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Re: Dark Society - Brian Yuzna
Verfasst: Mo 15. Jul 2013, 21:23
von Onkel Joe
buxtebrawler hat geschrieben:Und wenn du's x-mal wiederholst, wird keine Gurke draus. Liefer lieber Argumente, was dir an Yuznas Film so missfällt.
Wenn das keine Gurke ist, das sind Argentos "Schwarze Handschuhe" ein vollkommenes MEISTERWERK

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Re: Dark Society - Brian Yuzna
Verfasst: Mo 15. Jul 2013, 21:26
von buxtebrawler
Onkel Joe hat geschrieben:Wenn das keine Gurke ist, das sind Argentos "Schwarze Handschuhe" ein vollkommenes MEISTERWERK

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Eben ging's noch um Gurken, jetzt vergleichst du schon wieder Äpfel mit Birnen... bald hast du eine komplette Obst- und Gemüseabteilung zusammen.
Re: Dark Society - Brian Yuzna
Verfasst: Sa 21. Sep 2013, 19:12
von buxtebrawler
Erscheint voraussichtlich am 27.09.2013 bei Capelight Pictures auf Blu-ray und DVD:
Extras:
- Audiokommentar von Brian Yuzna
- Kinotrailer
Quellen:
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassun ... &vid=46436
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassun ... &vid=46437
Re: Dark Society - Brian Yuzna
Verfasst: Di 19. Jul 2016, 12:00
von Adalmar
Habe den Film letztens als Blu-ray gesehen und im neuen optischen Glanz hat er mir viel besser gefallen! Bewertete ich ihn vor Ewigkeiten noch mit 4/10, würde ich jetzt eher zu 7 oder 8 tendieren. Finde es richtig gut, wie Yuzna hier eine Teenieklamotte antäuscht, um die Geschichte dann comic-albtraumhaft in ein Gemisch aus Sozialkritik und Paranoia ausarten zu lassen. Die Effekte von Joji "Screaming Mad George" Tani tun dann ihr Übriges, um die Welt von Highschool-Sonnenschein Bill Whitney zu einem Hieronymus-Bosch-Höllenszenario werden zu lassen.
Re: Dark Society - Brian Yuzna
Verfasst: Di 11. Feb 2020, 07:15
von jogiwan
Adalmar hat geschrieben:Finde es richtig gut, wie Yuzna hier eine Teenieklamotte antäuscht, um die Geschichte dann comic-albtraumhaft in ein Gemisch aus Sozialkritik und Paranoia ausarten zu lassen. Die Effekte von Joji "Screaming Mad George" Tani tun dann ihr Übriges, um die Welt von Highschool-Sonnenschein Bill Whitney zu einem Hieronymus-Bosch-Höllenszenario werden zu lassen.
Unser Adalmartschi trifft es ja eigentlich ganz gut mit seinen Worten und zu Beginn von „Society“ wähnt man sich tatsächlich in einem „Beverly Hills 90210“-Klon mit Schülern aus reichem Hause und ihren kleinen Problemchen, wären da nur nicht vermehrt Hinweise, dass hinten den hübschen Fassaden der Villen tatsächlich etwas nicht mit richtigen Dingen zugeht. Neben den üblichen Teenager-Gedanken der Pubertät, die mit der Abnabelung vom Elternhaus einhergehen und etwas Paranoia gibt es auch sozialkritische Untertöne, die hier satirisch hübsch auf die Spitze getrieben werden und den Film auch zu einer Art „bösen Zwilling“ einer Zeit machen, in der die Sehnsucht nach Oberflächlichkeiten imho besonders stark ausgeprägt war. Leider ist „Society“ aber nicht durchwegs gut erzählt, teils viel zu sprunghaft und verzettelt sich teils in Nebensächlichkeiten, die nicht immer von den grotesken Ideen und dem eindrucksvollen Finale zur Gänze aufgehoben werden. Man hätte schon einiges besser machen können, aber ehrlich gesagt liegt ein gewisser Reiz des Streifens auch sicher darin, dass er eben alles andere als perfekt ist und einem am Ende dennoch der Mund offen steht.
Re: Dark Society - Brian Yuzna (1989)
Verfasst: Sa 11. Apr 2020, 14:28
von McBrewer
Jetzt, nach meiner Erstsichtung von SOCIETY kann ich alle Lobenden aber auch kritischen Stimmen verstehen.
Ich hatte es vorher weitestgehend vermieden, genauere Informationen über den Film einzuholen. Wurde demnach auch ziemlich überrascht, im positiven Sinne. aber es dauert halt eine ganze Zeit, bis das Leibergewirr aus dem buchstäblichen Sack ist. Vorher wird immer mal was angedeutet (Duschszene) aber dann doch wieder zurückgezogen. Vielleicht hätte ich mir persönlich gewünscht, das im Finale noch mehr auf den Putz gehauen wird & dem (amerikanischen) Publikum mit (nackten) Gummitatsachen vor den Kopf gestoßen wird.
Nettes Trivia für mich: ein wiedersehen mit Billy Warlock, der es ja wohl über Genrefilmen ( Halloween II, Dark Society) dann mit 21 Jump Street & Baywatch tatsächlich (und wohlverdient) ins wohlige wohlige Mainstreamserienherz geschafft hat.