverletzungen.
Einer der besten "Endzeitfilme", kritisch und gleichzeitig unterhaltsam, daher 9/10
Hier wird in Nebensätzen Kritik an Rassismus (innerhalb der Affen-Community) geübt, religiöser Fanatismus stigmatisiert und fehlende Meinungsfreiheit angeprangert.
Es wird sogar diskutiert, ob der Mensch, als vermeintliches Tier im Film, überhaupt Rechte haben dürfe. Eine Diskussion, die erst spät begann und bei uns mit - Tiere nicht als "Sache" im rechtlichen Sinne anzusehen - noch nicht zufriedenstellend abgeschlossen ist. Insofern war er seiner Zeit zT weit voraus.
Positiv fällt außerdem auf, dass die Charaktere durchaus ambivalent gestaltet sind und auch der vermeintliche Held und der "Gute" sich im Endeffekt nicht wirklich als ein solcher herausstellt.
Auch wenn das Ende nicht völlig überraschend kommt, ist es schlichtweg grandios und ich wage zu behaupten, dass jedem, der dieses gesehen hat, ein kalter Schauer über den Rücken lief. Ein Ende, das man definitiv nicht mehr vergisst.
Der Film passt zum Ausklang der 60er Jahre und der im Zuge des Vietnamkriegs aufkeimenden Kritik an Krieg und Menschenrechtsverletzungen.
Einer der besten "Endzeitfilme", kritisch und gleichzeitig unterhaltsam, daher 9/10