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The LEGO Movie - Phil Lord & Christopher Miller (2014)

Verfasst: Mo 4. Dez 2017, 07:47
von jogiwan
The LEGO Movie

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Originaltitel: The LEGO Movie

Herstellungsland: USA, Aus, DN / 2014

Regie: Phil Lord & Christopher Miller

Darsteller: Will Ferrell, Jadon Sand

Story:

Emmet ist ein unscheinbarer Bauarbeiter, der im bunten und fröhlichen Legoland jeden Tag seiner Arbeit nachgeht und ein unauffälliges Leben lebt, in dem scheinbar alles perfekt nach Plan verläuft. Doch sein Leben ändert sich schlagartig, als er eines Tages auf einer Baustelle durch Zufall ein Relikt aus vergangenen Tagen findet, hinter dem auch eine mysteriöse Frau namens Wildstyle her ist. Dieses Relikt gehört zu einer großen Prophezeiung und ehe sich Emmet versieht ist auch schon die Polizei von Legoland hinter ihm her und er muss auf die harte Tour erfahren, dass die Welt, wie er sie kennt, doch nicht so perfekt ist, wie er immer angenommen hat. Als sogenannter Auserwählter hat Emmet nämlich nichts Geringeres zu tun, als einen mächtigen Industriellen zu stürzen, mit neuen Freunden die Welt vor dem drohenden Untergang zu retten und dem viel zu selbstverliebten Batman die Freundin auszuspannen…

Re: The LEGO Movie - Phil Lord & Christopher Miller (2014)

Verfasst: Mo 4. Dez 2017, 07:48
von jogiwan
Nachdem sich Arksch und Purgsch hier ja schon wohlwollend über den Lego-Film geäußert haben, wollte ich als ehemaliger Klötzchen-Bauer ja nicht nachstehen und „The LEGO Movie“ ist wirklich ein großer Spaß mit Herz und netter Botschaft, dass popkulturell alles mitnimmt, was der dänische Konzern jemals auf den Markt geschmissen hat. Wo sonst sieht man schon Bauarbeiter, Ninjas, Piraten, Astronauten, Batman, Superman, die Star-Wars-Crew neben Marvel-Helden und lässt diese hundert Minuten lang auf Speed allerlei Welten erschaffen und gleich wieder zerstören. Die eingangs präsentierte und idyllische LEGO-Welt mit dem schmissigen Ohrwurm ist ja auch viel zu perfekt um wahr zu sein und erweist sich auch prompt als Gute-Laune-Gefängnis, bei der nach 100 temporeichen Minuten kein Stein auf dem anderen bleibt. Zuviel mag man von der Geschichte ja nicht verraten, aber gegen Ende gibt es ja noch einen netten Twist, den ich ebenfalls schwer sympathisch fand. Auch der Klötzchen-Look hat mir gefallen und wer mag, kann in dem vor Fantasie überbordenden Streifen ja als Erwachsener unzählige Verweise auf andere Filme finden und sich aber auch gleichzeitig auf die denkbar sympathischste Weise wieder in die eigene Kindheit zurückversetzen.