Die Kunst des toten Mannes - Dan Gilroy (2019)

Moderator: jogiwan

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sergio petroni
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Die Kunst des toten Mannes - Dan Gilroy (2019)

Beitrag von sergio petroni »

DIE KUNST DES TOTEN MANNES

Bild

Originaltitel: Velvet Buzzsaw

Herstellungsland-/jahr: USA 2019

Regie: Dan Gilroy

Darsteller: Jake Gyllenhaal, Rene Russo, Zawe Ashton, Natalia Dyer, Tom Sturridge, Daveed Diggs,
Toni Collette, John Malkovich, Billy Magnussen, Peter Gadiot, Pisay Pao, Sydney Lemmon, ...

Story: Als eines Tages die Werke eines bisher gänzlich unbekannten Malers auftauchen, gerät die Kunstszene von Los Angeles in helle Aufregung.
Hinter den Werken steht ein kürzlich verstorbener Mann aus dem Wohnblock von Josephina, Agentin des einflussreichen Kunstkritikers Morf Vandewalt (Jake Gyllenhaal). Dieser ist sofort begeistert von dem Sammelsurium an persönlichen Gemälden und wittert gemeinsam mit Kuratorin Rhodora Haze (Rene Russo) die Chance auf das große Geld.
Doch je länger sich Morf mit den eindringlichen Schöpfungen des geheimnisvollen Unbekannten befasst, desto mehr entfalten sie eine merkwürdige Wirkung auf ihn. Als es zu den ersten Todesfällen kommt, beginnt er Informationen über die Vergangenheit des verstorbenen Künstlers zu sammeln und stößt auf zutiefst verstörende Abgründe.
quelle: ofdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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sergio petroni
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Re: Die Kunst des toten Mannes - Dan Gilroy (2019)

Beitrag von sergio petroni »

Gyllenhaal, Russo, Malkovich, Collette, hmmm......
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
purgatorio
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Re: Die Kunst des toten Mannes - Dan Gilroy (2019)

Beitrag von purgatorio »

Den habe ich mir vor ein paar Tagen angesehen. Die erste Stunde ist toll! Die Darstellung des Kunstmarktes und seines Konkurrenzdenkens ist angenehm. Die zweite Hälfte hingegen war mir - obwohl überaus konequent - dann doch zu konventionell. Aber den sehe ich bestimmt ein weiteres Mal. Filme über Kunst gehen immer 8-)
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht
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sergio petroni
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Re: Die Kunst des toten Mannes - Dan Gilroy (2019)

Beitrag von sergio petroni »

Morf Vandewalt (Gyllenhaal) ist Kunstmakler in Los Angeles. Seine Assistentin Josephina
hat ständig Beziehungsprobleme und lebt alleine in einem großen Wohnkomplex. Als eines
Tages ein Mitbewohner stirbt, kommt Josephina per Zufall in dessen Wohnung. Dort findet sie
ein riesiges Sammelsurium an Bildern und Statuen, die sie allesamt in einer Nacht- und Nebelaktion
in ihr eigenes Apartment schafft. Zusammen mit ihrem Chef und der erfolgreichen Kunsthändlerin
Rhodora Haze (Rene Russo) versucht sie, die eigenartigen Kunstwerke zu Geld zu machen.
Und das klappt außerordentlich gut. Plötzlich reißt sich die gesamte Kunstwelt um die
Werke des toten Mannes.
Doch Morf ist die Sache nicht geheuer, und tatsächlich ereignen sich seltsame Todesfälle unter
den neuen Besitzern der Kunstwerke. Morf forscht in der Vergangenheit des unbekannten Künstlers
und stößt auf Erschreckendes!

Sehr stylischer Horrorfilm, der die Kunstszene Los Angeles' auf die Schippe nimmt.
Und das mit Staraufgebot. Der bisexuelle Morf (Gyllenhaal) ist sowas wie der Protagonist
der Handlung. Rene Russos Rhodora bildet einen starken Gegenpol, während John Malkovich
leider etwas verschenkt wirkt. In der zweiten Hälfte wird der Horroranteil kräftig
gesteigert, bleibt die Satire etwas zurück. Mir hat dieser durchgestylte Cocktail
durchaus gemundet, wenngleich die knapp zwei Stunden dann doch etwas zuviel
des Guten waren.
6,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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