Invasion - Angriff der Körperfresser - Albert Pyun (2005)

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jogiwan
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Invasion - Angriff der Körperfresser - Albert Pyun (2005)

Beitrag von jogiwan »

Invasion - Angriff der Körperfresser

Bild

Originaltitel: Infection

Herstellungsland: USA / 2005

Regie: Albert Pyun

Darsteller: Jenny Dare Paulin, Morgan Weisser, Norbert Weisser, Scott Paulin

Story:

Im Jahre 2004 kommt es in der Nähe von Lawton zu einem mysteriösen Meteoritenhagel, der auch einen außerirdischen Organismus in die Kleinstadt bringt. Wenig später scheinen auch die Einwohner verändert, gehen aufeinander los und stürzen sich scheinbar organisiert auf den Rest der Bevölkerung. Kurz danach wird die Kleinstadt unter Quarantäne gestellt und vom Militär und der Gesundheitsbehörde Maßnahmen getroffen, dass sich diese seltsame „Krankheit“ nicht weiter ausbreitet. „Invasion“ basiert auf einem streng geheimen Report der Regierung und der Zuschauer wird über die Autokamera eines Polizeiwagens Zeuge des Ausbruchs und der seltsamen Ereignisse, die schließlich zum Eingreifen der Regierung führte…
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jogiwan
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Re: Invasion - Angriff der Körperfresser - Albert Pyun (2005)

Beitrag von jogiwan »

Found Footage die Drünfzigste, dieses Mal in Form von Aufnahmen aus der Kamera eines Polizeiwagens, die eine Alien-Invasion dokumentieren. Außergewöhnlich ist hier nicht nur die Art und Weise, wie alles mit einer (!) Perspektive und einem Take eingefangen wurde, sondern auch die Tatsache, dass sich Regie-Veteran Albert „Cyborg“ Pyun für das ganze Experiment verantwortlich zeigt und „Invasion“ auch noch vor der großen Welle an Found-Footage-Paranormal-Irgendwas entstanden ist. Allerdings ist das etwas kuriose Ergebnis nur bedingt geglückt und erinnert bisweilen eher an ein Hörspiel, als an einen herkömmlichen Film. Als Zuschauer bekommt man ja hier auch lediglich die Bilder aus der nächtlichen Fahrperspektive präsentiert, während man über Funksprüche über die Invasion und deren Ausbreitung auf dem Laufenden gehalten wird. Der Film scheint mit einfachsten Mitteln und einer Handvoll visueller Effekte realisiert und dafür ist das Ergebnis dann auch wieder durchaus respektabel. Nach knapp 61 Minuten ist auch Schluss und es kommt wohl einer der längsten Abspänne der Filmgeschichte, damit der Streifen doch noch auf knapp 80 Minuten kommt. Für Fans des Found-Footage-Formats ist „Invasion“ aufgrund seiner Machart sicherlich interessant, auch wenn man sich schon auf den Streifen und die nächtliche Stimmung der Desorientierung und Hilflosigkeit einlassen muss, da man ihn ansonsten recht rasch langweilig finden könnte.
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