Ist er auch und er wächst noch beim drüber nachdenken. Dazu bekam er den Publikumspreis, zu meiner großen Überraschung. Meist gewinnt dort mediokres aus Deutschland, und da es einen ebensolchen inklusive Joker-Bonus gab, hätte ich nciht damit gerechnet.buxtebrawler hat geschrieben:Das klingt interessant!karlAbundzu hat geschrieben:OUR HERO DIES TONIGHT
französischer film über die 60er franzosen wrestling szene, inszeniert als hommage an film noir hollywoodscher prägung und an die alten schwarz weiß b-horror filme. das passt alles, hat alles hand und fuß, kommt manchmal zu sehr arty philosophisch rüber, aber eigentlich ein super buddy film! PRIMA! (und auch tolle musik: The Tarantulas und Gainsbourg, Serge) in Anwesenheit des regisseurs.
davor gab es auch einen kurzen Film zu Musik von Cage über Schallplattenpressen, irgendwo zwischen Kunst und Sendung mit der Maus, meint: ziemlich gut.
den sah ich nämlich am Samstag: DIE ERFINDUNG DER LIEBE: Eigentlich eine gute Idee mit gutem Ensemble, aber leider relativ einfallslos, bzw. entspricht genau den Erwartung, wenn man diese relativ tief hängt. Schade.
aber dann zu später Stunde:
THE ACT OF KILLING Arkschi schrieb ja schon einiges dazu. Unglaublicher Film über ungluabliches in Indonesien und deren Umgang mit ihrer gewaltigen Vergangenheit. 160 Minuten staunender und schwieriger Minuten, in denen man vor allem die Veränderung eines Täters in der Konfrontation mit seinen Taten sieht. Keine Minute zu wenig.
Ganz ganz großer Dokumentationsfilm.
Sonntag gab ich mir noch Autumn Blood, einen Landschaftsthriller mit wenig redenden Österreichern, die einer Familie, bzw. den übrig gebliebenden Kindern schwer zu setzen.Die Ankündigung im Programmheft war interessanterweise total falsch (hier gab es Rollennamen und gewisse MOtivationen wurde genannt, die es so nicht gab). Aber der FIlm war gut, spannend und (meine) die Erwartungen eines Rape and Revenge Films unterlaufend. Eigentlich gab es kein Revenge (Obwohl der Regisseur nach dem Film DELIVERANCE als Inspiration nannte). Ein Hinterland - Thriller, mit viel Landschaft und reinknallender Verfolgungs- und Gewaltszenen.
Und ein etwas durchgeknallter aber netter Regisseur. Antesten.
Dann gab es zum Abschluß noch die Closing Night, die ich mir zum ersten Mal ansah.
Ich mag ja so Preisverleihungen und sowas (Guilty Pleasures...) und daher freute ich mich über meine super Plätze mit meiner Frau , genau mittig. Die Preisverleihung war dann auch schön, mit überraschendem (s. o.) und der Preis für den besten deutschen Film ging an Käpitän Oskar, den ich nicht sah, aber der Regisseur hat nachher eine sehr lustige nerdige Rede gehalten.
Dann gab es noch den Abschlußfilm THE PROPHET. Und da ärgerte ich mich über meine Plätze, weil ich mich so nicht traute eher zu gehen. Was für ein Mist. Mann bekommt die ganze Zeit Kalendersprüche im Hippiemodus vorgelesen und dazu gibt es Bilder, die wirklich fast eins zu eins sind (Da wird von Arbeit erzählt, was zeigen sie, arbeitende Menschen, es geht und Handel: Hui, Bilder von nem Flohmarkt irgendwo usw usf) Das war eine Arbeit wie in der elften Klasse Thema Film. Der Regisseur von Autumn Blood saß besser ggg
