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Stiefbrüder - Adam McKay (2008)

Verfasst: Mo 14. Mär 2022, 07:23
von jogiwan
Stiefbrüder

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Originaltitel: Step Brothers

Herstellungsland: USA / 2008

Regie: Adam McKay

Darsteller:innen: Will Ferrell, John C. Reilly, Mary Steenburgen, Richard Jenkins, Adam Scott

Story:

Brennan und Dale sind beide an die Vierzig, arbeitslos und wohnen als verzogene Nesthocker bei ihren alleinerziehenden Elternteilen, die es nie geschafft haben, den jeweiligen Junior zu mehr Eigenständigkeit zu erziehen. Als sich diese ineinander verlieben, heiraten und zusammenziehen, bedeutet das auch das Ende vieler Annehmlichkeiten und für Brennan und Dale. Diese hassen einander und lassen auch keine Gelegenheit aus, den anderen zu piesacken. Es kommt zu einem erbarmungslosen Kleinkrieg, bis ein Ultimatum der Eltern Arbeit zu finden oder auszuziehen, die beiden Kindsköpfe langsam zusammenschweißt.

Re: Stiefbrüder - Adam McKay (2008)

Verfasst: Mo 14. Mär 2022, 07:24
von jogiwan
Völlig lahme und gnadenlos unlustige US-Komödie über zwei Nesthocker, die sich wie Pubertierende benehmen und sich und ihr Umfeld mit infantilem Benehmen terrorisieren. Was in der Inhaltsangabe noch spaßig klingt, ist leider nur eine Ansammlung seltsam anmutender Momente über Menschen, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen. Statt die skurrilen Charaktere doch irgendwie liebenswert zu zeichnen sind Brennan und Dale aber absolute Knallchargen, die außer eine unflätige Sprache und trotziges Verhalten nicht viel zu bieten haben. Ein Großteil der Geschichte ist einfach nicht lustig und auch die Möglichkeit den geschwisterlichen Leistungsdruck aufs Korn zu nehmen, wird mit greller Überzeichnung völlig verschenkt. Beim Rest macht dann auch noch die Synchronisation einen Strich durch die Rechnung und wenn das geflügelte Wort „Mangina“ in „Männerdose“ übersetzt wird, bleibt einem auch nur noch die Möglichkeit ins Englische zu switchen. Alles in allem ist „Stiefbrüder“ leider so gar nicht prickelnd, überhaupt nicht witzig und wirkt mit ihren Figuren, die ihren Arsch nicht hochbekommen wollen auch stets wie eine missglückte Jared Hess-Komödie für die egomanische Jackass-Generation.