Mit der Nacht kommt der Tod - Brian Katkin (1998)

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jogiwan
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Mit der Nacht kommt der Tod - Brian Katkin (1998)

Beitrag von jogiwan »

Mit der Nacht kommt der Tod

Bild

Originaltitel: If I Die before I Wake

Alternativtitel: Panic House

Regie: Brian Katkin

Darsteller: Stephanie Jones, Muse Watson, Michael McCleery, Anthony Nicosia, Mary Kathleen Gordon

Story:

Eines Nachts dringen drei gewaltbereite Einbrecher in das Haus von LoriBeth und ihrer Familie ein um diese auszurauben. Während Vater und Mutter, sowie der ältere Bruder im Schlafzimmer gefesselt, gefoltert und geknebelt werden, schafft es das junge Mädchen jedoch gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Mary sich in dem weitläufigen Haus zu verstecken. Sämtliche Versuche zu fliehen und die Außenwelt auf sich aufmerksam zu machen scheitern und wenig später wird auch das Verhalten der Männer, die offensichtlich nichts zu verlieren haben, immer sadistischer. Als es den ersten Toten gibt und auch noch Mary entdeckt wird, bleibt LoriBeth daher auch nichts anderes übrig, als sich den Gewalttätern in den Weg zu stellen.
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jogiwan
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Re: Mit der Nacht kommt der Tod - Brian Katkin (1998)

Beitrag von jogiwan »

Der US-amerikanische Streifen „Panic House – Mit der Nacht kommt der Tod“ hat eigentlich eine durchaus spannende Ausgangslage und zeigt als Mischung aus „Home Invasion“ und Terrorfilm quasi in Echtzeit den Einbruch von drei Sadisten in das Haus einer durchschnittlichen US-Familie. Während die Erwachsenen gleich mal außer Gefecht gesetzt werden, liegt es an den beiden Töchtern, sich aus der Gewalt der Verbrecher zu befreien bzw. die Polizei zu informieren und Regisseur Brian Katkin startet auch gleich mit Vollgas bzw. unmittelbar mit dem Eindringen der Verbrecher. Die erste Hälfte ist auch sehr gelungen und lässt beim Zuschauer auch aufgrund der Unberechenbarkeit der Figuren den Puls in die Höhe schnellen. In der zweiten Hälfte geht dem Streifen dann aber etwas die Puste aus und es tauchen neben den üblichen Sadismen auch ein paar unlogisch erscheinende Momente auf und auch der Versuch einer tiefergehenden Charaktersierung bei dem Verbrechern sind dem weiteren Spannungsverlauf nicht unbedingt zuträglich. Hätte man der biederen Durchschnittsfamilie weiterhin das eher gesichtslose Grauen, als diesen überzeichnet wirkenden Verbrecher gegenübergestellt, hätte sich das Szenario sicherlich noch eine Spur effektiver entwickelt. Trotzdem ist „If I die before I wake“ angesichts des niedrigen Budgets durchaus gelungen und bietet 70 Minuten Spannung und das übliche und sehr beunruhigende Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht sicher zu sein…
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