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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Mo 11. Mär 2013, 10:32
von horror1966
Foxx macht seine Sache ja durchaus gut, aber Waltz ist nun einmal absolut überragend.

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Mo 11. Mär 2013, 11:15
von Die Kroete
Ein Schwarzer als "Django" ist genauso bescheuert, wie ein Weißer als "John Shaft"! :nick: :troest:

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Mo 11. Mär 2013, 11:29
von Arkadin
Die Kroete hat geschrieben:Ein Schwarzer als "Django" ist genauso bescheuert, wie ein Weißer als "John Shaft"! :nick: :troest:
Ist eben kein "Django"-Film und auch kein Italo-Western. Es ist ein amerikanischer Western, der von seinem Macher als "Southern" bezeichnet wird, und der sich den Namen und ein paar andere Kleinigkeiten entliehenen hat. Und da der Film von der Skalverei im Süden vor dem Bürgerkrieg handelt, ist der Foxx bestens besetzt.

Jetzt kann man natürlich diskutieren, ob der Film dann hätte "Django" heißen müssen. Nun, der Name zieht immer noch eine Menge Aufmerksamkeit auf sich - und hat dazu geführt, dass das Original mal wieder in die Schlagzeilen kommt. Meiner Meinung nach ist das völlig okay.

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Mo 11. Mär 2013, 16:25
von karlAbundzu
seh ich wie arkschi,
nebenbei: waltz macht das großartig, aber was hat er zu tun? wenig, er bekommt genau ein spleen, eine ziemlich deutliche rollenbeschreibung, und im laufe des films keine veränderung. für nen schauspieler ist so was easy.
foxx hingegen wandelt sich den ganzen film über und bleibt trotzdem in der rolle.

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Do 14. Mär 2013, 17:50
von jogiwan
orf.at hat geschrieben: Django Unchained“ als erster Tarantino-Film in China

Der Oscar-prämierte Western „Django Unchained“ ist der erste Film von Hollywood-Regisseur Quentin Tarantino, der in China gezeigt wird. Wie das US-Branchenblatt „Hollywood Reporter“ gestern (Ortszeit) unter Berufung auf das Sony Studio berichtete, soll der Streifen mit Genehmigung der Behörden am 11. April in den chinesischen Kinos anlaufen.
quelle: orf.at

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Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Do 14. Mär 2013, 19:23
von purgatorio
Bei KILL BILL könnte ich ja noch verstehen, warum sich Chinesen in Form von Asiaten etwas verunglimpft fühlen würden, aber bei den anderen Tarantino-Filmen sehe ich eigentlich keinen Grund, warum die nicht aufgeführt werden sollten :?

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Do 14. Mär 2013, 19:36
von jogiwan
purgatorio hat geschrieben:Bei KILL BILL könnte ich ja noch verstehen, warum sich Chinesen in Form von Asiaten etwas verunglimpft fühlen würden, aber bei den anderen Tarantino-Filmen sehe ich eigentlich keinen Grund, warum die nicht aufgeführt werden sollten :?
guckst du hier: http://news.orf.at/stories/2068837/2068849/

Das chinesische Regime beschränkt den Zugang zu ausländischen Werken von vornherein...

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Do 14. Mär 2013, 21:40
von Die Kroete
Arkadin hat geschrieben:
Die Kroete hat geschrieben:Ein Schwarzer als "Django" ist genauso bescheuert, wie ein Weißer als "John Shaft"! :nick: :troest:
Ist eben kein "Django"-Film und auch kein Italo-Western. Es ist ein amerikanischer Western, der von seinem Macher als "Southern" bezeichnet wird, und der sich den Namen und ein paar andere Kleinigkeiten entliehenen hat. Und da der Film von der Skalverei im Süden vor dem Bürgerkrieg handelt, ist der Foxx bestens besetzt.

Jetzt kann man natürlich diskutieren, ob der Film dann hätte "Django" heißen müssen. Nun, der Name zieht immer noch eine Menge Aufmerksamkeit auf sich - und hat dazu geführt, dass das Original mal wieder in die Schlagzeilen kommt. Meiner Meinung nach ist das völlig okay.
Jain :|

Zum einen, ist die Handlung gar nicht mal schlecht, daß stimmt. Das Original und auch andere Italowestern finden wieder des öfteren Beachtung, daß auch völlig zurecht. :engel: :vhs:

Nur, Tarantino ist ja bekennender Italowestern-Fan. Da kann man schon erwarten, daß bei einem Film, der einen der bekanntesten Helden aus dem Genre im Titel trägt, zumindest der typische Italo-Style, seinen Wiedererkennungswert hätte finden müßen. Tut er aber nicht! :(

...und genau das, finde ich irgendwie unkorrekt, um nicht zu sagen: sehr enttäuschend. :thdown:

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Do 14. Mär 2013, 22:00
von CamperVan.Helsing
Die Kroete hat geschrieben:
Arkadin hat geschrieben:
Die Kroete hat geschrieben:Ein Schwarzer als "Django" ist genauso bescheuert, wie ein Weißer als "John Shaft"! :nick: :troest:
Ist eben kein "Django"-Film und auch kein Italo-Western. Es ist ein amerikanischer Western, der von seinem Macher als "Southern" bezeichnet wird, und der sich den Namen und ein paar andere Kleinigkeiten entliehenen hat. Und da der Film von der Skalverei im Süden vor dem Bürgerkrieg handelt, ist der Foxx bestens besetzt.

Jetzt kann man natürlich diskutieren, ob der Film dann hätte "Django" heißen müssen. Nun, der Name zieht immer noch eine Menge Aufmerksamkeit auf sich - und hat dazu geführt, dass das Original mal wieder in die Schlagzeilen kommt. Meiner Meinung nach ist das völlig okay.
Jain :|

Zum einen, ist die Handlung gar nicht mal schlecht, daß stimmt. Das Original und auch andere Italowestern finden wieder des öfteren Beachtung, daß auch völlig zurecht. :engel: :vhs:

Nur, Tarantino ist ja bekennender Italowestern-Fan. Da kann man schon erwarten, daß bei einem Film, der einen der bekanntesten Helden aus dem Genre im Titel trägt, zumindest der typische Italo-Style, seinen Wiedererkennungswert hätte finden müßen. Tut er aber nicht! :(

...und genau das, finde ich irgendwie unkorrekt, um nicht zu sagen: sehr enttäuschend. :thdown:
Das heisst, deine Enttäuschung basiert auf der Tatsache, dass die Figur Django heisst? Und wenn er Jimmy hieße, wäre deine Einschätzung des Films ganz anders gewesen? :?

Re: Django Unchained - Quentin Tarantino (2012/2013)

Verfasst: Sa 16. Mär 2013, 09:17
von jogiwan
Das Quentin Tarantino ein Blender ist, ist ja nix Neues, aber sein "Django Unchained" ist einfach kein guter Film. Ein zähes Flickwerk ohne richtigen Spannungsbogen, dass auch ungefähr eine Stunde zu lang ausgefallen ist und seine dreigeteilte Geschichte auch recht holprig zusammenschustert. Irgendwo zwischen Western-Satire, B-Movie-Hommage und Sklaven-Drama, ein paar coolen Szenen, obligatorischen Laber-Szenen, Blutfontänen und bekannten Geschichtern ist Tarantino aber sein Gespür für eine gute Geschichte abhanden gekommen und man sehnt sich als Zuschauer bald einmal das Ende herbei, dass jedoch maximal noch aufgrund seines Gewaltlevels punkten kann. Waltz wiederholt seine theatralisch angelegte Rolle aus Inglorious Basterds, stiehlt dem eigentlichen Hauptdarsteller mühelos die Show und war daher wohl in der falschen Oscar-Kategorie nomniert. Auch den Soundtrack emfpand ich mit abseits von Morricone deplatziert und auch die teils schönen Bilder können nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier einfach nichts, aber auch gar nichts zusammenpassen will.