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Ghost Movie 2 - Michael Tiddes (2014)

Verfasst: Mo 8. Mai 2017, 07:27
von jogiwan
Ghost Movie 2

Bild

Originaltitel: A Haunted House 2

Herstellungsland: USA / 2014

Regie: Michael Tiddes

Darsteller: Marlon Wayans, Jaime Pressly, Essence Atkins, Gabriel Iglesias, Missi Pyle

Story:

Nachdem seine große Liebe Kisha bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, trifft Malcom Megan, eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern. Schon kurz nach dem gemeinsamen Einzug in ein neues Haus, ist Malcom nicht nur mit Fragen der Kindererziehung beschäftigt, es kehren auch schon wieder bizarre paranormale Erscheinungen auf. Um ihn noch weiter zu überfordern, zieht in das Haus gegenüber die von den Toten auferstandene Kisha ein - denn was kann für einen Mann noch schlimmer sein, als die Rückkehr einer dämonischen Ex ...?! (quelle: Cover)

Re: Ghost Movie 2 - Michael Tiddes (2014)

Verfasst: Mo 8. Mai 2017, 07:27
von jogiwan
Found Footage“ die Drünfzigste, dieses Mal in Form von Aufnahmen aus der Kamera des jungen Malcolm, der nach den dämonischen Ereignissen aus Teil 1 eine Ersatzfamilie findet und im frisch bezogenen Eigenheim neuerlich von boshaften Geistern und sexsüchtigen Puppen heimgesucht wird. Nachdem bereits Filme wie „Paranormal Activity“ und „Blair Witch Projekt“ durch den Kakao gezogen worden, sind dieses Mal so Werke wie „Conjuring“, „Annabelle“ und „Sinister“ an der Reihe, die im bewährten Handkamera-Stil eingefangen werden. Leider verkommt der Spoof „Ghost Movie 2“ aber zu einer total zotigen Angelegenheit in der Hauptdarsteller Marlon Wayans alle fünf Minuten wie ein unzurechnungsfähiger Wilder herumkaspert und seinen verschwitzten Hintern in die Kamera hält. Daran wäre prinzipiell ja nix Falsches, wenn „Ghost Movie 2“ eben nur ansatzweise witzig, originell oder unterhaltsam wäre. Wer über Schwänze, Squirting, rassistische Klischees, Drogenkonsum und tollpatschige Dämonen lachen kann ist hier an der richtigen Adresse, aber wer einen Streifen sehen möchte, der sich auf halbwegs passable Art und Weise über das Genre lustig macht, sollte hier besser einen großen Bogen machen. Mit zunehmender Laufzeit verkommt die ganze Sache auch zu einer sehr nervigen Angelegenheit und das Drehbuch bringt die unterschiedlichen Ideen, Handlungsstränge und Cameos auch nicht unter einen annehmbaren Hut. Alles in allen ein sehr entbehrliche Spoof-Movie für Anspruchsbefreite, bei dem mich der erlösende Abspann noch am meisten begeistern konnte.