Deer Woman - John Landis (2005)

Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Deer Woman - John Landis (2005)

Beitrag von jogiwan »

Deer Woman

Bild

Originaltitel: Masters of Horror - Deer Woman

Herstellungsland: USA / 2005

Regie: John Landis

Darsteller: Brian Benben, Anthony Griffith, Alex Zahara, Cinthia Moura

Story:

Der vollkommen ausgebrannte und desillusionierte Polizist Dwight kommt eines Tages durch Zufall zu einem sehr mysteriösen Fall, in dem ein Fernfahrer offensichtlich von einem Tier in seinem eigenen Truck zu Tode getrampelt wurde. Obwohl die Beweise in dem bizarren Mord sehr widersprüchlich sind und ihm auch seine Kollegen wieder von dem Fall abziehen wollen, bleibt Dwight am Ball und kommt wenig später einer alten Indianer-Legende von einem mysteriösen Wesen auf die Spur, das halb Mensch und halb Hirsch sein soll. Während die Kollegen diese Theorie natürlich belächeln gibt es jedoch weitere Morde nach ähnlichem Muster während sich Dwight wieder zu fangen scheint, deutet wirklich alles darauf hin, dass hier wirklich kein herkömmlicher Killer am Werk ist…
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jogiwan
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Re: Deer Woman - John Landis (2005)

Beitrag von jogiwan »

Von „Deer Woman“ habe ich mir im Vorfeld eigentlich nicht sonderlich viel erwartet, doch wider Erwarten entpuppt sich John Landis‘ Beitrag zur „Masters of Horror“-Reihe als sehr unterhaltsame Episode neben etwas Schmodder mit viel Humor und sympathischen Figuren, die auch prompt ins Schwarze trifft. Die Geschichte über eine ominöse Hirschdame und ihr zerstörerisches Werk beginnt ja wie ein klassisches Buddy-Movie aus den Achtzigern und Herr Landis macht aus der originellen Ausgangsidee eine sehr augenzwinkernde Sache für Menschen mit Humor, die vor allem durch seine lebendigen Figuren sehr gut funktioniert. Der blutige Fall entpuppt sich nach dem Start ja als durchaus verzwickt und der abgebrannte Cop kommt auch nur sehr langsam der hübschen Dame auf die Spur und findet dazwischen dank seinem Partner wider Willen auch noch Zeit, sein Leben neu zu ordnen. Dazu gibt es jede Menge böser Ideen, Schmodder und Situationskomik und „Deer Woman“ wandelt auch gekonnt zwischen Witz und Horror, ohne zu sehr in die eine- oder andere Richtung abzudriften. Als Langfilm würde „Deer Woman“ wohl nicht so funktionieren, aber hier nutzt die Geschichte dieses einstündige Serien-Format jedenfalls perfekt aus, zählt sicher zu den originelleren Episoden der ersten Staffel und hat so auch genau meinen Geschmack getroffen.
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Arkadin
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Re: Deer Woman - John Landis (2005)

Beitrag von Arkadin »

Was für ein Spaß! Ähnliches Thema wie "Jenifer", aber ganz anderer Ansatz. John Landis hat das Drehbuch auch mit seinem Sohn Max geschrieben und man merkt doch sehr, sehr deutlich den Spaß, den beide hatten. Dabei wird die schwarzhumorige Geschichte nie klamaukig oder albern. Und der Horror wird auch nicht vergessen. Aber das Ganze ist so leicht, locker und sympathisch erzählt - das hätte gerne noch weiter gehen können. Vor allem die bis in die Nebenfiguren herein sehr lebendigen Charaktere, wissen zu gefallen. Ganz große Klasse fand ich die Szene, in der sich der Polizist vorstellt, wie der erste Mord vonstatten gegangen ist und das von Mal zu Mal alberner wird - bis hin zu einem billigen Hirschkostüm - und er das dann auch immer entsprechend kommentiert. Ein echtes Vergnügen, bei dem ich häufig schmunzeln konnte. Tipp.
Früher war mehr Lametta
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