Um drei gesuchte Banditen wiederzuerkennen, benötigt der Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Chritoph Waltz) die Hilfe des Sklaven Django (Jamie Foxx). Nach getaner Arbeit schenkt Schultz dem Sklaven nicht nur die Freiheit, sondern begibt sich auch mit ihm auf die Plantage des skrupellosen Candie (Leonardo DiCaprio), um Djangos Frau (Kerry Washington) aus den Fängen ihres sadistischen Besitzers zu befreien…
Kritik:
Naja, der Film ging so: Jamie Foxx ist als Django total fehlbesetzt, da hätte man wirklich einen besseren Schauspieler finden können. Zum Beispiel diesen einen Typen, ich weiß nicht genau wer das ist, der spielt einen Freund oder Kollegen von Candie, der in einer Szene vorkommt, einen Tequilla bestellt, Django nach seinem Namen fragt und dann einfach geht. Total unwichtige Rolle, aber irgendwas sagt mir, der Typ, der sie spielt, hätte einen besseren Django abgegeben. Oh und Leonardo DiCaprio ist nicht schlecht, aber es fehlt ihm irgendetwas, ich weiß nicht genau wie ich es benennen soll, irgendwas fajardiges. Oh und Samuel L. Jacksons Charakter wäre wesentlich passender gewesen, wenn er kein Afro-Amerikaner sondern Mexikaner wäre und nicht so einen 0815-Namen hätte wie Stephen sondern irgendwas lustiges wie Igor oder Hugo oder so. Oh und Christoph Waltz, guter Schauspieler, aber bei weitem nicht so attraktiv wie Loredana Nusciak. Oh und was mich auch gestört hat: Der Film kam 2012 heraus. Das ist einfach keine schöne Zahl. Es gibt Zahlen die netter klingen, irgendwas mit zwei sechsen zum Beispiel, sowas wie 2066, 1966 oder 1866, irgendwas in der Richtung. Oh und die Handlung: Vielleicht ist das nur meine Meinung, aber wäre der Film nicht viel ergreifender, wenn Django seine Frau rächen und nicht retten müsste? Einen Aspekt am Film muss ich jedoch loben: Das Titelthema ist echt cool, das hat Tarantinos Komponist toll gemacht. Was sagst du da imdb? Es gibt andere Filme mit „Django“ im Titel? Einer davon von einem gewissen Sergio Corbucci? Vielleicht sollte ich mir den mal ansehen…
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An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass ich in meiner Analyse sehr viele Twists und Entwicklungen verraten werde, vor Spoilern sei also gewarnt. Wenn Sie, lieber Leser, diese Kritik nur aufgeschlagen haben, weil Sie wissen wollten, ob ich den Film prinzipiell empfehle, dann sei hier gesagt: Ja, ich empfehle ihn. Also drehen Sie Ihren Computer ab, gehen Sie ins Kino, schauen Sie sich „Django Unchained“ an, dann kommen Sie zurück und drehen den Computer wieder auf. Ich werde solange warten…
Also: Der Film lässt sich quasi in drei Teile gliedern: 1. Waltz befreit Django aus der Sklaverei und die beiden freunden sich an; 2. Waltz und Django versuchen Leonardo DiCaprio Djangos Liebchen abzukaufen; 3. Django erschießt wahllos Leute. Diese drei Abschnitte sind dadurch recht eindeutig getrennt, dass sich sämtliche Figuren bis auf Django auf einen oder zwei davon beschränken: Waltz ist in Nr. 1 und 2, Don Johnson nur 1, DiCaprio nur 2, Samuel L. Jackson 2 und 3 usw.
In den ersten beiden Abschnitten gelingt es Tarantino Humor und Tragik mit Perfektion zu vermischen. Der Film ist streckenweise extrem witzig, in erster Linie von Christopher Waltz ausgehend, und streckenweise extrem blutig und hat durchaus auch seine ernsten Momente. Tarantino verknüpft beides aber so gekonnt miteinander, dass in ein und derselben Szene Lachen, angespanntes Schweigen und wieder Lachen schlagartig aufeinander folgen kann.
Visuell ist der Film sehr stimmig geraten. Auch in dieser Kategorie orientiert man sich stark am Italowestern. So kommt es in den richtigen Momenten zu Zooms, Großaufnahmen und anderen Feinheiten, welche die Spannung des Filmes untermalen. Tarantino arbeitet hier wieder mit sehr vielen Stilmitteln, so hat das Bild in Rückblicken beispielsweise eine andere Qualität, Zeitlupe wird in den richtigen Momenten eingesetzt und dergleichen. Auch die Ausstattung des Filmes kann sich sehen lassen und zeugt von einer detailverliebten Arbeit des ganzen Produktionsteams. Selbst solche Kleinigkeiten wie, dass Leonardo DiCaprio, der eine Zucker-Plantage besitzt, dauernd Süßigkeiten futtert und den Namen Candie trägt, schwarze Zähne hat, wie man sie vom zu viel Zucker Naschen bekommt, fallen angenehm auf.
Jamie Foxx ist großartig als Django. Er passt in meinen Augen wesentlich besser in die Rolle als der anfangs angekündigte Will Smith, da er ein härteres Gesicht hat und wir ihm daher den gepeinigten Sklaven vollends abkaufen. Ich habe gefürchtet, dass Quentin die Figur des Django in eine übliche Tarantino-Figur umschreiben wird, ihr wisst schon, so eine die viel quasselt, zitier würdige Sätze loslässt und in erster Linie der Comedy dient, doch das war nicht der Fall. Django ist, wie bei seinen italienischen Vorgängern ernst und schweigsam und das hat mir ziemlich gut gefallen.
Übliche Tarantino-Figuren bekommen wir aber trotzdem in Hülle und Fülle und da ist natürlich zu allererst einmal Christoph Waltz zu nennen, als übertrieben höflicher und charmanter aber gleichsam absolut kaltblütiger Kopfgeldjäger mit einem Herz aus Gold. Obwohl ich froh war, dass Django nicht zu so einer Figur geworden ist, muss ich zugeben, Waltz stielt jede einzelne Szene, in der er vorkommt. Er ist hinreißend, alles, was er sagt ist teilweise durch Tarantinos Dialoge und teilweise durch Waltz Performance unsagbar witzig, ihm gehören die besten Sprüche des ganzen Filmes, ihm gehören die denkwürdigsten Momente und trotzdem spielt er einen Charakter, den man ernst nehmen kann. Plus in vielen Szenen spricht er deutsch und das ist immer nett zu hören, besonders sein "Prost" oder die Art wie er "Brunhilde" ausspricht sind zum Schießen komisch.
DiCaprio und Samuel L. Jackson sind beide absolut grandios als die Bösewichter des Streifens. Über beide, besonders DiCaprio, lässt sich sagen, dass sie stellenweise total spaßige Figuren sind, die das Publikum zum Lachen bringen, nur um schon einen Augenblick später unsagbar furchteinflößend und verdammt bedrohlich zu wirken. Im ersten Abschnitt haben wir noch Don Johnson als Gegenspieler. Obwohl wie gesagt in den ersten beiden Stunden des Filmes Humor und Tragik Hand in Hand gehen, bedient Johnson meist nur den Humor. Szenen wie die, in der sich seine Ku-Klux-Klan-Mitglieder beschweren, dass sie bei ihren Kapuzen nichts sehen, sind - wenn auch sehr witzig - fast schon zu komödienhaft, aber darüber sehe ich gerne hinweg, einfach deshalb, weil es so viel Freude macht Johnson zuzusehen. Der Typ spielt die Rolle sicherlich nicht, weil er das Geld braucht oder weil es sein Beruf ist, nein, er spielt die Rolle, weil er Spaß daran hat und das sieht man, Johnson hat eindeutig die Zeit seines Lebens in dem Film. Kleiner Wehrmutstropfen: Ich habe ihn bis dato in zwei Filmen aus den 2000ern gesehen: Robert Rodriguez‘ „Machete“ und diesen hier und in beiden spielt er den Anführer einer sehr rassistischen und sehr gewalttätigen Untergrundorganisation, der im Endeffekt auf der Flucht von hinten erschossen wird. Hey, Robert, Quentin, der Typ war der Star von „Miami Vice“, zeigt wenigstens ein bisschen Respekt, ja?
Die ersten beiden Drittel haben mir also mehr als nur gefallen, sie waren ein Vergnügen sondergleichen, habe sie geliebt und ich habe mir schon ausgemalt wie ich diesem Film freudig die Höchstnote verleihen werde und wie ich eine glühende Kritik, die sich von einer Lobpreisung zur nächsten schwingen wird, verfassen werde. Doch dann brach der letzte Akt an und in meinen Augen…hat Tarantino den echt versaut. Übrigens, hier beginnen jetzt die massiven Spoiler, also, wenn Sie, lieber Leser, den Film noch nicht kennen, fühlen Sie sich gewarnt.
Also was passiert. DiCaprio ist bereit Waltz Djangos Gattin Brunhilde zu übergeben. Doch Waltz erschießt DiCaprio stattdessen, wird von einem seiner Männer niedergestreckt und Django schießt infolgedessen die halbe Plantage zusammen, wird gefasst, kann sich befreien und schießt noch die andere Hälfte zusammen. Und damit hatte ich so meine Probleme:
Erstens erscheint diese Entwicklung unlogisch und erzwungen. Ja, wir bekommen schon einen Grund, warum Waltz, der eigentlich hat, was er wollte, plötzlich die Waffe gegen DiCaprio erhebt, aber es ist ein schwacher unlogischer Grund, und Waltz handelt da ein wenig out of character. Zweitens: Da DiCaprio jetzt schon stirbt, haben wir keinen wirklich großen Bösewicht mehr. Wer bleibt übrig? Frauen und alte Leute, also werden die halt von unserem ach so heldenhaften Protagonisten im letzten Akt niedergeschossen. Drittens: Ich sage nicht, dass Waltz Figur hätte überleben sollen, aber er war der unterhaltsamste Charakter, der Film dauerte schon zwei Stunden und da beginne ich langsam müde zu werden. Und wenn einem dann plötzlich die Figur genommen wird, die am meisten Spaß macht, dann kann die letzte halbe Stunde schon schleppend wirken.
Tarantino schraubt dann auch den Humor und alles andere runter um Platz zu machen für Fontänen von Blut, eine Orgie der Gewalt. Es ist nun weiß Gott nicht so, dass ich Gewalt in Filmen als negativ werte. Corbuccis „Django“ ist mein Lieblingsfilm und der wurde aufgrund seiner Brutalität in Großbritannien beschlagnahmt, oder „Das Syndikat des Grauens“ ist mein liebster Poliziesco und der steht heute noch in Deutschland auf dem Index. ABER: Die Brutalität in diesen Filmen passt erstens zum gesamten Ton und erfüllt zweitens meistens irgendeinen Zweck. Auch wenn dieser Zweck nur so banal ist wie die Schurken zu dämonisieren bin ich schon vollends zufrieden. Einige der Gewalt in „Django Unchained“ erfüllt selben Zweck, wie der Sklave, den DiCaprio von Hunden zerfleischen lässt oder der blutige Kampfsport an dem sich DiCaprio in seiner ersten Szene ergötzt. Da die restliche Gewalt in den ersten beiden Stunden hart, aber immer nur kurz ist und von Humor abgelöst wird, setzt sie somit einen kurzzeitig brutalen aber meist unterhaltsamen Grundton. Dann kommt es zum ersten Massaker auf der Plantage und dies ist so lang und so blutig, dass ich es eigentlich als störend auffasste. Dass es so graphisch gestaltet ist, erfüllt soweit ich das sehe auch anders als in beispielsweise „Das Syndikat des Grauens“ keinen wirklichen Sinn außer der Tatsache, dass der olle Quentin halt echt gerne einen Western machen wollte, der blutiger ist als „Todesmarsch der Bestien“. Das hat er auch geschafft, „Django Unchained“ ist der blutigste Western, den ich je gesehen habe. Hurra, jetzt ist der olle Quentin glücklich, ich bin es aber nicht.
Dann kommt es eben noch zu der Stelle, wo Django total durchdreht und unter anderem die recht gutherzige Schwestern von DiCaprio und Samuel L. Jackson, der ihm auch nie wirklich was getan hat, kaltblütig niederballert. Und diese Szene hätte ganz ehrlich, in einem durch und durch ernsten Drama funktionieren können. Ich habe schon erkannt, was Tarantino damit ausdrücken wollte: Django, der sich für das Leben in Sklaverei rächt, erschießt die Schwester des Plantagenbesitzers und den alten Haussklaven, was zeigt, dass die Weißen, die nichts gegen das Sklaven-System machten und die Schwarzen die sich vollkommen darin fügten ebenso Schuld an der Lage hatten. Und in einem ernsten Drama über einen Sklaven der am Ende durchdreht wäre das eine ergreifende, seine Wirkung erzielende Szene. ABER: Tarantino hat uns jetzt über zwei Stunden lang mit Humor, Spaß und anderem unterhaltsamen Zeugs verhätschelt und damit seinen Film eindeutig als unterhaltsames Popcorn-Kino identifiziert. Hätte ich den ganzen Film seriöser nehmen können, dann hätte mich dieser harte Zug Djangos ergriffen. Da der Film aber Großteils nur ein (gelungener) Action-Spaß ist, wirkt der Protagonist am Ende einfach wie ein rassistischer fanatischer Mörder und gehört dafür aufgehängt. Punkt!
Das gleich nach dieser Szene eine Stelle kommt, in der Django sich erst in seiner eigenen Coolness suhlt und dann mit seinem Pferd herum blödelt, während ausgerechnet der Titelsong von „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ läuft, verschlimmert es noch vehement: Wenn ich den Film ernster genommen hätte, würde ich Djangos Morde am Schluss als intelligente Metapher sehen, aber dann würde die letzte Szene albern und dumm wirken. Würde ich den ganzen Film als pure Unterhaltung sehen, würde die letzte Szene cool wirken, aber Djangos Morde wären fehl am Platz und störend. Vielleicht hat sich Tarantino gedacht: Das Tolle am originalen „Django“ ist, dass der Protagonist ein selbstgefälliger kaltblütiger Bastard ist. Aber nein: Das Tolle am originalen „Django“ ist, dass der Protagonist ein selbstgefälliger kaltblütiger Bastard ist, dann jedoch geläutert wird und für die gute Sache (in diesem Fall seine Rache) eintritt. Nicht anders rum, Quentin!
Also meine Probleme mit dem letzten Drittel: Die unterhaltsamste Figur ist weg, der furchteinflößendste Bösewicht ist weg, Protagonist entwickelt sich zu einem Doofkopf, Quentin vergisst zu Gunsten von kontroverser Gewalt alles andere. Nun tritt wahrscheinlich das Argument auf: Aber die Entwicklungen, über die ich mich beschwere sind wenigstens originell. Das sind sie auch, ich habe sie nicht kommen gesehen. Aber originell heißt nicht automatisch gut. Wenn der Film so enden würde, dass sich Christoph Waltz ein Clownskostüm anzieht, einen Disco-Tanz im Travolta-Stil aufführt und „Girls just wanna have fun“ von Cyndi Lauper singt, dabei allerdings das Wort „Girls“ jedes Mal durch seinen Nachnamen ersetzt, wäre es auch ein origineller Schluss, den man nicht kommen sieht, aber es wäre ein ziemlich unpassender und dummer Schluss.
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So, nachdem ich jetzt seitenlang ausführlichst erklärt habe, warum das Ende für mich so überhaupt nicht funktionierte, könnte der Eindruck entstehen, dass mir der Film nicht gefallen hat. Das ist aber absolut nicht der Fall: Die ersten beiden Stunden waren kurzweilig, spaßig, gedenkwürdig und durch und durch gelungen. Und daher, will ich meine Kritik auch mit einem positiven Punkt enden nämlich mit den Anspielungen auf klassische Italo-Western. Nochmals: Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, macht den Computer aus und lasst euch überraschen:
Zunächst mal: Nicht nur das Schriftdesign des Filmtitels im Vorspann erinnert an Corbuccis „Django“, wir hören auch das alte Django-Titelthema, welches ich absolut vom tiefsten Grunde meines Herzens liebe. Ich gehe sogar soweit zu sagen: Neben „Born to be Wild“ aus „Easy Rider“ und „Eye of the Tiger“ aus „Rocky 3“ ist das Titelthema aus „Django“ der coolste Song, der jemals je in einem Film Verwendung fand. Bacalov hat ihn großartig komponiert, das Lied ist voller Pathos, ergreifend, emotional, tragisch, hoffnungsreich, spannend, alles, was man sich von einem Titelthema nur wünschen kann und dies in einem großen Kinosaal zu hören ist natürlich ein Fest sondergleichen.
Die restliche Musik greift (wie erwartet) viel auf Morricone zurück, Ortolanis grandiose Melodie zu „Der Tod ritt dienstags“ ist auch zu hören und dass am Ende sogar der Song von „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ eingesetzt wurde konnte mich sehr überraschen. Franco Nero kommt nur eine Minute vor, gehört aber deshalb zu den (wenigen) Figuren, die überleben…hurra! Jamie Foxx, so gut ich ihn in der Rolle auch fand, hätte nämlich kein Recht gehabt, dem großen Francesco Sparanero auch nur ein Härchen zu krümmen. Für mich die grandioseste Anspielung war jedoch die weiße Blume in Leonardo DiCaprios Knopfloch. Jede Sekunde, wenn der Typ auf der Leinwand ist, kann ich nur an eines denken: „Sag bloß irgendwer schießt ihm direkt in die Blume, so wie auch Jack Palance in „Mercenario“ (Anm. „Mercenario“ ist einer meiner liebsten Italo-Western) erschossen wurde.“ Selbstverständlich geschieht eben das. Grandios!
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So, das ist alles, was ich über diesen Film zu sagen habe…Was hat mir am besten gefallen? Sie haben als cash-ins einige alte Italo-Western veröffentlicht, die ich noch nicht gekannt hatte, unter anderem „Rocco – Der Mann mit den zwei Gesichtern“, den ich absolut großartig fand. Was hat mir am schlechtesten gefallen? Wenn mich in Zukunft (einmal ist mir das sogar jetzt schon passiert) jemand nach meinem Lieblings-Film fragt, werde ich immer an die Antwort ein „Nein, nicht der von Tarantino, der von Corbucci“ anfügen müssen. Das könnte irgendwann nervig werden. Sämtliche Aspekte des eigentlichen Films sind irgendwo zwischen diesen beiden Polen.
Fazit: Auch wenn Tarantino im letzten Drittel einige Entscheidungen traf, die störend wirken, so bestehen die ersten beiden Stunden dennoch aus einer perfekt abgestimmten Mischung aus ernster Handlung, harten Schießereien, ulkigen Situationen und spaßigen Charakteren. Besonders Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio verstehen es meisterhaft ihre ernst zu nehmenden Charaktere so humorvoll wie möglich zu gestalten, wodurch die ersten beiden Akte des Filmes Unterhaltung der höchsten Stufe bieten.
Abschließend ist noch zu sagen, sollten Sie, verehrter Leser, zufällig ein Musikproduzent sein…bitte produzieren Sie „Waltz just wanna have fun“, nachdem ich länger darüber nachgedacht habe kommt mir das wie eine echt gute Idee vor: „…when the workin‘ day is done; oh Waltz, he wanna have fun; oh Waltz just wanna have fun; Waltz he wanna, wanna have fun, Waltz, wanna have…“
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