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Spiders 2 - Sam Firstenberg (2001)

Verfasst: So 4. Feb 2018, 09:27
von jogiwan
Spiders 2

Bild

Originaltitel: Spiders II: Breeding Ground

Herstellungsland: USA / 2001

Regie: Sam Firstenberg

Darsteller: Stephanie Niznik, Greg Cromer, Daniel Quinn, Richard Moll

Story:

Die segelnden Eheleute Alexandra und Jason entdecken eines Tages auf hoher See das Wrack eines zerstörten Schiffes, ehe das eigene von einem Sturm versenkt wird. Als die beiden danach von der Mannschaft eines Containerschiffs entdeckt und aufgelesen wird, ist die Freude über die Rettung nur von kurzer Dauer. Auf dem Containerschiff tummelt sich neben finsteren Gestalten auch ein Arzt, der höchst zweifelhafte Versuche mit Spinnen-DNA an Personen durchführt, die zuvor entführt werden. Als auch der leicht verletzte Jason ohne sein Wissen als Versuchskaninchen herhalten muss und sich der Kapitän des Schiffes in Alexandra verliebt, ist Chaos also vorprogrammiert. Als auch noch ein Stromausfall alle Türen des Schiffes öffnet überschlagen sich die Ereignisse und die überdimensionierten Spinnentiere sorgen dafür, dass der Bodycount für den Zuschauer nicht zu kurz kommt.

Re: Spiders 2 - Sam Firstenberg (2001)

Verfasst: So 4. Feb 2018, 09:28
von jogiwan
Gestern hatte ich spontan Lust auf Tierhorror bzw. Spinnen und so ist meine Wahl – warum auch immer - bei „Spiders II“ von Sam Firstenberg gelandet, den man ja sonst eher als Regisseur von Action-Werken wie „American Fighter 1 bis Schieß-mich-tot in Bewusstsein hat. Die miesen Bewertungen auf der OFDB und IMDB habe ich dabei im Vorfeld bewusst negiert und gedacht, dass es so schlimm ja nicht sein kann. „Spiders II“ ist aber leider immer noch eine ziemliche Graupe und abgesehen von seiner völlig haarsträubenden Geschichte bietet der kostengünstig in Bulgarien gedrehte Streifen auch noch völlig grottige CGI und herrlich schlecht animierte Spinnen-Riesenmonster, sodass so etwas wie Spannung und Grusel erst gar nicht aufkommt. Die Sache mit den Versuchen wird auch nicht lang geklärt und statt Tierhorror gibt es eher sinnbefreite Dialoge, die von den fünf amerikanischen Schauspielern aus der zweiten Reihe mit Hilfe von bulgarischen Komparsen auf einem ausrangierten Containerschiff in Szene gesetzt wurden. Statt Arachnophobiker und Tierhorror-Fans kommen im Falle von „Spiders II“ aber eher die Trash-Freunde auch ihre Kosten, die hier angesichts schlechter Effekte, Dialoge und Schauspielkunst eigentlich aus dem Vollen schöpfen können. Leider bietet der Streifen aber dabei lediglich einen sehr eingeschränkten Unterhaltungswert und vor allem viel zu wenig Spinnen-Action und so rangiert das Genre-Lowlight „Spiders II“ auch völlig zu recht unterhalb der allgmeinen Wahrnehmungsgrenze.