Route 666 - William Wesley (2001)

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jogiwan
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Route 666 - William Wesley (2001)

Beitrag von jogiwan »

Route 666

Bild

Originaltitel: Route 666

Herstellungsland: USA / 2001

Regie: William Wesley

Darsteller: Lou Diamond Phillips, Lori Petty, Dale Midkiff, L.Q. Jones

Story:

Gemeinsam mit seinem Partnerin Steph und einem Team aus US-Marshalls soll der toughe Jack La Roca die Quasselstrippe Rabbit nach Los Angeles bringen, wo dieser als Kronzeuge vor Gericht aussagen soll. Doch hinter Rabbit sind nicht nur die Mafia, sondern auch die Russen hinterher und so beschließt die ganze Truppe eine Abkürzung in Form einer abgesperrte Straße an der Route 66 durch die Mojave-Wüste zu nehmen, obwohl La Roca immer wieder von seltsamen Flashbacks heimgesucht wird. Doch diese Abkürzung erweist sich als fataler Fehler, als hinter der Truppe nicht nur weiter Berufskiller und korrupte Bullen, sondern auch noch untote Zombies hermachen, unter denen sich zu allem Überfluss neben Schwerkriminellen auch noch Jacks früh verstorbener Vater befindet.
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jogiwan
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Re: Route 666 - William Wesley (2001)

Beitrag von jogiwan »

Für die Ideen zu diesem Film müsste Regisseur William „Paratroopers“ Wesley ja eigentlich mit lebenslangen Drehbuchschreibeverbot belangt werden und ich habe schon sein langen keinen Streifen gesehen, der so derartig mit klischeeüberladenen Figuren, einem fragwürdigen Handlungsverlauf und dämlichen Genre-Mix langweilt. „Route 666“ versucht sich ja eifrig im Fahrwasser von „From Dusk til Dawn“ und vermischt Road-Movie, pseudocoole Cop-Action mit blutdürstenden Rache-Zombies (?) und fährt dabei alles so gnadenlos an die Wand, dass man als Zuschauer nur noch mit den Ohren schlackern kann. Hier passt so rein gar nichts zusammen, ist technisch mehr schlecht als recht zusammengeschustert und außerdem fehlen in der deutschen FSK-18-Fassung zu allem Überfluss auch noch die Gore-Momente, die den haarsträubenden Film aber auch nicht einen Deut besser machen. Wenn dann irgendwann nach knapp 40 Minuten auf einmal völlig unmotiviert und unspektakulär die Zombies auftauchen fühlt man sich als Eurohorror-Fan doch tatsächlich an Filme wie „Oase der Zombies“ oder „Zombie Lake“ erinnert und hier langweilt einfach alles von den Figuren, über die Handlung bis hin zur inflationär verwendenten Wackelkamera-Optik in den Actionscenen und dem völlig unbedarften Umgang mit Zombie- und Geister-Mythen, die hier immer so verwendet werden, wie man sie gerade braucht. Herausgekommen ist ein entbehrlicher Film, bei dem mir auch nur noch fliegende Haie gefehlt haben und über den ich dann auch kein weiteres Wort mehr verlieren mag. Die geschnittene deutsche DVD ist sowieso ein Fall für die Tonne. Avoid!
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