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Re: The Nameless - Jaume Balagueró (1999)
Verfasst: Do 14. Nov 2019, 17:16
von McBrewer
Blap hat geschrieben:Es ist ein Skandal, dieser Film ist mir bisher völlig durch die Lappen gegangen. Werde auf der nächsten Börse danach Ausschau halten.
Unbedingt nachholen, Blapotoschi

Re: The Nameless - Jaume Balagueró (1999)
Verfasst: Fr 15. Nov 2019, 09:25
von Blap
Werde das Teil beschaffen!

Re: The Nameless - Jaume Balagueró (1999)
Verfasst: Mo 23. Sep 2024, 15:14
von buxtebrawler
Ist mutmaßlich dieser Tage noch einmal bei Shock Entertainment auf Blu-ray erschienen:
Extras:
Making-of
Musikvideo
Interview mit Jaume Balaguero
Deleted Scenes
Trailer
Spots
Quelle:
https://www.ofdb.de/vorabfassung/1719,1 ... eless-The/
Re: The Nameless - Jaume Balagueró (1999)
Verfasst: Do 13. Mär 2025, 09:02
von Blap
Wurde nun endlich der Sichtung zugeführt.
Ein hässlicher, fieser und unangenehmer Film. Balagueró zieht sein Treiben konsequent durch, lässt keine Gnade walten. Allerdings benötigt er dazu keine Auswüchse wie Pascal Laugier es einige Jahre später in "Martyrs" für nötig hielt.
Mir liegt der spanische Horrorfilm aus den siebziger Jahren sehr am Herzen. Altmeister wie Naschy, de Ossorio oder der Argentinier Klimovsky, sorgten für herrlich knuffigen Grusel, schenkten uns Filme voll schauriger & schräger Schönheit. Balagueró präsentiert mit "The Nameless" so etwas wie den Gegenentwurf.
Sehenswerter Stoff. Wird in naher Zukunft dennoch nicht erneut in den Player wandern. Meinem Interesse am Werk des Regisseurs ist dennoch ungebrochen. Klarer Liebling "Sleep Tight".
Re: The Nameless - Jaume Balagueró (1999)
Verfasst: Do 13. Mär 2025, 09:04
von Blap
Blap hat geschrieben: ↑Fr 15. Nov 2019, 09:25
Werde das Teil beschaffen!
Oha. Hat keine sechs Jahre gedauert. Temporausch!

Re: The Nameless - Jaume Balagueró (1999)
Verfasst: Di 18. Mär 2025, 07:36
von jogiwan
Düsterer Psychothriller von Jaume Balagueró, der eigentlich gleich von Beginn an die Marschrichtung vorgibt, bei dem wohl eher kein Happy-End zu erwarten ist. In farbarmen Bilder erzählt man uns eine Geschichte einer Mutter, die Schreckliches erleiden musste und nichtsahnend in die Fänge einer mysteriösen Sekte geraten ist. Dabei entwickelt sich die Geschichte wie eine Schnitzeljagd von mehreren Personen, die lose gestaltet erst am bitteren Ende so richtig zusammenlaufen. Dabei gibt es im Grunde nur kaputte Figuren, mit denen es das Leben nicht gut gemeint hat und dann noch so richtig eine mitbekommen. Kein Film für die frohen Momente des Lebens, aber ein durchaus intensives Vergnügen, dass auch von seiner eher langsamen Erzählung lebt und einiges auch nur zu erahnen ist. Toll gespielt finde ich nur mittlerweile die Optik nicht mehr ganz so gelungen, die schon sehr auf seine Entstehungszeit verweist, aber ansonsten großes, toll gespieltes spanisches Genre-Kino von einem Regisseur, der ja so einige Kracher in petto hat.