Blood Theatre - Rick Sloane (1984)

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jogiwan
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Blood Theatre - Rick Sloane (1984)

Beitrag von jogiwan »

Blood Theatre

Bild

Originaltitel: Blood Theatre

Herstellungsland: USA / 1984

Regie: Rick Sloane

Darsteller: Mary Woronov, Jenny Cunningham, Jonathan Blakely, Andrew Cofrin, Joanna Foxx

Story:

Am letzten Tag des regulären Betriebs entschließt sich der Eigentümer eines heruntergekommenen Theaters in den Fünfzigern dazu, die wenigen zahlenden Gäste und seine Künstler zu ermorden, in dem er hinter den Kulissen ein Feuer legt und den Rest der Angestellten mit einem Messer erledigt. Jahrzehnte später wird das Gebäude von einer Firma übernommen, die den Betrieb als Kino reaktivieren sollen. Als dazu ein paar Mitarbeiter abgezogen werden um den Betrieb zu eröffnen, kommt es abermals zu seltsamen Vorfällen und es scheint, als wäre der Ort weiterhin verflucht und natürlich steht auch die Neueröffnung unter keinem guten Stern.
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jogiwan
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Re: Blood Theatre - Rick Sloane (1984)

Beitrag von jogiwan »

Mit „Blood Theatre“ hat Regisseur Rick Sloane eine zähe Mischung aus Slasher und Komödie geschaffen, die so derart unlustig ist, dass ich auf die eigentlich geplante Sichtung des Nachfolgefilms „Die Nacht der Außerirdischen“ gerne verzichtet habe. Hier passt leider so gar nichts zusammen und jegliches Potential, dass die Geschichte über ein reaktiviertes Theater eigentlich hätte, wird hier ohne Rücksicht auf Verluste mit einer furchtbaren Figurenzeichnung an die Wand gefahren. Die Angestellten der Kinofirma entpuppen sich ja wahlweise als arbeitsscheue Wesen oder Schlampen, die auch keine Gelegenheit auslassen, das Unterfangen in den Sand zu setzten. Dabei legt Herr Sloane einen Humor zu Tage, der mir so überhaupt nicht gefallen hat und auch der relativ geringe Slasher-Anteil ist eher zu vernachlässigen. Es wird viel Blödsinn gemacht und ab und an schaut ein alter Mann vorbei und killt einen nervigen Teenie, während die anderen so tun, als wäre es die normalste Sache der Welt, dass nach der Reihe Menschen verschwinden. Dazu gibt es weitere Handlungsstränge wie der dubiose Kinokettenbesitzer und sein fragwürdiges Verhältnis zu seiner rebellischen Chefsekretärin, was ebenfalls völlig in die Hose geht. Dazu gesellt sich noch eine sehr, sehr kostengünstige Inszenierung, die man aber als Low-Budget-Fan durchaus als charmant bezeichnen könnte. Hilft aber alles nichts, wenn der Rest so überhaupt nicht taugt und die Wertungen auf der OFDB und IMDB sprechen da ja auch für sich bzw. gegen diese Rohrkrepierer. Keine spaßige Wiederentdeckung eines vergessenen Slasher-Klassikers, sondern das völlig andere Ende des Spektrums. Avoid!
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