Wundert mich jetzt. Ich rechne da bei den Kritikern und "Filmfans" eher mit einem Verriss, egal wie der Film letztendlich wird. So läuft es doch in der Regel. Nach einer gewissen Zeit ist ein Filmemacher ja "durch" und zum Abschuss freigeben.
Arkadin hat geschrieben:Wundert mich jetzt. Ich rechne da bei den Kritikern und "Filmfans" eher mit einem Verriss, egal wie der Film letztendlich wird. So läuft es doch in der Regel. Nach einer gewissen Zeit ist ein Filmemacher ja "durch" und zum Abschuss freigeben.
Also ich hab bis dato auch nur großartige Kritiken gehört.
Ich freu mich auch schon sehr auf den Film. Es ist zwar ein wenig doof, wenn mich jemand fragt, was mein Lieblingsfilm ist und ich in Zukunft an die Antwort immer ein "Nein, nicht der von Tarantino, der von Corbucci" anhängen muss, aber auf der anderen Seite wurden im Fahrwasser von "Django Unchained" so viele wunderbare alte Italowestern auf DVD herausgebracht, dass ich dem ollen Quentin allein deswegen schon zu Dank verpflichtet bin. Ich kann mir das Teil also vollkommen vorurteilsfrei ansehen und freue mich schon sehr darauf. Am 17. läuft er glaube ich in Österreich an und ich werde versuchen möglichst zur Premiäre zu kommen.
ich halte es da derzeit mit Arkadin: wenn ich mal die Augen vorsichtig öffne sehe ich beinahe ausschließlich positive bis überschwängliche Erstkritiken - und genau das mahnt mich eher zur Vorsicht. Merkwürdig ist's schon... vorsichtig optimistisch bin ich jedoch bei Tarantino immer - und wirklich enttäuschen tut der einen ja nie
artechock: Hollywood verändert sich – für manche ist es längst wieder in der Krise: Die Filme werden immer teurer, von Digitalisierung und 3-D verspricht man sich das Heil. Ihre Filme dagegen sind 2-D und auf Filmmaterial gedreht. Was denken Sie über die neuesten Entwicklungen?
Tarantino: Wenn ich einen digitalen Film voller Computereffekte angucke, fühle ich kein bisschen Neid. Ich möchte so etwas nicht machen. Sich eine digitale Vorführung anzugucken – das ist für mich wie DVD auf großer Leinwand. Schade, dass manche Leute zu unwissend oder zu unsensibel sind, um den Unterschied zu merken.