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Blood Punch - Und täglich grüsst der Tod - M. Paxson (2014)

Verfasst: Sa 8. Jun 2019, 08:34
von jogiwan
Blood Punch - Und täglich grüsst der Tod

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Originaltitel: Blood Punch

Herstellungsland: USA / 2014

Regie: Madellaine Paxson

Darsteller: Milo Cawthorne, Olivia Tennet, Ari Boyland, Adelaide Kane, Cohen Holloway

Story:

Der junge und labortechnisch versierte Milton wird in einer Entzugsklinik von der resoluten Skyler für ein großes Geschäft angeworben. Gemeinsam mit ihrem psychopathischen Lover Russell soll in einem abgelegenen Indianer-Reservat eine große Menge Crystal Meth hergestellt und anschließend an einen Dealer verhökert werden. Doch irgendetwas läuft an den mythischen Ort der Meth-Küche schief und ehe sich die drei versehen, sind sie in einer Art Zeitschleife gefangen, die alle drei dazu zwingt, denselben Tag immer und immer wieder zu erleben, bei dem dummerweise auch Mord und Todschlag an der Tagesordnung stehen.

Re: Blood Punch - Und täglich grüsst der Tod - M. Paxson (2014)

Verfasst: Sa 8. Jun 2019, 08:35
von jogiwan
Kurzweilige und doch recht sympathische Mischung aus Drogenfilm, Slasher und pechschwarzer Liebeskomödie mit Zeitschleifen-Thematik. Zwar kann man erahnen, dass das Budget nicht allzu hoch war, aber die Geschichte ist originell, hat tolle Figuren und steckt voller Überraschungen, die den Zuschauer auch die gesamte Laufzeit bei Laune halten. Regisseurin Madellaine Paxson erzählt die Geschichte über das Trio, dass mit Crystal-Meth-Küche reich werden möchte jedenfalls sehr temporeich, blutig und vor allem ziemlich unberechenbar. „Blood Punch“ ist doch erfrischend unkonventionell und überraschend, auch wenn das Thema Zeitschleife und Drogen natürlich immer etwas Wohlwollen vom Zuschauer abverlangt und man sich nicht zu sehr über den Film informieren sollte. Hat man den – zugegeben – ruppigen und etwas zu langen Start hinter sich, ist man jedenfalls relativ rasch in der Geschichte über ein ungleiches Trio, dass sich auf einmal in einer sehr seltsamen Situation wiederfindet und definitiv nicht das Beste daraus macht. Verwunderlich hingegen, dass dieser originelle Beitrag nicht irgendwie bekannter erscheint und ich trotz Affinität zu dem Thema bislang nicht darauf gestoßen bin. „Blood Punch“ macht Laune und hätte es durchaus verdient, von einer breiteren Masse wahrgenommen zu werden.