Nemesis - Albert Pyun (1992)
Verfasst: Mi 21. Apr 2021, 11:04
Matrix 0,5 und die verschwörerischen Cyborgs.
Nemesis
USA 1992
Regie: Albert Pyun
Darsteller: Olivier Gruner, Tim Thomerson, Brion James.
L.A. 2027. Kybernetik ist allgegenwärtig. Undercover Cop Alex Rain (Olivier Gruner) wird auf die Terror-Gruppe "Rote Armee Hammerhead" angesetzt. Er ist selbst kaum noch aus Fleisch und Blut, da er schon desöfteren mit Robotik-Teilen "optimiert" wurde. Er hat aber nur drei Tage Zeit, da ihm eine Bombe implantiert wurde.
Der Meister der "Müllhalden-Action", Albert Pyun, hat zwar mit CYBORG sein Meisterstück abgeliefert, aber auch Nemesis hat dahingehend einiges zu bieten! Und ich meine dies wirklich ehrfurchtsvoll. Wenn man schon keine Kohle zur Verfügung hat, dann muss das halt so und nicht anders aussehen. Und Action darbieten kann Albert Pyun nun wirklich. Der Kram macht wirklich Laune. Da wird auch schon mal sehr schnell die Location gewechselt. Von irgendwelchen Bauruinen ausgehend reicht schon ein Schnitt und unsere wackeren Protagonisten befinden sich auf einer dschungelartigen Insel. Der nächste Schnitt bringt dann alle an Bord eines Transportflugzeugs. Dazu gibt es schöne Make-up-Effekte und im Showdown werden dann noch Terminator-mäßige Stop-Motion-Tricks hervorgezaubert. Ich mochte das alles sehr. Auch das scheinbar naiv alles mögliche zusammengeschustert werden musste. Ein bisschen Terminator hier, ein wenig Klapperschlange da. Vorrangig könnte man aber auch Blade Runner verorten, da es ja um das Thema Menschlichkeit und Robotik geht. Dass die Menschen hier auch durch künstliche Wesen ersetzt werden sollen, holt natürlich auch Matrix auf den Plan. Und Tim Thomerson und Brion James sehen auch aus wie Agent Smith und Wesson. Wahrscheinlich haben die Wachowskis bei Pyun geklaut.
Demnächst ganz bestimmt vielleicht Teil 2 bis 4. Mal sehen.
"Diese synthetische Schlampe ist uns in den Rücken gefallen!"
Nemesis
USA 1992
Regie: Albert Pyun
Darsteller: Olivier Gruner, Tim Thomerson, Brion James.
L.A. 2027. Kybernetik ist allgegenwärtig. Undercover Cop Alex Rain (Olivier Gruner) wird auf die Terror-Gruppe "Rote Armee Hammerhead" angesetzt. Er ist selbst kaum noch aus Fleisch und Blut, da er schon desöfteren mit Robotik-Teilen "optimiert" wurde. Er hat aber nur drei Tage Zeit, da ihm eine Bombe implantiert wurde.
Der Meister der "Müllhalden-Action", Albert Pyun, hat zwar mit CYBORG sein Meisterstück abgeliefert, aber auch Nemesis hat dahingehend einiges zu bieten! Und ich meine dies wirklich ehrfurchtsvoll. Wenn man schon keine Kohle zur Verfügung hat, dann muss das halt so und nicht anders aussehen. Und Action darbieten kann Albert Pyun nun wirklich. Der Kram macht wirklich Laune. Da wird auch schon mal sehr schnell die Location gewechselt. Von irgendwelchen Bauruinen ausgehend reicht schon ein Schnitt und unsere wackeren Protagonisten befinden sich auf einer dschungelartigen Insel. Der nächste Schnitt bringt dann alle an Bord eines Transportflugzeugs. Dazu gibt es schöne Make-up-Effekte und im Showdown werden dann noch Terminator-mäßige Stop-Motion-Tricks hervorgezaubert. Ich mochte das alles sehr. Auch das scheinbar naiv alles mögliche zusammengeschustert werden musste. Ein bisschen Terminator hier, ein wenig Klapperschlange da. Vorrangig könnte man aber auch Blade Runner verorten, da es ja um das Thema Menschlichkeit und Robotik geht. Dass die Menschen hier auch durch künstliche Wesen ersetzt werden sollen, holt natürlich auch Matrix auf den Plan. Und Tim Thomerson und Brion James sehen auch aus wie Agent Smith und Wesson. Wahrscheinlich haben die Wachowskis bei Pyun geklaut.
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Demnächst ganz bestimmt vielleicht Teil 2 bis 4. Mal sehen.
"Diese synthetische Schlampe ist uns in den Rücken gefallen!"