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Vampires vs. the Bronx - Osmany Rodriguez (2020)

Verfasst: Di 2. Mär 2021, 06:50
von jogiwan
Vampires vs. the Bronx

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Originaltitel: Vampires vs. the Bronx

Herstellungsland: USA / 2020

Regie: Osmany Rodriguez

Darsteller: Jaden Michael, Gregory Diaz IV, Sarah Gadon, Shea Whigham, Method Man

Story:

Miguel lebt mit seinen Freunden im New Yorker Stadtteil Bronx und vertreibt sich die Zeit in dem Gemischtwarenladen von Tony, der jedoch durch die Gentrifizierung des Viertels und Erhöhung der Mieten kurz vor dem Aus steht. Als er für die Erhaltung des Ladens eine Straßenparty organisieren möchte, entdeckt Miguel aber durch Zufall, dass Vampire hinter der ominösen Firma „Murnau Properties“ stecken, die in letzter Zeit alle möglichen Häuser des Viertels aufkauft. Doch wer glaubt schon einem Pubertierenden mit viel zu viel Fantasie und Hang zum Blödsinn und so braucht es auch jede Menge Überzeugungsarbeit und noch mehr drastische Vorfälle, dass Miguels Umfeld und den Bewohnern der Bronx die durchaus reale Bedrohung bewusst wird…

Re: Vampires vs. the Bronx - Osmany Rodriguez (2020)

Verfasst: Di 2. Mär 2021, 06:51
von jogiwan
Harmloser Vampir-Horror für eine jugendliche Zielgruppe auf Netflix im Stil von „Attack the Block“, der dem Zuschauer jedoch nicht viel Neues zu bieten hat. Zwar ist „Vampires vs. The Bronx“ eine durchaus sympathische Angelegenheit, jedoch hat das Drehbuch nicht viel Originelles zu bieten. Lustig wird es eigentlich nur wenn die Gentrifizierung aufs Korn genommen wird und der Laden ums Eck auf einmal Hummus und Hafer-Milch für die Jute-Beutel-tragenden Kundschaft bereithält. Die Vampir-Geschichte bietet hingegen nur Altbewährtes und ist zudem auch sehr blutarm inszeniert. Sonderlich witzig ist der Streifen auch nicht und so bleibt irgendwie das Gefühl zurück, dass sowohl Humor-, als auch Gore-technisch wesentlich mehr gegangen wäre. Für den erwachsenen Zuschauer bietet „Vampires vs. The Bronx“ neben Verweisen auf Blade und Murnau einfach etwas wenig, was man nicht schon in vielen anderen Filmen auch schon gesehen hätte. Dazu kommt ein überraschend lahmes Finale, in dem sich dann wieder alle lieb haben. Ein Film, der in allen Belangen auf Nummer sicher geht und gerade deswegen leider auch völlig entbehrlich ist.