Scary Stories to Tell in the Dark - André Øvredal (2019)

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Scary Stories to Tell in the Dark - André Øvredal (2019)

Beitrag von jogiwan »

Scary Stories to Tell in the Dark
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Originaltitel: Scary Stories to Tell in the Dark

Herstellungsland: USA, Kanada, China / 2019

Regie: André Øvredal

Darsteller: Zoe Margaret Colletti, Michael Garza, Gabriel Rush, Dean Norris

Story:

Im Jahre 1969 landet eine Gruppe von Freunden nach einem Streich vor der Flucht von Rabauken in einem verlassenen Geisterhaus mit unrühmlicher Vergangenheit. Dort findet die Horror-affine Nachwuchsschriftstellerin Stella in einem versteckten Zimmer ein Buch mit Gruselgeschichten, dass eine ehemalige Bewohnerin des Hauses angeblich mit Kinderblut geschrieben haben soll. Zuhause angekommen muss Stella feststellen, dass die Gruppe einen ruhenden Geist geweckt hat, der nun beginnt, weitere gruselige Geschichten in das Buch zu schreiben, die sich gleichzeitig in der Realität genauso zutragen.
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Re: Scary Stories to Tell in the Dark - André Øvredal (2019)

Beitrag von jogiwan »

„Scary Stories to Tell in the Dark” ist auch wieder mal so ein typisch neuzeitliches Produkt und ein popkulturelles Sammelsurium aus verschiedenen Dingen, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben. Ein bisschen „Coming of Age“, viel Retro-Charme, Anthologie-Erzählweise, tolle Nachwuchsdarsteller und ein wirklich schöner Look. „Stranger Things“ trifft auf „Stand by me“ trifft auf „Geschichten aus der Gruft“ und dennoch ist der Streifen leider alles andere als gelungen. So zieht sich die Rahmenhandlung leider ziemlich und die Geschichten sind weder blutig, noch gruselig und erst im Finale zieht der Streifen überhaupt erst an. Alles was davor kommt, hat man irgendwo anders schon besser oder spannender gesehen und irgendwie wirkt die blutarme Inszenierung so, als hätte man bewusst alles vermieden, was irgendwie einer breiten Veröffentlichung im Wege stehen könnte. So bleibt leider inhaltlich ein arg beliebiges Hochglanz-Produkt, das weit hinter seinen eigentlichen Möglichkeiten zurückbleibt und sich eher an ein sehr junges Publikum richtet, dass in Punkto Horror seine Erfahrungen erst noch sammeln muss, während alten Hasen hier null (!) Neues, Aufregendes oder Nachhaltiges geboten wird. Der ausgiebig angeteaserte Nachfolger wird übrigens auch bereits gedreht.
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