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The Bite - Chad Archibald (2015)

Verfasst: Sa 2. Dez 2017, 08:11
von jogiwan
The Bite

Bild

Originaltitel: The Bite

Herstellungsland: Kanada / 2015

Regie: Chad Archibald

Darsteller: Elma Begovic, Annette Wozniak, Jordan Gray, Lawrene Denkers, Denise Yuen

Story:

Zwei Wochen vor ihrer geplanten Hochzeit mit Jared fährt die junge Casey mit ihren beiden Freundinnen Jill und Kirsten nach Costa Rica in Urlaub. Dort wird nicht nur mit jeder Menge Alkohol sehr ausgelassen gefeiert und Casey landet mit Blackout am Strand, sondern sie wird während des Trips zu einer Höhle auch von einem unbekannten Insekt gebissen. Zurück in den Staaten bekommt Casey jedoch nur kalte Füße wegen ihrer bevorstehenden Hochzeit und auch der Biss entzündet sich immer mehr und belastet die körperliche und geistige Verfassung der jungen Frau.

Re: The Bite - Chad Archibald (2015)

Verfasst: Sa 2. Dez 2017, 08:14
von jogiwan
Kanadische Filmemacher scheinen ja generell einen besonderen Bezug zum „Body-Horror“ zu besitzen und Regisseur Chad Archibald wandelt mit seinem „The Bite“ natürlich auf den Pfaden von David Cronenberg und „Die Fliege“. Die Protagonistin des Films verwandelt sich ja nach einem Biss in ein Insekten-ähnliches Wesen, was vor allem die FX-Fraktion zur Höchstform auflaufen lässt und Schleim und Eiter fließen hier dann auch literweise. Dummerweise ist die Geschichte aber alles andere als prickelnd und neben viel unnötigen und erzählerischen Ballast, bietet „The Bite“ auch arg unlogisch erscheinende Momente, wie z.B. das Verschwinden von Personen aus dem nahen Umfeld, was jedoch tagelang niemanden zu kümmern scheint. Bei dem derart unlogischen Verhalten, dass Casey, ihre Freundinnen und angehender Mann an den Tag legen, wirkt ihre handgemachte Metamorphose zum Insekt ja fast noch am glaubwürdigsten und die ist auch zweifelslos sehr gut gemacht. Einen guten Magen und etwas Wohlwollen sollte man daher schon mitbringen und dann funzt „The Bite“ als kleiner Genre-Snack aus der Ekel-Ecke sicher auch ganz gut. Die Body-Horror-Fraktion wird auch sicherlich ganz gut unterhalten – die sehr mäßig ausgefallene deutsche Synchro und himmelschreiende Drehbuch-Patzer verhindern aber höhere Weihen.