Blutige Verschwörung - Carl Monson (1971)

Moderator: jogiwan

Antworten
Benutzeravatar
sergio petroni
Beiträge: 8383
Registriert: Sa 2. Feb 2013, 20:31
Wohnort: im Schwarzen Wald

Blutige Verschwörung - Carl Monson (1971)

Beitrag von sergio petroni »

BLUTIGE VERSCHWÖRUNG

Bild

Originaltitel: Blood Legacy

Alternativtitel: Legacy of Blood

Herstellunsgland-/jahr: USA 1971

Regie: Carl Monson

Darsteller: John Carradine, Rodolfo Acosta, Merry Anders, Norman Bartold, Ivy Bethune,
Richard Davalos, Faith Domergue, Roy Engel, Buck Kartalian, Brooke Mills,
Jeff Morrow, John Russell, ...

Story: Eine alte, englische Villa, schaurig schön anzusehen und ein Testament, das der Verstorbene Christopher Dean auf Tonband sprach, vier Geschwister und drei Hausangestellte als mögliche Erben. Eine klassische Ausgangssituation für einen gruseligen englischen Horrorfilm wie "Blutige Verschwörung". Zumal, wenn das Testament denjenigen begünstigt, der den anderen überlebt und wenn sich die Nacherben rechtschaffen hassen. Der Totentanz beginnt scheinbar harmlos mit einem kleinen Hund, ihm folgt ein zu Hilfe gerufener Polizist und...
(quelle: ofdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
Benutzeravatar
sergio petroni
Beiträge: 8383
Registriert: Sa 2. Feb 2013, 20:31
Wohnort: im Schwarzen Wald

Re: Blutige Verschwörung - Carl Monson (1971)

Beitrag von sergio petroni »

Der alte Mr. Dean (John Carradine) hat seine Familie zusammengerufen. Ein letztes Mal.
Zur Verlesung seines Testaments sollen die Kinder samt Angetrauten auf dem weitläufigen
Deanschen Anwesen eine Woche gemeinsam verbringen. Klare Ansage: Wer überlebt, der erbt!
Da die Familie Dean offenbar ein ehrloser Haufen ist, dauert es nicht lange, bis sich
der Nenner des Bruches ändert.

"Blutige Verschwörung" ist einer von fünf Filmen des Regisseurs Carl Monson. Der Cast besteht
aus Darstellern der zweiten und dritten Reihe, die in vielen Fällen mit diesem Film auch das
Ende ihrer Karriere erreicht haben. Zugegebenermaßen wird die Geschichte um sich gegenseitig
meuchelnde Erben mit einem Augenzwinkern erzählt. "Ja sind wir denn hier in einem schlechten Horrorfilm"
oder "Diesmal war es nicht der Gärtner" schallt es dem Zuschauer entgegen. Auch wird für
1971 bisweilen recht blutig hingelangt, jedoch keineswegs übertrieben.
Allerdings krankt die Geschichte um das Erbe des Dauergruftis John Carradine an fehlenden
Sympathieträgern und einem total unsinnigen Ende. Spannungsarmes und leider unsympathisches
Trashfilmchen, das nur schwerlich vom Hocker reißen kann.
3,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
Antworten